kreativer Adventskalender, hangemacht und vernetzt > Summary 2

Adventskalender networkingUnseren super kreativer Adventskalender habe ich euch ja bereits vorgestellt, auch letzten Sonntag die erste Zusammenfassung der ersten Woche. Nun durften wir die nächsten 7 Päckli öffnen und uns jeden Morgen erneut von einer kreative, handgemachten Idee überraschen lassen. diese Woche waren folgende Überraschungen verpackt:

Adventspäckli 8Das erste Adventspäckli dieser Woche war Nr. 9 und von Sandra aus dem Sugarroom.

 

Adventspäckli 9Das Adventspäckli Nr. 9 war eine Bündner- Nusstorte mhhhh! Helen von Foodloge hat sie für uns gebacken.

 

Adventspäckli 10Adventskalenderpäckli Nr.10 sind diese hübschen Kleber von den beiden Organisatorinnen Nadine von schön verpackt & Marlene von Marlene sweet things

 

Adventspäckli 11Adventskalenderpäckli Nr.11 ist mein widmatt Beitrag zu diesem tollen Adventskalender: Gewürznüsse, als Ausgleich zu der Chrömli und Schoggilastigen Zeit

 

Adventspäckli 12Adventskalenderpäckli Nr.12 kommt aus Little City, Valeria hat uns dieses tolle pinkige Tape und Kleber eingepackt.

 

Adventspäckli 13Adventskalenderpäckli Nr.13 ist von Kreativ chli und Gross, ist ein hübscher Engelsflügel Anhänger.

 

Adventspäckli 14Adventskalenderpäckli Nr.14 Jenny von Tschennis Tortenwelt; dieser gluschtige Sirup.

Adventskalender networking 2

Vielen Herzlichen Dank für diese tollen und wundervollen Geschenke, Ladys. Ich freue mich auf die nächste Woche und somit auf die nächsten 7 Adventspäckli. gespannt auf die nächste Runde und Teile täglich auf meinem Account bei Facebook und auf der Widmatt Page die Bilder der Päckli.

Adventskalender networking 1einen guten Start in die dritte Adventswoche wünsche ich euch allen
Irene
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Zwiebel- Kuchen

widmatt.ch Zwiebelkuchen Diesen Zwiebelkuchen ist auch schon vor einer Weile gegessen worden. Doch die Zwiebelkuchenzeit kommt hier in der Schweiz jetzt, wenn in Bern der Zibelemärit ist und der findet traditionell am vierten Montag im November statt. Also heute! Dieses Volksfest findet bereits in aller Früh statt und ist nicht nur für BernerInnen ein grosses Fest, sondern zieht Zuschauer und Kunden aus der ganzen Schweiz an. Da gibt es auch, wie könnte es anders sein Zwiebelkuchen an jeder Ecke Berns zu kaufen und zu geniessen.

widmatt.ch Zwiebelkuchen Für meinen Kuchen habe ich mir aus Italien frische Tropea Zwiebeln nach Hause gebracht und sie mit getrockneten ergänzt. Die frischen Zwiebeln verlieren leider durch das andämpfen ihre herrliche Farbe, geschmacklich sind sie aber ideal für einen Zwiebelkuchen. Den Tropea Zwiebeln sind als süsseste bekannt und besonders mild und daher auch bekömmlich.

widmatt.ch Zwiebelkuchen

Der hochgezogene Rand meines Kuchens ist eher einer Quiche zuzuordnen und nicht üblich bei unserem Zwiebelkuchen. So konnte ich aber mehr Füllung im Kuchen unterbringen und er war ideal zum Mitnehmen.

widmatt.ch Zwiebelkuchen Den ein Teil dieses Kuchens haben wir in den Rucksack gepackt und auf der Muggestutz Wanderung im Haslital gegessen. Damals feierten wir dort den Geburtstag unseres Juniors.

widmatt.ch CervelatDa gab es Zwiebelkuchen und Cervelat vom Feuer und als Geburtstagsdessert eine

widmatt.ch LinzertorteLinzertorte, die lässt sich fast so problemlos im Rucksack transportieren wie dieser Zwiebelkuchen.

