Kandierte Oragenscheiben mit weisser & dunkler Schokolade _> Schokoladensöckchen

© widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade © widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade Ein Projekt das sich über Tage dahinzog, wenn nicht gar Wochen. Denn der richtige Zeitpunkt muss gefunden werden, um eine Woche jeden Tag Zeit zu haben, nicht viel aber zu Hause sollte man schon sein. So wurde das kandieren von Orangenscheiben von Januar zu Februar und schlussendlich zu Ende März geschoben. Orangen bekam ich noch, herrlich duftende im Türkischen Laden. Denn wenn so viel Arbeit investiert wird muss es zwingend auch ein gutes Produkt sein das veredelt wird. Ich habe so grosse Orangen gekauft das ich gleich die dreifache Menge an Sirup zubereitet habe. Davon zerren wir bis zur nächsten Saison, den nebst herrlich kandierten Orangenscheiben gibt es auch den Sirup mit viel feinstem Orangenaroma. Ich habe schlussendlich die Orangenscheiben geviertelt, allenfalls könnten auch kleinere Exemplare gekauft werden.

© widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade

kandierte Orangenscheiben mit Schokoladen Füsschen

Zutaten:

(davon habe ich die dreifache Menge zubereitet)

 

  • 5 dl Wasser
  • 200 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Traubenzucker
  • 500 Gramm Orangen, unbehandelt
  • 450 Gramm Zucker
  • 70 Gramm weisse Kuvertüre
  • 70 Gramm dunkle Kuvertüre

 

Zubereitung:

Tag 1:

Das Wasser mit den 200 Gramm Zucker und dem Traubenzucker in einer grossen Pfanne aufkochen, Hitze etwas reduzieren und etwa 20 Minuten zu einem Sirup köcheln lassen. Den Boden und den Deckel der Orangen abschneiden und den Rest in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden. Dabei die Kerne entfernen. Die Scheiben in den heissen Sirup legen, so dass sie alle mit der Flüssigkeit bedeckt sind. Da diese etwas schwimmen, habe ich einen Teller auf die Orangen gelegt. Zusätzliche einen Deckel auf die Pfanne und 24 Stunden ziehen lassen.© widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade

Tag 2:

Nun die Orangen aus dem Sirup nehmen, oder vorsichtig den Sirup abgiessen in eine andere Pfanne, 100 Gramm Zucker dazugeben und aufkochen, Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen. Den heissen Sirup wiederum über die Orangenscheiben giessen oder diese in den Sirup legen. Wiederum 24 Stunden ziehen lassen.

© widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit SchokoladeTag  3 & 4:

an den folgen drei Tagen den Vorgang von Tag 2 wiederholen.

Tag 5:

Das Prozedere von Tag 2 wiederholen, nun sind jedoch lediglich noch 50 Gramm Zucker dem Sirup hinzuzufügen. Die eingelegten Orangenscheiben nun 2 Tage, also 48 Stunden ziehen lassen.

© widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade

Die Orangenscheiben aus dem Sirup heben, diesen unbedingt in Flaschen abfüllen, der kann mit Wasser verdünnt als Sirup getrunken werden oder aber für Dessert oder über Glacé zum süssen verwendet werden. Die Orangenscheiben auf Backpapier welche auf Gitter liegen auslegen und während 10-12 Stunden bei 60 Grad im Ofen trocknen lassen. Die Orangenscheiben sollen nicht mehr kleben, ansonsten noch etwas weiter trocknen lassen. Die Scheiben je nach Grösse halbieren oder vierteln. diese Stücke erst in geschmolzene weisse Kuvertüre tunken (meine hatte wohl etwas zu viel Wärme erwischt) gut trocknen lassen und danach in schwarzer Kuvertüre tunken. Die Scheiben in Dosen, getrennt mit Pergamentpapier verschlossen aufbewahren.

© widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokoladee Guete
Irene

Schwarzwälder Glacé Teller

© widmatt.ch Kirschglacételler     Dieser Glacételler stand schon seit dem März auf meiner to do Lise. Damals waren wir auf dem Solothurner Hausberg Weissenstein auf einem Ausflug, das erste Mal mit der neuen Gondel- Zum Dessert hat der Lieblingsmann den Tagesdessert ausgesucht, Vanille und Schokoladenglacé mit heissen Kirschen. Ich durfte probieren und es hat sehr nach Schwarzwälder Torte geschmeckt. Das wollten wir selber zubereiten. Als wir dann endlich die ersten Kirschen aus dem Dorf hatten, wurde es umgesetzt.

