Widmatt Kids kochen gefüllte Kartoffeln

Unsere Grosse war in den Herbstferien in einem Cocolino (klick) Kochkurs in Rüeggisberg (klick). Thema war * Besuch bei Ottokar Toffel*. Das Cocolino wurde von dem bekannten Koch Oskar Marti  (klick) und dem Illustrator Oskar Weiss (klick) ins Leben gerufen, und hat zum Ziel den Kindern den bewussten Umgang mit Lebensmittel und der Freude am zusammen kochen und geniessen zu vermitteln. Zu Hause wurden dann die gefüllten Kartoffeln nachgekocht, mit Papi als Küchenassistent. Im Kochkurs haben sie nebst den gefüllten Kartoffeln, Gemüsestängeli, Apfelflip und Schleck- Birnen gemacht.

Gefüllte Kartoffeln 4 Personen:

Zutaten:

  • 800 Gramm Kartoffeln festkochend

Pilzkartoffeln:

  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 200 Gramm braune Champignons in Scheiben
  • Kräuter zB Thymian und Peterli
  • 150 Gramm Quark
  • 4 EL Reibkäse  
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

 oder Schinkenkartoffeln:

  • 1 Becher saurer Halbrahm (180 Gramm)
  • 1 Eigelb
  • 100 Gramm Reibkäse
  • 100 Gramm Schinken gewürfelt
  • 1 Bund Schnittlauch, geschnitten
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

oder Racelette-Kartoffeln:

  • 400 Gramm Racelettekäse in Scheiben
  • 8 Cornichons, längs halbiert
  • 16 Silberzwiebeln
  • wenig scharfes Paprika

Wir haben 1.2 Kilo Kartoffeln genommen und je die Hälfte einer Füllung zubereitet, dazu gab es Blattsalat.

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und im Steamer oder im Wasser weich kochen. Kartoffeln halbieren. 
Ungeschält leicht aushöhlen für die Pilz- und Schinkenfüllung. Auf ein Blech mit Backtrennpapier legen. Ausgehöhltes fein hacken, beiseite legen.
Pilzfüllung: 
Zwiebeln, Chamignons und Kräuter in der Butter kurz andämpfen. Den Rest mit den gehackten Kartoffeln mischen, Pilze beigeben und in die Kartoffelhälften füllen
Schinkefüllung:
Alles mit den gehackten Kartoffeln mischen, und in die Kartoffelhälften füllen.
Racelettefüllung: 
Käse auf den Kartoffeln verteilen. Cornichons fächerförmig einschneiden, auf den Käse legen. 
Silberzwiebeln und Paprika nach dem backen darauf verteilen.
Die Kartoffeln werden ca 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 220° gebacken.
E Guete
Widmatt Kids

Quelle:
Cocolino (klick)

Wild Stroganoff

In einem Heftchen fand ich dieses Rezept, das bereits auf dem Bild toll aussah. Wildfleisch mögen wir, jedoch lieber keinen Pfeffer. Im Herbst gehen mein Mann und ich sicher einmal Wild essen. Ohne Kinder, den diese drei mögen lieber die Beilagen als das Fleisch, und so ab und zu einen Abend für uns tut auch gut. Jedoch bei diesem Fleischgericht aus Hirschplätzli und Rehplätzli fanden auch meine drei kleinen Mitesser, das wir das noch mehr kochen können. Im Rezept wird mit Filet gekocht, unser Metzger jedoch hatte das nicht, dafür gut abgehangene Plätzli so das ich das Stroganoff daraus zubereitete. Herrlich lecker wars….

Zutaten:

je 320 Gramm Hirsch und Rehplätzli
Rapsöl oder Bratbutter zum braten.