widmatt.ch Muggestutz widmatt.ch Muggestutz widmatt.ch Muggestutz

Zutaten:

Teig:

  • 200 Gramm Weissmehl
  • 90 Gramm Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 1 ganzes Ei
  • 1 EL Wasser
  • 1/2 TL Salz

 

Füllung:

  • 600 g Zwiebeln davon 400 Gramm frische Tropea Zwiebeln
  • 1 EL Bratbutter

 

Guss:

  • 2 dl Rahm
  • 2  Eier
  • 1/2 TL Salz,
  • 1/4 TL Pfeffer, aus der Mühle
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • 1 EL Majoran Blättchen

widmatt.ch Zwiebelkuchen

Zubereitung:

Für den Teig Mehl und Salz in die Teigschüssel der Küchenmaschine geben. Das Ei und die kalte Butter in Flöckchen unter das Mehl mischen und mit dem K-Haken zunächst langsam, dann schnell zu einer krümeligen Masse verreiben. Soviel Wasser einrühren, bis sich die krümelige Masse zu einem Teig verbindet. Von Hand rasch zu einer Kugel formen und nicht zu lange kneten. Mindesten 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Unter-Ober Hitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und damit eine gebutterte, bemehlte Kuchenform von 23 cm Durchmesser auslegen und auch am Rand hochziehen. Den Boden mehrfach einstechen und mit Alufolie belegen. Nun Hülsenfrüchte zum Blind backen darauf geben und im vorgeheizten etwa 30 Minuten vorbacken. Nach 15 Minuten habe ich Bohnen und Alufolie entfernt und den Boden weitere 15 Minuten gebacken.

widmatt.ch Zwiebelkuchen Zwiebeln hobeln und in 1 EL Bratbutter etwa 10 Minuten dünsten und beiseite stellen. Zutaten für den Guss verquirlen. Die Majoran Blätter von den Stielen zupfen und in den Guss geben. Die Gussmasse mit dem Stabmixer pürieren und würzen. Jetzt die Zwiebeln auf den vor gebackenen Kuchenboden geben und den Guss darüber giessen. Im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten backen.

widmatt.ch Zwiebelkuchen Etwas auskühlen lassen und aus der Form heben. Man kann ihn so warm servieren, er schmeckt aber auch bestens ausgekühlt.

widmatt.ch Zwiebelkuchen e Guete
Irene

 

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ein Teller geht auf Reisen, Zuger Kirschtorte

