Gewürz- Ragout/Voressen

Bald ist die Zeit vorbei wo wir Lust auf Ragout und der gleichen haben. Ich habe mir schon vor langer Zeit Notizen gemacht wie der nächste Ragout werden soll, mir schwebte ein Gewürzragout vor. Ich habe mir letztes Jahr im Gewürzlädeli ein Döschen Ras el Hanout (klick) gekauft, das konnte ich mir sehr gut vorstellen mit einem Ragout zusammen. Ich habe noch Pimentkörner, Fenchelsamen, Bockshornklee und ein Lorbeerblatt zugegeben.
Ich mag es sehr wenn es viel Zwiebeln in der Sauce hat, deshalb habe ich gleich 4 Stück dazugegeben, die können natürlich je nach Geschmack auch teilweise weggelassen werden. Beim *normalen* Ragout koche ich noch Rüebli und Sellerie mit, das habe ich aber weggelassen und einfach eine Gemüsebeilage im Steamer zusätzlich gegart.
Es hat uns wunderbar geschmeckt und ist für die nächsten kälteren Tage vorgemerkt :)

Zutaten:

  • 600 Gramm Rindsragout
  • 2 Zwiebeln
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblizehen
  • 1 TL Knoblischeiben getrocknet
  • 1 TL Ras el Hanout
  • 2 Pimentkörner
  • 1/3 TL Fenchelsamen
  • 1/2 TL Bockshornklee
  • 2 TL Rinderbouillon gekörnt
  • 1 TL Maisstärke
  • 1.5 dl Rotwein
  • 2 dl Weisswein
  • 4 dl Wasser
  • 1 Gemüse- Bouillontöpfli
  • 3 EL Bratbutter
  • Salz

Zubereitung:

Die Knoblischeiben, das Ras el Hanout, die Pimentkörner, die Fenchelsamen und den Bockshornklee zusammen im Mörser fein reiben. Die Zwiebeln schälen und vierteln, den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Bratbutter in einer Pfanne heiss werden lassen und den Ragout auf allen Seiten kräftig anbraten. Die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und weiter braten, nach ca 2 Minuten die Gewürzmischung zugeben und anbraten bis es duftet. Mit den Weinen ablöschen, im Wasser die Maisstärke auflösen und mit der Bouillon dazugeben. Alles ca 1.5 Stunden zugedeckt köcherln lassen und wenn nötig danach mit Salz abschmecken. Ich habe dazu verschiedenes Gemüse, Kartoffelstock und Salat serviert.

E Guete

Voten für den Widmattblog bei der Superblog- Wahl 2011

 

 

Juhuii….

…auch mein Widmatt Blog wurde nominiert für die Wahl des Superblogs 2011(klick) in der Kategorie *Kochen*.

Es sind schon etliche bekannte Foodblogs nominiert, jedoch auch, für mich, unbekannte. Von daher ist das eine tolle Plattform auch andere Blogs kennen zulernen.

So liegt es nun an euch, liebe Widmattblog LeserInnen zu voten (klick), das könnt ihr vom 1 – 7 April 2011.

Ich würde mich natürlich über jede Stimme freuen.

Hier geht es zum Voting (klick ab 1 April )

Herzlichen Dank für die Unterstützung
Liebs Grüssli
Irene

Laugenbrötli

Als Sonntagsessen stand ein wiederum ein Niedergarbraten auf dem Programm, der sollte nach der Garzeit eine Kruste aus Laugenbrötlicrôutons bekommen, tönt doch schon mal sehr verlockend.Deswegen ging es erste einmal ans Laugenbrötli backen. Das ist absolut keine Hexerei, ich bereite dazu einen Hefeteig mit etwas Butter zu. Der Unterschied macht das Laugenbad nach dem Zweiten gehen lassen.

Zutaten für 15 Brötli a ca 50 Gramm

  • 500 Gramm Mehl
  • 3 dl Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe = 21 Gramm 
  • 40 Gramm Butter
  • 3/4 EL Salz 
  • 1 TL Zucker

Zubereitung:

Die Hefe im handwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen. Die Butter schmelzen und mit dem Mehl, dem Hefewasser und dem Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Mit einem feuchten Küchentuch um das doppelte aufgehen lassen, dauert bei mir jeweils eine gute Stunde. 
Den Teig in ca 55 Gramm Portionen Teilen und daraus Brötli formen. Diese nochmals etwa 30 Minuten, zugedeckt gehen lassen. 
Nun in einer Pfanne etwa einen Liter Wasser und 3 EL Natron kurz vors Kochen bringen ( 70-80°) und die Brötli für ca 30 Sekunden darin baden. Geht am besten mit einer Schaumkelle, ich habe heute eine extra breite Bratschaufel (klick) genommen, die  war sehr praktisch weil sie gerade ist und die Teiglinge so besser ins Wasser rutschen. 
Nach dem Bad die Brötli auf ein Backpapier belegtes Blech legen und Meersalz oder Reibkäse bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° ca 20 Minuten backen. 
Auf einem Gitter auskühlen lassen. Diese Brötli eignen sich auch bestens als Vorrat im Tiefkühler und können einzeln aufgetaut werden, zB mit einem Toaster.
E Guete
Irene

