Pistazien Glacé

Irene Thut-Bangerter

Food Bloggerin bei widmatt
Schweizer Foodbloggerin & Genussmanufaktur Betreiberin.

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© widmatt.ch Pistazienglacé Oft genug frage ich meine Familie ob sie sich was Spezielles wünschen. Gemeint ist dann nicht ein sehr aufwändiges Menü sondern eher Ideen für die Alltagsküche, selten kommen konstruktive Vorschläge ausser Omeletten und Tortellini. Der Junior bettelt seit unseren Ferien am Gardasee im Frühjahr um Pistazien Glacé. Die Phase hatte er schon vor 2 Jahren, 2014 war sein Stracciatella Jahr. © widmatt.ch Pistazienglacé Da ich extra für diese Glacéproduktion am Gardasee und im Herbst 2014 in der Toskana auf der Suche nach Pistaziencrème war, diese auf Sirmione fand musste sie nun verbraucht werden und natürlich so auch den Wunsch erfüllt werden. Einfacher geht es nicht und geschmacklich ist die Glacé top. Ich habe mich dabei ans Rezept von Linda Lomelino gehalten, Milch, Zucker, Speisestärke und eben dieses herrliche Mus. Die Glacé war schon fast einen Tick zu intensiv, aber äusserst fein.

© widmatt.ch Pistazienglacé Bei den nächsten Ferien in Italien muss unbedingt wieder ein (oder besserzwei?) Gläschen Pistazien Mus mit nach Hause gebracht werden. Das Mus kann natürlich auch selber hergestellt werden, dass Originalrezept sieht das so auch vor und ich habe es unten für euch aufgeschrieben.

© widmatt.ch Pistazienglacé Pistazien Glacé

Zutaten:

  • 4 dl Milch
  • 2 EL Maisstärke
  • 40 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Invertzucker Sirup
  • 1 TL Vanillepaste
  • 100 Gramm Pistazienpaste

© widmatt.ch Pistazienglacé

Zubereitung:
1 dl Milch mit der Maisstärke und dem Zucker glattrühren. Die restliche Milch in einer Pfanne erhitzen und die Maisstärkemischung dazugeben und alles währen etwa 4 Minuten köcheln lassen bis die Masse andickt. © widmatt.ch Pistazienglacé Den Invertzucker Sirup dazu giessen, alles gut verrühren und leicht abkühlen lassen. Das Pistazienpüree und die Vanillepaste darunter rühren und zugedeckt im Kühlschrank kalt stellen. In der Glacémaschine nach Anleitung gefrieren lassen. © widmatt.ch Pistazienglacé Wer kein Pistazienpüree hat, kann es, nach Lomelinos Anleitung auch selber herstellen. Dafür 80 Gramm geschälte Pistazien (ich gehe davon aus, dass sie ungesalzene nimmt) pürieren und mit 1 dl heissem Wasser vermischen und nochmals cremig pürieren. Es empfiehlt sich bei dieser Methode die Masse durch ein Sieb zu geben, damit grössere Stücke von Pistazien draussen sind.

© widmatt.ch Pistazienglacé © widmatt.ch Pistazienglacé

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Irene

© widmatt.ch Pistazienglacé

Hinweis: Muffin Schalen und Rührschüssel Mynte wurden mir von butik.ch zur Verfügung gestellt.

Quelle: Lomelinos Eis© widmatt.ch Pistazienglacé

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Meringue- Roulade mit Erdbeeren

Irene Thut-Bangerter

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© widmatt.ch Meringue Roulade mit Erdbeeren Erdbeeren und Meringue ein Traumpaar. Das habe ich bereits vor kurzer Zeit hier geschrieben und euch das Pavlova Rezept aufgeschrieben. In dieser Zeit hat Miss Knusperstübchen Sarah den Post zu den Basics zur Baiserherstellung online gestellt. In diesem Post gab es eben diese Meringue Roulade mit Erdbeeren und Mandelscheibchen. Die sah nicht nur genial aus, nein die schmeckte auch so. Etwas kniffelig ist natürlich das Rollen, doch soll ja eine Meringue aussen knusperig und innen noch ein wenig weich sein. Ich habe die für den Geburtstagskaffee unserer Chlini gebacken, weil sie liebt Meringue und Erdbeeren. Ok, für Madame bräuchte es keinen Rahm, sie fand ihre Geburtstagsroulade trotzdem herrlich!