© widmatt.ch Kirschglacételler In den letzten Tagen waren wir um Hamburg im Alten Land auf Entdeckungstour, da gab es an vielen Ständen und in Hofläden Knupperkirschen zu kaufen, bei uns heissen die Chlepfer Kirschen, Mit solchen, grossen Süsskirschen habe ich die Kirschsauce zubereitet. © widmatt.ch Kirschglacételler Dazu je einmal das Rezept unserer weltbesten Schokoladenglacé und einmal unsere Lieblingsvanilleglacé homemade. Es gab 4 Portionen mit Kirschen und den Rest Glacé haben sich die Kinder ohne Kirschsauce aufgeteilt. Ansonsten die Kirschsaucenmenge erhöhen, für beide Glacérezepte dürfte es gut die doppelte Portion sein. Ich habe noch ein paar Kirschen eingefroren, den uns hat dieser Dessert so gut geschmeckt das es davon sicher auch gerne mal ausserhalb der Kirschsaison geben kann.

© widmatt.ch Kirschglacételler

Schwarzwälder Glacételler: 

Zutaten:

 

 

Zubereitung:

Bei den Kirschen den Stiel entfernen und entsteinen. Mit dem Zucker bei nicht zu hoher Hitze köcheln bis die Kirschen weich sind. Beiseite Stelle und auskühlen lassen. Vor dem Servieren das Kirschwasser einrühren.
Zum Anrichten: von den Kirschen mit Sauce in einen flachen Teller geben. 1 Kugel Schokoladenglace und 2-3 kleinere Kugeln Vanilleglacé auf die Kirschen geben und mit etwas Schokoladenspähne dekorieren.

© widmatt.ch Kirschglacételler © widmatt.ch Kirschglacételler E Guete
Irene

ein Teller geht auf Reisen, Zuger Kirschtorte

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Zuger Kirschtorte, typisch Schweizerisch und meine liebste Torte, deshalb erscheint das zweite Rezept im Blog dazu. Abgeändert und angepasst für eine kleine, feine Torte von 15 Zentimeter Durchmesser, die so bestens auf diesen hübschen Teller passt. Dieser Teller hat schon einiges gesehen, durfte schon etliche Male fotografiert werden mit pikanten, süssen, gebackenem, einfachem aber auch aufwändigen Gerichten. Denn dieser Teller ist auf der Reise seit dem Mai 2013. Foodfreak hat ihn losgeschickt, wie das gehandhabt wird, dafür gibt es Spielregeln. Genau diese brachten mich kurz ins Schleudern. Denn pro Beitrag ein Bild, das schaff ich nicht. Denn hier in der widmatt gibt es Zubereitungsbilder zu den Rezepten. So habe ich ein Bild mit dem hübschen Teller auf Reisen und die restlichen als Zubereitungsbilder wie gehabt. Ursprünglich war der Reiseradius auf Deutschland beschränkt, Porto technisch macht das Sinn. Er durfte einmal kurz französische Luft schnuppern und drehte danach weiter seine Runden in Deutschland. Meistens konnte man verfolgen wo sich der Teller gerade aufhält und bei welchem Blogger er gerade eingesetzt wurde. Es gab aber auch Momente wo er abtauchte, wo etwas unklar war ob er noch existiert oder ob er des Reisens müde war. Jedoch tauchte er immer wieder auf. So wie er zurzeit hier seine runde dreht. Wir Schweizer Foodblogger haben das Glück das Sabine sowohl aus dem Elsass wie auch aus unserer Sonne Stube, dem Tessin bloggt und so den Teller über die Grenze brachte. In Zürich beim Andy war er und reiste nun durch den Aargau zu mir ins Solothurnische. Wo er samt ungarischem Gulasch von unserem Profi Roger abgelichtet wurde. Damit der Teller auch wirklich Schweizerluft schnuppern darf, wollte ich was typisch Schweizerisches zubereitet zubereiten. Fondue und Raclette scheidet schon mal aus, passt einfach nicht auf den Teller. Hörndli und Ghackets, Älplermagronen oder Rösti findet ihr hier im Archiv. Da die widmatt natürlich auch für Süsses und gebackenes steht, suchte ich dann mal nach einem typischen Dessert. Gebrannte Crème wäre da was sehr schweizerisches, aber ungeeignet für den Teller. Bretzeli, ja Bretzeli wäre was gewesen,….ich habe mich nun aber für meine Lieblingstorte entschieden und sie umgeschrieben damit sie auch auf den Teller passt. Den Biscuitanteil erhöht und ihn so geteilt. So gab es eine kleine, dafür hohe Torte. Geschmeckt hat sie bestens, wie immer etwas durchgezogen am allerbesten. Mir gefällt sie so hoch mit mehreren Schichten noch besser als die übliche und deshalb musste auch ein Anschnitts Bild in den Post, wenn schon aus der Reihe tanzen dann richtig oder? Der Teller ist wieder sauber und heil eingepackt und auch schon wieder unterwegs zum Helvetische Luft schnuppern. Ich werde sobald er angekommen ist und der nächste Post online ist hier verlinken…. nun geht es aber ab in die Küche. Denn so eine Kirschtorte gibt etwas Arbeit. es braucht einen luftigen Biscuit, zwei Japonaisböden und Buttercrème. Natürlich den Kirschsirup um den Biscuit zu tränken, sonst wäre das eine staubige Angelegenheit und das darf es absolut nicht sein, so eine schweizerische Zuger Kirschtorte.

