Magenbrot, handgemacht und hübsch verpackt

Ich weiss, dass Magenbrot Rezept und eine Variante davon mit Dörrfrüchten, befindet sich schon länger im Rezept- Archiv des Widmatt- Blogs. Jedoch, wenn ich das Bild dazu sehe, nerve ich mich sehr. Damals mit einer Kompaktkamera fotografiert sieht es nicht besonders hübsch aus. Die Möglichkeit ein neues, besseres Bild herzustellen hatte ich seither zigmal. Doch heute habe ich es in mir vorgenommen und so präsentiere ich euch nun das Magenbrot hübsch verpackt.
Was bleibt und da hilft die Verpackung nichts, es ist so fein, dass es jeweils innerhalb kürzester Zeit weg ist. Diese beiden Säckli werde ich verschenken und ich hoffe sehr dass ich damit eine Freude bereiten kann. Angeschrieben habe ich sie mit Masking- Tapes die ich bei Flitterkram bestellt habe.
Viel Spass beim backen und verschenken.
irene

Poulet- Brust überbacken an Tomatensauce

Geburtstag haben wir fertig gefeiert, oder besser gesagt der ging etwas unter. Dafür haben wir unser neues Schlafzimmer bezogen, das ist doch auch was! Rund um die Widmatt Küche ist noch das Widmatt Haus. Hier werde ich etwas mehr Zeit investieren dürfen/müssen. Wir haben durch den Umbau, die Zimmer- Umverteilung und den Büro- Ausbau überall noch einzurichten und aufzuräumen. Somit gibt es auch gleich Frühlingsputz, damit auch die Kinder ihre neuen/anderen Zimmer beziehen können. Das heisst aber konkret die Zeit in der Küche ist eher beschränkt, da auch ich habe 24 Stunden zum Aufteilen. Dieses Gericht ist toll zum Vorbereiten, ergänzt mit Reis und Gemüse aus dem Dampfgarer kann es alleine in der Küche fertig kochen. Schmeckt ganz fein und im Sommer mit Gartenfrischem Basilikum noch ein Tick besser.

Zutaten:

  • 4 Schweizer- Pouletbrüstli
  • 2 EL Senf
  • Fleischwürzmischung
  • 1 Büchse Tomate
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Bratbutter 

Zubereitung:

Die Pouletbrüste mit dem Senf einreiben und würzen. Bratbutter in einer Bratpfanne heiss werden lassen und das Pouletfleisch von beiden Seiten kurz aber gut anbraten. Währenddessen die Tomaten in eine Gratinform geben. Nun die Pouletbrüste darauf legen und mit dem Mozzarella belegen. Für 25 Minuten bei 200 Grad im Ofen überbacken lassen, oder solange bis der Käse schön braun ist. Ideal auch zum Vorbereiten und im programmierten Ofen gratinieren lassen.

 e Guete
irene

2 Jahre Widmatt Blog und eine Glücks- Schweinchentorte

Heute vor zwei Jahren schrieb ich die ersten Einträge hier auf den Blog. Lang ist’s her und das Fotografieren in der Küche, vor dem Essen und beim Backen ist zur Gewohnheit geworden. Mit der Zeit zum schreiben hapert es immer mal wieder, was nicht ein Mangel an Ideen oder gekochtem liegt, nein eher an meiner Aufgabe als Familienfrau und Mami von drei Kindern. Ab Sommer wird das ändern, nein nicht die drei Kinder und auch nicht das Mami sein. Aber dann kommt der Jüngste in den Kindergarten und ich werde etwas mehr Zeit alleine zu Hause sein. Dann werde ich mir auch bewusster und planbarer Zeit nehmen für meinen Blog.

Dieses Wochenende verging wie im Flug, ich stand zweimal ausser Haus in der Küche. Daneben durfte ich diese Schweinchen- Geburtstagstorte backen und dekorieren. Ich hatte grossen Spass dabei und habe ich sehr gefreut die Torte zu übergeben. Mir gefallen die Schweinchen sehr und auch meine Kinder waren begeistert. Vor allem von jenen auf der Torte, die mit Schlamm bespritzt sind! Ich danke für diesen Torten- Auftrag. Zudem durfte ich mit neuem Tortendekorationsmaterial arbeiten. Meine Schwester war bei ihrer Freundin in London und die beiden waren für mich shoppen. Herzlichen Dank an euch zwei! Ich danke für diesen Torten- Auftrag.

Die 200`000 Besuchergrenze wurde bereits vor dem 2 Blog- Geburtstag geknackt, dafür möchte ich mich ganz herzlich bei allen LeserInnen bedanken. Auch für die lieben Emails, SMS und Kommentare ob hier oder auf Facebook ein Merci!