© widmatt.ch Meringue Roulade mit Erdbeeren

Meringue Roulade mit Erdbeeren

Zutaten:

  • 4 Eiweiss
  • 220 Gramm Puderzucker
  • 1 TL Hollunderblütenessig
  • 1 Prise Salz
  • 150 Gramm Mandelblättchen
  • 3 dl Rahm
  • 50 Gramm Zucker
  • 300 Gramm Erdbeeren

 

Zubereitung:

Die Eiweisse mit dem Salz in der Küchenmaschine fast steif schlagen. Den Puderzucker Löffelweisse dazugeben und immer sehr gut unterrühren. Sobald der ganze Zucker dabei ist, die ganze Masse nochmals gut schlagen bis der Eischnee fest und vorallem glänzend ist. Den Hollunderblütenessig dazugeben und unterrühren. Auf ein Blech ein Backpapier legen und die Masse zu einem Rechteck darauf ausstreichen. © widmatt.ch Meringue Roulade mit ErdbeerenDie Mandelblättchen darüber streuen und im Ofen bei 100 Grad plus Feuchtigkeitsredutkion während einer guten Stunde trocknen lassen. Den Meringue Boden aus dem Ofen holen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Erdbeeren rüsten und je nach Grösse halbieren oder Vierteln. Den Rahm mit dem Zucker steif schlagen.

© widmatt.ch Meringue Roulade mit ErdbeerenWenn die Meringue ausgekühlt ist ein grosses Küchentuch darauf legen und damit umdrehen, nun kann das Backpapier abgezogen werden. Den Zuckerrahm darauf ausstreichen und mit den Erdbeeren belegt, von den Beeren ein paar für die Dekoration beiseitelegen. Nun vorsichtig mit dem Küchentuch und mit den Händen, von der Längsseite zu einer Roulade drehen. Dabei fallen einige der Mandelblättchen ab, die ich vor zu auf den Rahm gegeben habe und am Schluss damit die Roulade bestreut habe. Mit den Erdbeeren dekorieren und am besten sofort geniessen. Der Rahm weicht die Roulade etwas auf, dann ist die Meringue weniger knusperig, aber nicht weniger gut.

© widmatt.ch Meringue Roulade mit Erdbeerene Guete
Irene

© widmatt.ch Meringue Roulade mit Erdbeeren

Quelle: Knusperstübchen

 

 

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Rhabarber Mousse mit Kompott

Irene Thut-Bangerter

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© widmatt.ch Rhabarber MousseDie Saison ist in diesen Tagen zu Ende für die sauren, roten Stangen. Trotzdem schiebe ich noch ein Rezepte ein. Es gibt an manchen Orten noch Rhabarber Stangen zu kaufen. Ab dem 24. Juni sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, so gewährt man der Pflanze genügend Ruhe damit sie im nächsten Jahr wieder mit viel Kraft wachsen kann. Begründet wird oft damit, dass die Oxalsäure bei der Rhabarber zunimmt und sie dann giftig für den Menschlichen Körper ist. Jedoch um solche Vergiftungserscheinungen hervorzurufen müssten wir Rhabarber in grossen Mengen essen. Wenn die Pflanze nicht mehrjährig genutzt wird, kann es dadurch durchaus sein auch nach dem 24. Juni Rhabarber kaufen zu können. Diese Mousse habe ich mit Agar Agar zubereitet da es bei den Geniessern auch Vegetarier darunter hatte. Wer den Kompott mit dem roten Erdbeer- Rhabarber zubereitet, erzielt eine hübsche rote Farbe. Geschmacklich ist der Unterschied klein, da der Kompott mit Zucker gekocht wird. Ich mag den Rohrzucker sehr gerne zu Rhabarber, dieser ergibt aber auch eine dunklere weniger leuchtende Farbe. Den Erdbeerjoghurt habe ich dazu gegeben, weil ich davon noch Resten hatte, er kann weggelassen oder durch Quark ersetzt werden.

© widmatt.ch Rhabarber MousseRhabarer-Mousse mit Kompott

Zutaten für 14 Weck Mini Sturzgläschen à 165ml :

  • 5.3 Gramm Agar Agar
  • 400 Gramm Rhabarber
  • 100 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Rohrzucker
  • 1.5 dl Wasser
  • 250 Gramm Rahmquark
  • 60 Gramm Erdbeerjoghurt
  • 2 dl Vollrahm

 

 

Zubereitung:

Rhabarber in ca. 5 cm lange Stäbchen schneiden. Mit Zucker und Wasser kurz kochen, sodass der Rhabarber noch bissfest ist. Etwas Rhabarber mit wenig Flüssigkeit für die Garnitur beiseite stellen. Davon etwa die Hälfte der Rhabarberstäbchen mit 5 Erdbeeren pürieren und in 16 Weckgläser à 165 ml füllen. Restlichen Rhabarber weiterkochen, bis er weich ist. Den Agar Agar in etwas kaltem Wasser auflösen und zum Kompott geben, diesen während 1-2 Minuten unter Rühren aufkochen. Erdbeer- Joghurt dazu geben und mit dem Stabmixer pürieren. Quark dazugeben und gut verrühren. Kühl stellen bis die Masse beginnt, fest zu werden. Rahm steif schlagen und darunterheben. Creme auf die Rhabarber in den Gläsern verteilen. Im Kühlschrank ca. 3 Stunden fest werden lassen. Mit den beiseite gestellten Rhabarberstäbchen servieren.

© widmatt.ch Rhabarber Moussee guete
Irene

 

© widmatt.ch Rhabarber Mousse

 

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