Zutaten:

Biscuit:

  • 2 Eier
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 80 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Maisstärke
  • 1/3 TL Backpulver

Japonaisböden:

  • 1 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  • 28 Gramm Zucker
  • 25 Gramm Mandeln, gemahlen

Buttercrème:

  • 200 Gramm Butter, zimmerwarm
  • 160 Gramm Puderzucker
  • 1.5 EL Kirsch
  • Rote Lebensmittelfarbe

Kirschsirup:

  • 0.75 dl Wasser
  • 2 EL Puderzucker
  • ca. 1 dl Kirsch

 

Zubereitung:

Zuerst wird das Biscuit gebacken. Eine Springform von 15 cm Durchmesser einfetten und den Ofen auf 170 Grad Ober-Unter Hitze vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiss mit dem Wasser und dem Salz sehr steif schlagen. Den Zucker sehr gut einrühren, bis es nicht mehr knirscht. Auf langsamer Stufe der Küchenmaschine  die Eigelbe eins nach dem anderen, jeweils gut einrühren. Mehl, Backpulver und Mehl vermischen und zum Eischnee sieben. Mit einem Teigschaber sorgfältig einarbeiten. Den Biscuit im vorgeheizten Ofen während etwa 30 Minuten backen, mit der Stäbchenprobe kontrollieren ob er gar ist. Aus dem Ofen holen, etwas 5 Minuten auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Auf einem Gitter vollständig erkalten lassen.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Für die beiden Japonaisböden das Eiweiss mit einer Prise Salz ebenso sehr steif schlagen, den Zucker dazugeben und weiterschlagen bis der Eischnee schön glänzt. Die gemahlenen Haselnüsse mit einem Teigschaber sorgfältig darunter ziehen. Auf ein Backpapier zwei Kreise von 15 cm Durchmesser aufzeichnen (der Springform entsprechend). Die Japonais Masse mit einem kleinen Spachtel in die vorgezeichneten Kreise streichen und während 60 Minuten bei 120 Grad im Ofen trocknen lassen. Aus dem Ofen holen, verkehrt auf die Arbeitsfläche ziehen und das Backpapier noch warm von den Böden abziehen. Das braucht etwas Fingerspitzengefühl und wenn es nicht so recht will, lege ich einen feuchten Lappen auf das Papier und so lässt es sich meistens einfacher abziehen. Bedie Böden auf einem Auskühlgitter vollständig erkalten lassen.

Für den Kirschsirup das Wasser mit dem Puderzucker einmal kurz aufkochen und danach auskühlen lassen. Sobald er kalt ist mit dem Kirsch auf etwa 1.75  dl Gesamtmenge auffüllen.

Für die Buttercrème den Puderzucker zu der zimmerwarmen Butter sieben und mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten sehr gut aufschlagen, bis eine weiche, helle Masse entsteht. Den Kirsch so wie sehr wenig rote Lebensmittelfarbe dazugeben und alles gut vermischen. Wer will kann natürlich mehr Farbe dazu geben oder die Buttercrème mit Randen Saft einfärben.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Nun kommt das zusammenbauen: Dafür den Biscuit halbieren.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Einen Japonaisboden auf die Tortenplatte legen und ca. 1/4 der Buttercrème darauf geben. Die eine Hälfte des Biscuit darauf legen und mit der Hälfte des Kirschsirupes tränken. Wiederum ca. 1/4 der Buttercrème darauf streichen und mit dem zweiten Japonaisböden bedecken und erneut mit ¼ Buttercrème bestreichen. Nun kommt das zweite Biscuit darauf, welches mit dem restlichen Kirschsirup getränkt wird. Abschliessend die restliche Buttercrème auf und rund um die gesamte Torte streichen. Nun kann die Torte mit Puderzucker eingestaubt werden und mit einem Messer verziert werden.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Am besten, zugedeckt einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Die Torte lässt sich gut 3 Tage zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die Japonaisböden werden nicht weich, da die Buttercrèmeschichten sie vor dem Kirschwasser schützen.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte e Guete
Irene