Wienerschnitzel

Hier folgt nun also mein erstes Post als ‘Ersatz-Blogger’. Ich arbeite beim Kochen gerne mit Fleisch, deshalb ist mein erster Eintrag auch ein Fleisch-Gericht.

Zutaten für 4 Personen:
4 bis 6 Kalbsschnitzel (80 bis 120g)
Mehl
2 Eier
2 EL Milch
2 EL Oel
100g Paniermehl
Pfeffer
Salz
Paprika
Bratbutter
1 Zitrone

Zubereitung
Die Kalbsplätzli zuerst mit einem Holzhammer mit einer flachen Metallseite flachklopfen. Danach nach belieben mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen.

Anschliessend werden die Kalbsplätzli paniert. Dazu stelle ich drei Suppenteller bereit. Der erste Teller wird mit Mehl gefüllt, im zweiten Teller werden die Eier mit der Milch und dem Oel verquirlt und in den dritten Teller wird das Paniermehl bereitgestellt. Die Schnitzel dann beiseitig ins Mehl drücken, im Ei wenden und anschliessend ins Paniermehl drücken, bis die Schnitzel vollständig mit Paniermehl bedeckt sind. 

Danach Bratbutter in einer Bratpfanne erhitzen und die Schnitzel nacheinander bei mittlerer Hitze halb schwimmend so lange ausbacken, bis sie auf beiden Seiten so dunkel sind wie auf dem Bild.

Die Zitronen aufschneiden und zum Schnitzel geben. Ich habe das Wienerschnitzel mit Bratkartoffeln, Blumenkohl und Karotten serviert.

Rollentausch

Seit Montag bin ich für 4 Wochen nicht mehr Hausfrau :) mein Mann verwirklicht so einen Wunsch von sich auch mal Hausmann zu sein und den Alltag mit unseren drei Kindern zu leben. Ich bin ab ca 7 Uhr morgens bis abends  ca um 18 Uhr nicht zu Hause. Die Kinder haben sich sehr gefreut auf die intensive Papizeit, für mich war und ist es noch jetzt etwas komisch, nicht immer gleich alles zu erfahren, zu hören und sehen.
Jedoch geniesse ich diese Zeit auch sehr!
So wird es auch im Blog ein paar Änderungen auf Zeit geben, der Hausmann kocht unter anderem und zaubert tolle Menüs, die er nun auch für die Bloggerwelt fotografiert…. teilweise.

Viel Spass und e Guete

Omeletten, oder die Leibspeise der mittleren :)

Omeletten bedeutet bei uns drei strahlende Kinder, 2 Bratpfannen, 12 Eier und ein entspanntes Abendessen.
Am liebsten mögen unsere Kinder Apfelmus, Erbeerpuree (das ich eingefroren habe) und Zimt/Zuckergemisch. Der Herr der Widmatt mag es herzhafter, mit Hackfleischsauce, Thonmousse oder Schinken. Ich mache eine doppelte Portion Teig, backe die Omeletten dünn wie Crêpe und wir haben meistens 2-3 übrig, die dann die beiden kleineren zum Frühstück essen.

Zutaten:
300 gramm Mehl
1.5 KL Salz
6 Eier
3 dl Wasser (ich nehmen Mineralwasser)
3 dl Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten gut miteinander vermischen, so das keine Teigklümpchen mehr sind. Ich mache das im Mixerglas.
30 Minuten ruhen lassen den Teig und mit wenig Fett, das ich bei der ersten Omelette mit dem Pinsel in die Pfanne streiche, ausbacken. Auf einen Teller geschichtet bei ca 80° Im Ofen warm stellen bis alle Omeletten ausgebacken sind.

Weissbrot mit altem Teig

Bei 5 hungrigen Mäuler am Tisch brauchen wir auch oft Brot, wir schätzen alle frisches Brot. Jedoch mögen die drei Kinder keine ganzen Kernen im und auf dem Brot. Aus Dinkelmehloder ein gemisch mit Ruch resp Vollkornmehl geht meistens. Am allerliebsten mögen sie aber Weissbrot. Nach einer Sauerteigbrotbackzeit, die bei den Kindern gar nicht gut ankam, backe ich das Weissbrot (Weizenbrot) mit altem Teig. Das heisst ich stelle einen Hefeteig her und bevor ich ihn gehen lasse, zweige ich jedesmal ca 200 gramm Teig ab. Den bewahre ich in einem Schraubglas im Kühlschrank auf, nehme ihn beim nächsten Bachtag 2 Stunden vor der Teigherstellung raus und gebe ihn zum Weissbrotteig und nehme nach dem kneten wiederum ca 200gramm ab, usw.
Zutaten:
500 gramm Weissmehl
3,2 dl Wasser handwarm
1/2 Würfel Hefe
1/2 El Salz
ca 200 gramm alten Teig
Zubereitung:
Die Hefe (beim mir meistens tiefgefroren) im Wasser auflösen und zum Mehl und Salz geben. Den alten Teig in Stückchen verteilen und alles gute 7 Minuten in der Maschine kneten. Nach dieser Kentzeit ist mein Teig meistens schön warm, aber durch die etwas erhöhte Wasserzugabe auch klebrig weich. 200 gramm Teig abzweigen und in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Den Teig abgedeckt das doppelte aufgehen lassen und einen Brotlaib formen. Bei 200° ca 30-35 Minuten backen.

Pouletbrust vom Grill mit Melonen- Salsa

Das Wetter macht hier in der Schweiz nicht wirklich mit. Wir haben regnerische, kalte Tage und der Sommer scheint sich bereits verabschiedet zu haben. Doch grillieren kann man ja trotzdem, auch wenn wir drinnen essen. So gibt es in der Widmattküche gerillte Pouletbrust mit Melonensalsa, dazu Knoblibaquette, Maiskolben und Tomatensalat.
Diese Melonen – Salsa passt wunderbar zum laufenen Foodblog- Event von estrellacanela

Blog-Event LIX - Melone (Einsendeschluss 15. August)

Die Pouletbrust wurde mit Senf, Pfeffer und Streumi (erhältlich beim Schweizer Metzger) gewürzt.

Melonen – Salsa

Zutaten:

0.5 Cavaillon-Melone
1 roter Peperoncino
Schnittlauch
1 EL Zitronensaft
Meersalz aus der Mühle

Zubereitung:
Melone entkernen und  fein würfeln.
Peroncino entkernen, fein schneiden.

Schnittlauch fein schneiden.
Alles mischen und mit Zitronenssaft und Salz abschmecken.

Das schmeckt fruchtig, scharf und hat uns ausgeprochen gut geschmeckt zu der Pouletbrust vom Grill.