Für die Sauce:

100 Gramm Preiselbeerkonfiture
je 1 Stengel frischer Thymian und Rosmarin
1/2 TL Paprika
etwas abgeriebener Ingwer, ca 1/4 TL
etwas Pfeffer
2 Wacholderbeeren
1 Prise Koriander gemahlen
500 ml Wildfond, oder anstelle Kalbsfond
1/2 Tasse Weisswein
80 ml Rahm

Zubereitung:

Denn Weisswein mit allen Gewürzen reduzieren bis er zur Hälfte eingekocht ist. Mit Wildfond auffüllen und 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Danach die Hitze etwas reduzieren und schwach nochmals 10 Minuten reduzieren. Die reduzierte Flüssigkeit absieben. Den Rahm beigeben und 5-8 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Fleisch in Bratbutter von beiden seiten nur kurz, dafür kräftig anbraten. So ist das Fleisch innen nicht ganz durchgebraten und bleibt saftig. Mit Salz und Pfeffer ab schmecken und anschliessend in die Saucepfanne geben und zusammen aufwärmen.
Dazu passen Wildbeilagen wie Spätzli, Rosenkohl, Rotkraut, Marroni und Birne mit Preiselbeeren.

E Guete
Quelle: Haus Club Magazin

Gebrannte Creme

Eine Creme die in der Schweiz oft auf den Dessertkarten steht. Meine Schwiegermutter macht eine der besten gebrannten Creme, die ich kenne. Ich habe auch ein Rezept dafür, jedoch nicht das von meiner Schwiegermutter. Uns schmeckt auch diese Creme, aber wie es den meisten geht, das Selbstgemachte schmeckt nicht so gut wie da wo man hinsitzen kann und sich verwöhnen lassen kann.




Zutaten für 6- Portionen:

  • 100 Gramm Zucker
  • 0.5 dl Wasser
  • 5 dl Milch
  • 4 Stück Eigelb
  • 30 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 15 Gramm Maizena
  • 0.5 dl Wasser, kalt
  • 2 dl Rahm
Zubereitung:



Den Zucker und das Wasser in eine Pfanne geben 



auf mittlerem Feuer zu dunkelbraunem Caramel schmelzen. 



Sofort die Milch dazugiessen und nochmals so lange kochen lassen, bis sich der Caramel vollständig aufgelöst hat.



Inzwischen die Eigelb mit der zweiten Portion Zucker sowie dem Salz zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen.
 Das Maizena mit dem kalten Wasser verrühren und mit der Eicreme mischen. Die kochendheisse Caramelmilch unter kräftigem Rühren von Hand, zur Eicreme giessen. 



Alles in die Pfanne zurückgeben und unter Rühren vors Kochen bringen, bis die Creme zu binden beginnt. 



Sofort vom Feuer nehmen und durch ein Sieb in eine Schüssel umgiessen. 



Eine Klarsichtfolie direkt auf die Oberfläche der Creme legen, damit sich beim Abkühlen keine Haut bilden kann.
Vor dem Servieren den Rahm steif schlagen und unter die gebrannte Creme ziehen.
in Dessertschalen servieren 
E Guete

Quelle:

Jamie Oliver’s 30 Minuten Menü, Kochbuchtest Menü Nr. 2

Weiter geht der Test des Kochbuches Jamies *30 Minuten Menü*  (klick) mit dem Menü Nummer 2. Auch hier darf ich nicht die ganzen Rezepte veröffentlichen.
Ich habe mich für folgendes entschieden:

  • Spaghetti alla Puttanesca
  • Fenchel- Radieschen- Salat
  • Knoblauchbrot
  • Schokoladencreme



Wie beim ersten Testmenü habe ich alles bereit gestellt. Hier fehlen noch die Tomatendosen, da mein Jüngster die in Beschlag nahm. 




Als erster Schritt ging es an das Knoblauchbrot. Im Rezept wird ein Ciabattabrot genommen, bei mir gab es Aufbackbaquette. Anstelle frischem Knoblauch nahm ich confierte Knoblizehen (klick), die lassen sich mit der Gabel zerdrücken und so habe ich eine Paste aus Butter dem Knoblauch und der Petersilie hergestellt. Im Original wäre Olivenöl gewesen. 



Nun wird für die Schokoladencreme die Schokolade mit Rahm, Salz und Clementinenabrieb geschmolzen. Das alles über dem Pastawasser, ich stellte es in die Mikrowelle. 


Nun wären die Spaghetti an der Reihe, jedoch war mir das von der Zeit her zu früh und so habe ich bei der Sauce angefangen. Da kommt das Öl des Thunfisches (oder ein Schuss Olivenöl, da es bei uns Thon im Salzwasser gibt), mit Petersilie, Chili und Kapern rein. Ein paar Minuten rührbraten. Nun den Thunfisch und die Tomaten dazugeben. Und was hammermässig fein geschmeckt hat, war der Zimt der da reinkam. Herrlich!

