Schokoladen Gugelhöpfli

© widmatt.ch Schokoladengugelhöpfli mit Kardamom Hallo ihr Lieben, auch ich melde mich mal wieder. Es ist nach wie vor ein Murks mit dem WLAN und meinem Server und keiner weiss so recht wo der Hacken ist, oder welcher auf der Leitung sitzt. Hätte Frau etwas mehr Ahnung, wäre es vielleicht auch nicht so kompliziert?! Gerade zurzeit geht es und so muss das natürlich ausgenutzt werden. Ich serviere euch ein Mini Dessert, ideal als Begleiter zu einer Crème oder auch einfach so zum Kaffee. Durch die Schokolade und den Kardamom haben die kleinen Gugelhöpfli ein herrliches, feines Aroma. Der Cointreau hilft, dass die Hüpfli aufgehen, dafür kommt kein Backpulver rein. Ich habe die Backform Gugelhöpfli *petit* vom Betty Bossi. Das gibt auf einen Streich 30 Mini Gugelhöpfli. Der Lieblings- Schwiegervater hat auch die allerbeste Esstechnik für diese Gugelhöpfli gefunden, mit dem Zeigfinger aufspiessen und weg ist der Happen.© widmatt.ch Schokoladengugelhöpfli mit Kardamom

Schokoladen Gugelhöpfli mit Kardamom

Zutaten:

  • 70 Gramm Puderzucker
  • 70 Gramm Butter, zimmerwarm
  • 1/2 Orange, Abrieb
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1 EL Cointreau
  • 1 Ei
  • 100 Gramm Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • 100 Gramm dunkle Schokolade, 68%

© widmatt.ch Schokoladengugelhöpfli mit Kardamom

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die Gugelhöpfliformen auf ein Blech stellen.

Die Schokolade hacken. Den Puderzucker mit dem Salz und der Butter schaumig rühren. Den Orangenabrieb, Kardamom, Cointreau und Ei dazugeben und weiterschlagen. Mehl und Kakaopulver dazugeben und gut verrühren. Die Schokolade unterheben und die ganze Masse in einen Spritzsacke füllen. Damit die Gugelhöpfliform füllen und die Höpfli während etwa 10-11 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Aus dem Ofen holen und etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. © widmatt.ch Schokoladengugelhöpfli mit Kardamom Herausheben und auf einem Gitter vollständig erkalten lassen. In einer Dose halten sie sich ein paar Tage.

© widmatt.ch Schokoladengugelhöpfli mit Kardamom e Guete
Irene

 

Hinweis: Ich verwende dafür die Gugelhöpfliformen von Betty Bossi, aus Silikon. (L x B x H): 29 x 17 x 2,5 cm. 30 Höpfli von je 3,5 cm Ø.

Rösti vom Blech, wir retten was zu retten ist > #wirrettenwaszuretten

© widmatt.ch Ofenrösti Regelmässig gibt es Rettungsaktionen der geheimen Blogger- Rettungstruppe. Nun hat es sich ergeben, dass auch ich wieder einmal mit am Start bin.