1 Jahr Widmatt Blog

Wie die Zeit vergeht, nun ist es ein Jahr her seit ich mir kurzerhand einen Blog erstellt habe. Die Idee, die ich dabei hatte war, ein Rezeptarchiv für mich und meine Familie zu erstellen, wo ich auch Bilder (ohne grosses warten) einfügen kann. Anfangs gab es vor allem viele Bilder, kaum Rezepte, einige Motivtorten und wenig Text. Wobei das heute ja zum Teil immer noch so ist, denn obschon ich gerne (und sicher auch viel ;) ) spreche ist das Texten weniger meine Stärke, und bei grösseren Texten lasse ich gerne meinen Mann darüber lesen. Mein Blog ist oft auch ein kleines Familienprojekt, unsere drei Kinder fotografieren mit Leidenschaft und einer alten Digikompaktkamera ihre Teller und mein Mann unterstützt mich bei meinem Hobby, und dafür danke ich meinen Liebsten von Herzen.
Zur Zeit fotografiere auch ich mit einer Kompaktkamera. Die habe ich vor knapp 5 Jahren gekauft, vor allem aus praktischen Gründen, mit einem Kleinkind und dem Wunsch nach einer grösseren Familie. Sie hat mir auch wirklich gute Dienste geleistet, und nahm mir wenig Platz weg nebst dem ganzen Bagage, den ich mit mittlerweilen drei Kindern hatte. Das ist jedoch eine *kleine* Schande mit meinem beruflichen Hintergrund. So habe ich meinen Sparstrumpf gut gefüttert und konnte mir vor kurzem eine neue Kamera bestellen. Nun kann ich meine Spiegelreflexkamera Nikon D700 abholen, in meinem Lehrbetrieb Foto Meier (klick) in Bern-Bümpliz. Ein tolles Geschenk zum ersten Bloggeburtstag, und ich freue mich *hüfe* fest wenn ich endlich wieder mit der Tiefenschärfe und der Verschlusszeit auf meine Bilder Einfluss nehmen kann.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei euch allen bedanken, die sich Tag täglich hier einklicken um zu sehen was in der Widmatt gekocht und gebacken wird, für die vielen lieben Kommentare, die ihr mir hinterlässt direkt auf dem Blog oder auf der Widmatt Seite (klick) auf Facebook. Auch für die vielen lieben Emails und Feedbacks wenn ihr eines meiner Rezepte ausprobiert habt.
Die letzten Tage war der Bloggeburtstag auch ein Thema in der Familie. Die Älteste findet, dass wir den auch wirklich feiern könnten, die Aussicht auf eine Torte ist verlockend. Die Mittlere findet das aber nicht so toll, denn der Blog würde es ja nicht hören, wenn sie ihm das Geburtstagslied singen würde… und der Kleinste, ja der meint dazu *genau…* was soviel heisst wie meine Schwestern haben schon recht. Anstelle einer Torte  haben wir aus den neusten Kinderrezeptkarten von Betty Bossi *endlich Ostern* (klick) die Ice Tea Chrömli gebacken und dekoriert.

Zutaten:

  • 150 Gramm Butter weich
  • 80 Gramm Eistee- Granulat bei mir “Original Lipton”
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 250 Gramm Dinkelmehl
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1.5 EL Früchtetee ( 1 Beutel Früchtetee in ca 2 EL Wasser für 1-2 Minuten legen)
Zubereitung:
Butter, Eisteegranulat, Salz und Ei mit dem Schwingbesen des Küchengerätes 3 Minuten rühren bis die Masse cremig ist.
 Mehl beigeben und zu einem Teig zusammenfügen, und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
Teig portionenweise 7mm dich auswallen und mit beliebigen Förmchen ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals ca 15 Minuten kühl stellen. Ca 8 Minuten bei 200° im vorgheizten Ofen backen. auf einem Gitter auskühlen lassen.
Puderzucker mit dem Früchtetee mischen so das eine dickflüssige Glasur entsteht. Die Chrömli damit bestreichen und mit beliebigem Dekormaterial garnieren.
E Guete
Irene

Blog Award

Von Renata vom Wohnblog (klick) habe ich diesen Award bekommen, vielen Dank!
Ich freu mich!
1) Erzähle sieben Dinge über dich
2) Gib den Award an sieben Blogs weiter
- ich liebe meine Familie über alles und bin mit Leidenschaft zu 100% Familienfrau 
- ich habe drei Kinder zwei Mädchen ( 8 und 4 Jahre) und einen Jungen ( 3 Jahre)
- ich liebe Koch- und Backbücher und habe haufenweise davon 
- ich teste gerne neue Küchenhelfer und Zubehör und finde für alles ein Plätzchen 
- ich wohne mit meinen Liebsten in unserem Haus, wo wir einen kleinen Garten hätten. Jedoch habe ich       absolut keinen grünen Daumen.
- ich freue mich auf die Zeit wo wir wieder draussen essen können, wir haben eine herrliche Pergola
- ich beginne bald eine Ausbildung als Fachberaterin Cocolino (klick)
Nun sollte ich diesen Award an sieben Blogs verleihen. Jedoch ist das so eine Sache mit diesen Blogawards. Einerseits ist die Freude über die Auszeichnung des Blogges, andererseits bedeutet das auch wiederum Aufwand. Aufwand Blogs raus zu suchen die ihn noch nicht verliehen bekommen haben um ihn weiterzugeben.
Viele meiner Lieblingsblogs möchten keinen Award mehr und haben ein 
NO AWARDS-Buttons. 
Ich habe bei mir eine Registerkarte *lesefutter* wo ihr meine häufig gelesenen Blogs findet, aus diesen Gründen verleihe ich diesen Award nicht weiter, sondern empfehle euch gerne diese Blog’s.
Ich habe mir nun auch einen *Bitte kein Award* Button gezimmert.
Liebs Grüssli
Irene