Tannenbaum (Weihnachtsbaum)

Hier ist es über die Weihnachtstage sehr ruhig geblieben. Wir haben unsere Weihnachtsfeiern sehr genossen und viele schöne Stunden mit unseren Familien verbracht. Bei drei Kindern gibt es auch noch etliche Gotti- Göttitermine. So blieb es im Widmatt- Blog ruhig, so das ich sogar Mails bekam, ob bei uns alles in Ordnung sei. Das ist schön zu lesen dass es bei so einigen ein fester Bestandteil ist, dass ich hier regelmässig blogge.
An dieser Stelle möchte ich allen meinen lieben LeserInnen einen schönen Silvesterabend und einen guten Rutsch in ein gesundes, fröhliches und farbenfrohes 2012 wünschen. Ich habe so einiges bereit und starte mit vielen Ideen in das neue Jahr.
Wir lesen uns!
irene

Linzerli

Nochmals ein neues Wiehnachtschrömli. Zumindest eines der neuen das ich unbedingt notieren muss, damit es nicht mehr vergessen geht. Die Arbeit ist nicht ganz ohne, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wer Linzertorte mag oder Nuss und Confi (Marmelade) der ist hier gut bedient. Meine beiden Lieblingsmännner finden dies Chrömli wunderbar. Bei den meisten Chrömlirezepten ist eine Ruhezeit oder eine Kaltstellzeit angegeben, die ist bei mir in der Regel um einiges länger und vor allem im Kühlschrank. Danach nehme ich immer nur kleine Portionen zum auswallen und so lassen sich die Chrömli am besten ausstechen. Als Auswallhilfe habe ich Teighölzli, damit er auch gleichmässig dünn ausgewallt wird. Was auch sehr empfehlenswert ist, sind Backtrennpapier zum daraus auswallen, so braucht es viel weniger bis kein Mehl und die Chrömli werden viel feiner. Das Rezept für diese speziell, feinen Chrömli stammt aus der letzten Ausgabe des *Kochens*.
Zutaten:
  • 300 Gramm Haselnüsse
  • 200 Gramm Butter
  • 150 Gramm Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanillepaste
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 350 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Himbeerkonfiture
  • Johnaissbeergelee/Eigelb
Zubereitung:

Die Haselnusskerne auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200° etwa 7-8 Minuten rösten, bis die braunen Häutchen platzen. Die Nüsse auf ein Küchentuch geben und aneinander reiben bis sich die Häutchen lösen. Auskühlen lassen. 
200 Gramm dieser Haselnüsse in einem Cutter fein mahlen, ich habe sie nicht ganz fein gemahlen und finde das verleiht dem fertigen Chrömli einen tollen Biss. 
Dazu nahm ich den Küchen Crack, da kann man die Nüsse so mahlen wie sie optimal sind.  Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Salz etwa 5 Minuten in der Küchenmaschine zu einer hellen, luftigen Masse aufschlagen. Die Vanillepaste und den Zimt darunter rühren. Die beiden Eier verquirlen und mit den gemahlenen Haselnüssen ebenfalls dazugeben. Nun noch das Mehl dazu und alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. In Klarsichtfolie gewickelt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Bei mir blieb er über Nacht drinnen. Den Teig zwischen leicht bemehlten Backtrennpapieren auswallen auf etwa 2-3 mm. Daraus Chrömli ausstechen. 
Auf ein Chrömli etwa 1/2 Teelöffel Himbeerconfi geben und mit einem weiteren Chrömli zudecken. Die Menge der Confi hängt von der Grösse der Chrömli ab. Die fertigen Chrömli auf ein, mit Backtrennpapier belegtes, Blech legen. Nun die Chrömli mit Eigelb oder mit erwärmtem Johannisbeergelee bestreichen. Bei mir war einiges an Himbeerconfi übrig, so dass ich sie damit bestrichen habe. Nun die 100 Gramm Haselnüsse grob hacken und die Chrömli damit bestreuen. Die Linzerli im vorgeheizten Backofen, bei 180° etwa 20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühle lassen.
e Guete 
irene

Rosen- Truffes

Nun kommst ganz süss, extrem süss. Nicht nur das sie so aussehen, nein sie sind es wirklich. Weisse Schokoladen- Ganache gewälzt im Puderzucker mit Rosenblätter….. nicht jedermanns Geschmack. Doch für all jene die weisse Schokolade lieben, die werden diese Truffes auch mögen. Der Rosenduft ist wunderbar, er kommt noch besser zur Geltung als bei den Rosen- Kipferl. Der Aufwand hält sich zudem in Grenzen, zudem lässt es sich ohne speziellen Pralinenbesteck oder Hohlkörper zubereiten. Also ein guter Einstieg in die Welt der hausgemachten Pralinen.

Zutaten:
  • 200 Gramm weisse Schokolade
  • 1/2 dl Rahm
  • 50 Gramm Butter
  • 1.5 EL Rosenwasser
  • 2 EL Rosenblätter getrocknet
  • 50 Gramm Puderzucker

Zubereitung:

Die Schokolade klein hacken oder an der Röstiraffel reiben und in eine Schüssel geben. Den Rahm mit der Butter heiss werden lassen. Über die Schokolade giessen und unter Rühren diese schmelzen. Etwas auskühlen lassen und nun das Rosenwasser dazu geben. Die Masse rühren bis sie etwas heller geworden ist. Zugedeckt im Kühlschrank etwa 2 Stunden fest werden lassen. Die Rosenblätter im Cutter fein mahlen und unter den Puderzucker mischen. Von der Masse mit einem Teelöffel abstechen und in den kalten Händen zu Kugeln formen. 
Das funktioniert etwas besser wenn die Schokoladenmöckli erst einmal im Puderzuckergemisch gewendet wurden und dann gerollt. Anschliessend nochmasl im Puderzuckergemisch wenden und in Pralinenförmchen legen. Kühl lagern und geniessen.
e Guete 
irene