Viel Spass weiterhin
irene

Tag der offenen Küchen, die Widmatt- Küche

In der Food- Bloggerszene, trifft man in letzter Zeit auf viele Posts wo man in die verschiedenen Küchen reinschauen kann. Ich finde das sehr spannend und gucke mir sehr gerne andere Küchen an! Steph vomKuriositätenladen hat zu dem Event eingeladen * Tag der offenen Küchen*. Meinen LeserInnen ist meine Küche ja nicht unbekannt, denn unter meiner Vorstellungfindet sich seit einiger Zeit ein Bild davon. Bei uns hier in der Schweiz ist es üblich dass die Küchen in den Wohnungen/Häuser vorhanden sind, die werden mitgemietet oder gekauft. Dementsprechend sind sie auch fix montiert. Die Küche in unserem Haus haben wir so mitgekauft, das Haus war damals knapp 6 Jahre alt. die Küche bietet viel Arbeitsfläche und auch viel Stauraum. Von der Küche sehe ich direkt an unseren grossen Esstisch, wo sich nochmals ein grosser Einbauschrank befindet, für das Geschirr, die Gläser und Besteck. Äusserst praktisch ist die Steinabdeckung. Dieser lässt sich optimal reinigen und verträgt auch eine heisse Pfanne oder wenn eines der Kinder vergisst ein Schneidebrett zu nehmen. Das Kochfeld ist in Richtung Hausmitte platziert, was sehr angenehm ich zum Kochen und vorbereiten. Auf der Bar sitzen oft die Kinder und können mir so bestens in die Töpfe schauen. Was wir ändern würden, wenn das ginge, wäre der Kühlschrank. Der ist einerseits eher klein, vor allem dann wenn ich noch einiges an Torten dekoriere. Andererseits ist der Standort auch unpraktisch, da wenn die Kühlschranktür offen ist man nicht mehr in und aus der Küche kann. Muss einmal das Kochfeld ersetzt werden, würden wir ein 90er breites einbauen lassen. Auch das Spülbecken würde ich anders aussuchen, so dass ich ganze Backbleche reinstellen könnte. Ansonsten finde ich sie sehr praktisch und ich bin gerne in unserer Küche. Durch die Fenster habe ich den Überblick wer zu uns kommt, vom Kochfeld aus, sehe ich über den Esstisch auf den Sitzplatz.

Küche vom Tisch aus

Der freistehende Dampfgarer habe ich bereits in unserer Mietwohnung gehabt
den würde ich auch nicht mehr hergeben

Vorratsschrank mit den offenen Packungen resp. in Plastikdosen
ausserhalb der Küche habe ich noch drei Apothekerschrank Auszüge für den *ganze Packungen Vorrat*
noch zusätzliche Gläser, weil nicht alles im Vorratsschrank Platz hat
zwei meiner drei Gewürzschubladen und der Pfannenauszug
Unser Esstisch mitten im Haus, das hier ist eine Cocolino- Kochkursrunde.

e voilà nun wisst ihr wo ich am Werkeln bin für die Blogbeiträge,
ich hoffe ihr hatte Spass!
irene

Schwarzwurzeln in Schinken, gratiniert

Bald ist auch die Saison der Schwarzwurzeln um, für einmal ist meine Jungmannschaft traurig darüber. Denn so haben sie ihnen geschmeckt, sehr sogar. In meiner Bio Kiste hatte ich unter zweimal Schwarzwurzeln, eine Portion wäre für uns 5 zu knapp gewesen. Bedingt durch den Spitalaufenthalt mit Junior musste sie so oder so etwas im kalten Keller ausharren. Als mit der nächsten Biokiste wiederum ein Bund dabei war, konnte ich starten. Für das schälen der erdigen Wurzeln gibt es zwei Methoden. Bei der einen werden die Wurzeln von der Erde befreit und 20- 26 im Wasser kochen, kalt abschrecken und nun die Korkschicht abziehen. Ich finde das sehr mühsam so und bei uns löst sich die Korkschicht nicht Wunschgemäss. Am schnellsten, ohne Erde überall, schäle ich sie im Waschbecken in der Küche. Dafür kaltes Wasser reinlassen, die Schwarzwurzeln, so erdig sie auch sind, reinlegen und unter Wasser mit dem Sparschäler schälen. Daneben habe ich eine Schüssel mit kaltem Wasser und gebe die geschälten da rein. Ab Oktober gibt es wieder heimische Schwarzwurzeln und dann wird es dieser Gratin auch wieder geben. Wir freuen uns schon darauf!

Zutaten:

  • 1 Kilo Schwarzwurzeln
  • 15 Tranchen Schinken
  • 120 Gramm Käse zB. Gruyére rezent
  • 1 dl Rahm
  • Bouillon

Zubereitung:

Die Schwarzwurzeln wie oben beschreiben schälen. Darauf achten das sie jederzeit im kalten Wasser liegen bis sie gekocht sind, ansonsten verfärben sie sich sehr unschön. 
Die Schwarzwurzeln in etwa 10 Zentimeter lange Stücke schneiden. Die ganz dicken Schwarzwurzeln, habe ich zudem der Länge nach halbiert. Nun in Bouillon etwa 25 Minuten weich kochen. 
Abschütten und um 3-4 Schwarzwurzeln eine Scheibe Schinken rollen. 
Alle Rollen in eine Gratinform legen. 
Den Käse darüber verteilen und mit dem Rahm übergiessen. Da ich eine starke Bouillon hatte, habe ich kein zusätzliches Gewürz dazugegeben. Gute 20 Minuten im vorgeheizten Ofen, bei 200 Grad gratinieren. Der Käse soll schön braun sein. Dazu gab es bei uns Salat. 
e Guete
irene