Nachdem die Schokoladencreme in Tassen verteilt war und gleich mit Clementinen und Biskuits auf den Tisch gestellt wurden, ging es an den Salat. Gemüse waschen und in der Maschine in dünne Scheiben schneiden. Das habe ich von Hand mit einem Hobel gemacht. Sauce ran, abschmecken und ebenfalls auf den Tisch. 

Mittlerweilen waren die Spaghetti im Wasser und auch schon al dente so das ich sie abgesiebt habe, auf einer Platte angerichtet und keine! Petersilie drauf (da landete alles in der Sauce…. ups) Ich habe die Sauce nicht untergerührt weil meine kleinen Mitesser, je nach Laune und Sonnenstand ;) ab und zu etwas heikel sind. Also alle Optionen freilassen und mit und ohne Sauce im Angebot halten. Ich habe eine grössere Menge Spaghetti gekocht, die Menge der Sauce aber beibehalten, so das es für meinen Lieblingsmann sicher noch Resten gab für sein Büromittagessen.

Das Knoblauchbrot war mittlerweilen herrlich knusperig 


E Guete


dem Kleinsten hat es geschmeckt



Mein Testergebnis:


Ein einfaches, schnelles Essen, das mit dem Zimt zu überraschen wusste. Der Salat war uns etwas zu sauer, aber ansonsten eine neue Entdeckung und vorgemerkt. Die Spaghetti samt Sauce fand auch Anklang, wobei eher weniger bei den Kindern, die mögen Teigwaren am allerliebsten nature. Da kann Jamie aber nichts dafür :) Die Schokoladencreme fanden alle ausser mir etwas heftig schokoladig. Das Knoblauchbrot war super knusprig und sehr fein, keines der drei kleinen Mitesserchen hat sich über die Petersilie beschwert, das gibt es noch mehr!
Zeitlich lag ich auch nahe an den 30 Minuten, es waren 36. Jedoch wenn die Testphase vorbei ist würde ich es etwas gemächlicher angehen, so das es keine Rolle spielen würde wenn der Widmattnachwuchs auch mithelfen will, und das geht klar nicht beim Ziel die 30 Minuten zu erreichen.

So geht es bald in die dritte runde :) Menü ist ausgewählt……



Quelle:

Gruppe der Testkocher bei Lovely Books findet man hier (klick)


Quitten- Cake

Bald ist sie zu Ende die Saison der Quitten, noch findet man vereinzelt beim Bauer die Früchte. Jedoch den Gelee lässt sich ja wunderbar aufbewahren so das man sich den Geschmack von Quitte das ganze Jahr schmecken lassen kann. Hier ein Quittencake das mit Quittengelee gebacken wird. Die Konsistenz des Cakes ist sehr fein und der Geschmack von Quitte ist auch nicht dominant, für Liebhaber dürfte es wohl mehr sein.






Zutaten:
  • 200 g Butter, weich
  • 1 Päckli Vanillezucker, Bourbon
  • 1 Prise Salz
  • 3 Stück Eier
  • 250 g Quittengelee
  • 1 Päckli Backpulver
  • 450 g Mehl, je nach Konsistenz des Gelees

Guss:

  • 80 g Quittengelee 
  • 100 g Puderzucker 
  • 1 Esslöffel Zitronensaft


Zubereitung:


Eine Cakeform von 28-30 cm Länge mit Backpapier auslegen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.



Die Butter in eine Schüssel geben und mit Vanillezucker sowie Salz weichrühren, bis sich kleine Spitzchen bilden. 


Dann nacheinander die Eier und den Quittengelee unterrühren. Backpulver. Das Mehl in 2-3 Portionen untermischen. 



Den Teig in die vorbereitete Form füllen.


Den Cake im 180 Grad heissen Ofen auf der untersten Rille 50-60 Minuten backen; unbedingt die Nadelprobe machen. Herausnehmen, 5 Minuten stehen lassen, dann den Rand des Kuchens sorgfältig lösen und den Cake aus der Form stürzen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für den Guss den Quittengelee in einem Pfännchen leicht erwärmen und den Kuchen damit bestreichen. Antrocknen lassen.

Puderzucker und Zitronensaft verrühren und über den Kuchen streichen.

E Guete