wir rettenDenn wir retten die Kartoffelgerichte. Kartoffeln kommen hier in der widmatt oft zu kurz, das war schon immer so und ich habe immer wieder Phasen wo ich sie bewusster einplane. Wieso das es so ist, weiss ich eigentlich nicht, denn hier mögen fast alle Kartoffeln in jeder Form. Gschwellti, Rösti, Kartoffelstock, Ofenpommes und Gratin. Ich koche die Gerichte aus Kartoffeln immer selber, den ich mag weder Rösti noch Stock aus der Tüte. Die Kartoffeln kaufe ich beim Bauern im Dorf oder Nachbarsdorf und bereite alles selber zu. Es gab ein, zwei Jahre als die beiden Widmatt Kinder noch Minis waren, da gab es zu meiner Entlastung ab und an mal Stocki aus dem Beutel, für die Kinder, den ich mag den einfach nicht. Nun ist das aber auch 7-8 Jahre her und die Zeit ist da um selber Kartoffelstock zu kochen. Ideal an Kartoffeln ist auch das man sie gekocht ein paar Tage aufbewahren kann. So koche ich gerade Gschwellti immer in grösserer Menge, daraus gibt es Bratkartoffeln, Rösti oder Glungge Kartoffeln. Da wir letzte Woche am Mittagstisch im Dorf feinste Ofen Rösti gegessen haben, war das die Idee. Zurzeit bin ich an drei Abenden auf Nachtessen angewiesen, die sich vorbereiten und programmieren lassen, da ich die Grosse von ihren Schwimmtrainings abhole. Da ist Rösti aus dem Ofen perfekt. Zudem lässt sie sich je nach Saison und Vorlieben auf unterschiedlichste Arten zubereite. Ich habe hier noch rohe Rüebli, gleich auch an der Rösti Raffel gerieben. Anstelle Rüebli lassen sich aber auch Zucchetti, Kürbis, rohe Randen, Kohlrabi etc. mitraffeln. Anstelle der hauchdünnen Pouletbrust, kann auch gut kein Fleisch oder Speckwürfeli reingemischt werden. Ein perfektes Alltagsmenü das auch ideal vegetarisch zubereitet werden kann. Bei uns gab es Endiviensalat an der Haussalatsauce und Randen Salat mit Zwiebeln dazu.

© widmatt.ch Ofenrösti

Ofenrösti mit Rüebli:

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Kilo Kartoffeln, zB. festkochende Annabelle
  • 4 Rüebli
  • 80 Gramm Pouletbrust, hauchdünn
  • 100 Gramm Gruyère rezent
  • 3 EL Bratbutter
  • Muskat
  • Pfeffer
  • 1/2 Salz
  • 6 Eier
  • Molton Sea Salz

© widmatt.ch Ofenrösti

Zubereitung:

Die Kartoffeln am Vortag kochen.

© widmatt.ch Ofenrösti Ich verarbeite gekochte Kartoffeln am liebsten mit Zimmertemperatur. Die Rüebli schälen und an der Rösti Raffel in eine grosse Schüssel reiben. Den Käse dazu reiben und mit Salz, Pfeffer und viel Muskat aus der Mühle würzen. Die Pouletbrust in feine Würfeli schneiden. © widmatt.ch Ofenrösti Die Hälfte der Bratbutter dazugeben und alles gut vermischen. Nun die Kartoffeln schälen und ebenfalls an der Rösti Raffel dazu reiben. Gut vermischen, aber nicht das es einen Brei gibt.© widmatt.ch Ofenrösti Die Rösti auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verteilen.

© widmatt.ch Ofenrösti Mit einem Löffelrücken 6 Löcher vorbereiten. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Rösti darin 25 Minuten backen.

© widmatt.ch Ofenrösti In die Vertiefungen je ein Ei geben und das ganze nochmals 5-8 Minuten backen, je nachdem wie flüssig ihr das Eigelb mögt. Nach dem backen auf die Eier etwas Molton Sea Salz geben. Mit Salat servieren.

© widmatt.ch Ofenrösti e Guete
Irene

 

Folgende Blogs sind bei der Kartoffelrettungsaktion mit dabei:

Anna Antonia – Bratkartoffeln

“auchwas” und Spitzbuwe

Aus meinem Kochtopf – Tartiflette mit Reblochon. Ein Kartoffelauflauf

Barbaras Spielwiese – Kartoffelpuffer

Bonjour Alsace – Kartoffelauflauf mit Sauerkraut

Cuisine Violette – Kartoffelstampf

Das Mädel vom Land – Vollkorn-Erdäpfelbutterteig-Krapferl

Dynamite Cakes – Kartoffelkekse in süß & salzig

Feinschmeckerle.de – Das perfekte Kartoffelgratin (für mich)

Friederike vom Fliederbaum – Mohnstrudel aus Erdäpfelteig

from-snuggs-kitchen – Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

Food for Angels and Devils – Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln

German Abendbrot – Kartoffelpürree und ein Best of Kartoffel

Genial lecker – Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

giftigeblonde – Erdäpfel-Speck Rösti

Jankes*Soulfood – Selbstgemachte Kroketten

kebo homing – Kartoffelblattlen

Kleine Chaosküche – Kartoffelwaffeln

Kochen mit Herzchen – einfache Kartoffelsuppe

Küchenliebelei – Kartoffelpuffer

Lanis Lecker Ecke – selbstgemachte Schupfnudel

lecker macht laune – Smashed Potatoes & more

magentratzerl – Ofenkartoffeln mit Guacamole und Kichererbsencreme

Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Kartoffelmuffins mit Bärlauchpesto

multikulinarisches – Schupfnudeln mit geröstetem Fenchelsamen

Obers trifft Sahne – Kartoffelchips

Paprika meets Kardamom – Simples und vielfältiges Kartoffelgratin

Prostmahlzeit – Erdäpfelknödel mit Fleischfülle

Sakriköstlich – Country Potatoes

SweetPie – Pastinaken Gnocchi

Verboten gut !- Grumbeer ~ Stupperte

widmatt- aus meiner Schweizer Küche Ofenrösti mit Rüebli

1x umrühren bitte aka kochtopf – Kartoffelwedges

 

 

© widmatt.ch Ofenrösti

Winter Gemüse aus dem Ofen

© widmatt.ch Ofengemüse WinterWir stecken mitten in der Wurzelgemüsesaison. Mit Rüebli kann ich meine Kinder sehr begeistern, ob gegart aus dem Steamer oder roh, hier werden um die 2 Kilo Rüebli Wöchentlich gegessen. Jeder mag es. Bei Sellerie verziehen die Widmattkids die Nase, egal ob Stange oder Knolle. Alle dazwischen sind oft eine Gratwanderung und sicher auch eine Frage der Zubereitung. Hier kommt das Gemüse eigentlich fast immer aus dem Dampfgarer, was geschmacklich toll und auch in der Zubereitung einfach ist. Wir brauchen dafür weder Gewürze, vorallem kein Salz noch Saucen. Jedoch schmeckt es auch immer gleich. Was hier auch eine beliebte Zubereitungsart ist, ist im Ofen rösten. Das kitzelt andere Aromen aus dem Gemüse als im Steamer, ist ebenso geschmacksintensiv und bei Kindern zudem auch recht beliebt, weil es sich als Gemüsefrites verkaufen lässt. So mögen 2 der drei Kinder sehr gerne Rande. Ansonsten mögen sie die herrlich rote Knolle nicht, weder als Salat noch sonst gekocht. Aber mit etwas Öl und Kräutern, wenig Salz und etwas knusperig werden die Randen Stifte auch süss, noch süsser als es die Rüebli sind. Zudem ein Garant für stimmungshebende Farbe, das leuchtende Rot. Wenn der Ofen eh gerade warm ist vom Chrömli backen, röstet er auch gerne noch eine Portion Vitamine.

winterliches Ofengemüse

 

Zutaten:

  • 5 Rüebli
  • 2 Fenchel
  • 2 Randen
  • 5-6 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kräuter, getrocknet (ich nehme am liebsten Oregano und Thymian)
  • Paprika
  • Pfeffer

 

Zubereitung:

Den Ofen auf Heissluft 200 Grad vorheizen. Wer ein Combigerät hat, kann auch noch wenig Feuchtigkeit zuschalten, das Gemüse wird so weniger geröstet, aber ist weicher im Biss. Im Miele Gerät finde ich 200 Grad Heissluft bei 30 % Feuchtigkeit optimal. In einer grossen Schüssel das Öl mit den Gewürzen vermischen, Paprika und Pfeffer je nach Vorliebe verwenden. © widmatt.ch Ofengemüse WinterDas Gemüse schälen und in Spalten schneiden. Beim Fenchel funktioniert das am besten wenn die Knolle halbiert wird und der Strunk nicht ganz entfernt, so halten die Blätter noch zusammen. © widmatt.ch Ofengemüse WinterDas Gemüse in die Öl Mischung geben und gut vermischen. Auf ein Bachpapier belegtes Blech verteilen und während etwa 20-25 Minuten, je nach Spalten dicke, im Ofen rösten. Beim Rösten mit Feuchtigkeitszugabe lasse ich das Gemüse etwa 10 Minuten länger im Ofen.

© widmatt.ch Ofengemüse Wintere Guete
Irene

 

Hinweis: dazu passt eine Joghurtsauce zum tunken.