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Zuger Kirschtorte, typisch Schweizerisch und meine liebste Torte, deshalb erscheint das zweite Rezept im Blog dazu. Abgeändert und angepasst für eine kleine, feine Torte von 15 Zentimeter Durchmesser, die so bestens auf diesen hübschen Teller passt. Dieser Teller hat schon einiges gesehen, durfte schon etliche Male fotografiert werden mit pikanten, süssen, gebackenem, einfachem aber auch aufwändigen Gerichten. Denn dieser Teller ist auf der Reise seit dem Mai 2013. Foodfreak hat ihn losgeschickt, wie das gehandhabt wird, dafür gibt es Spielregeln. Genau diese brachten mich kurz ins Schleudern. Denn pro Beitrag ein Bild, das schaff ich nicht. Denn hier in der widmatt gibt es Zubereitungsbilder zu den Rezepten. So habe ich ein Bild mit dem hübschen Teller auf Reisen und die restlichen als Zubereitungsbilder wie gehabt. Ursprünglich war der Reiseradius auf Deutschland beschränkt, Porto technisch macht das Sinn. Er durfte einmal kurz französische Luft schnuppern und drehte danach weiter seine Runden in Deutschland. Meistens konnte man verfolgen wo sich der Teller gerade aufhält und bei welchem Blogger er gerade eingesetzt wurde. Es gab aber auch Momente wo er abtauchte, wo etwas unklar war ob er noch existiert oder ob er des Reisens müde war. Jedoch tauchte er immer wieder auf. So wie er zurzeit hier seine runde dreht. Wir Schweizer Foodblogger haben das Glück das Sabine sowohl aus dem Elsass wie auch aus unserer Sonne Stube, dem Tessin bloggt und so den Teller über die Grenze brachte. In Zürich beim Andy war er und reiste nun durch den Aargau zu mir ins Solothurnische. Wo er samt ungarischem Gulasch von unserem Profi Roger abgelichtet wurde. Damit der Teller auch wirklich Schweizerluft schnuppern darf, wollte ich was typisch Schweizerisches zubereitet zubereiten. Fondue und Raclette scheidet schon mal aus, passt einfach nicht auf den Teller. Hörndli und Ghackets, Älplermagronen oder Rösti findet ihr hier im Archiv. Da die widmatt natürlich auch für Süsses und gebackenes steht, suchte ich dann mal nach einem typischen Dessert. Gebrannte Crème wäre da was sehr schweizerisches, aber ungeeignet für den Teller. Bretzeli, ja Bretzeli wäre was gewesen,….ich habe mich nun aber für meine Lieblingstorte entschieden und sie umgeschrieben damit sie auch auf den Teller passt. Den Biscuitanteil erhöht und ihn so geteilt. So gab es eine kleine, dafür hohe Torte. Geschmeckt hat sie bestens, wie immer etwas durchgezogen am allerbesten. Mir gefällt sie so hoch mit mehreren Schichten noch besser als die übliche und deshalb musste auch ein Anschnitts Bild in den Post, wenn schon aus der Reihe tanzen dann richtig oder? Der Teller ist wieder sauber und heil eingepackt und auch schon wieder unterwegs zum Helvetische Luft schnuppern. Ich werde sobald er angekommen ist und der nächste Post online ist hier verlinken…. nun geht es aber ab in die Küche. Denn so eine Kirschtorte gibt etwas Arbeit. es braucht einen luftigen Biscuit, zwei Japonaisböden und Buttercrème. Natürlich den Kirschsirup um den Biscuit zu tränken, sonst wäre das eine staubige Angelegenheit und das darf es absolut nicht sein, so eine schweizerische Zuger Kirschtorte.

Zutaten:

Biscuit:

  • 2 Eier
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 80 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Maisstärke
  • 1/3 TL Backpulver

Japonaisböden:

  • 1 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  • 28 Gramm Zucker
  • 25 Gramm Mandeln, gemahlen

Buttercrème:

  • 200 Gramm Butter, zimmerwarm
  • 160 Gramm Puderzucker
  • 1.5 EL Kirsch
  • Rote Lebensmittelfarbe

Kirschsirup:

  • 0.75 dl Wasser
  • 2 EL Puderzucker
  • ca. 1 dl Kirsch

 

Zubereitung:

Zuerst wird das Biscuit gebacken. Eine Springform von 15 cm Durchmesser einfetten und den Ofen auf 170 Grad Ober-Unter Hitze vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiss mit dem Wasser und dem Salz sehr steif schlagen. Den Zucker sehr gut einrühren, bis es nicht mehr knirscht. Auf langsamer Stufe der Küchenmaschine  die Eigelbe eins nach dem anderen, jeweils gut einrühren. Mehl, Backpulver und Mehl vermischen und zum Eischnee sieben. Mit einem Teigschaber sorgfältig einarbeiten. Den Biscuit im vorgeheizten Ofen während etwa 30 Minuten backen, mit der Stäbchenprobe kontrollieren ob er gar ist. Aus dem Ofen holen, etwas 5 Minuten auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Auf einem Gitter vollständig erkalten lassen.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Für die beiden Japonaisböden das Eiweiss mit einer Prise Salz ebenso sehr steif schlagen, den Zucker dazugeben und weiterschlagen bis der Eischnee schön glänzt. Die gemahlenen Haselnüsse mit einem Teigschaber sorgfältig darunter ziehen. Auf ein Backpapier zwei Kreise von 15 cm Durchmesser aufzeichnen (der Springform entsprechend). Die Japonais Masse mit einem kleinen Spachtel in die vorgezeichneten Kreise streichen und während 60 Minuten bei 120 Grad im Ofen trocknen lassen. Aus dem Ofen holen, verkehrt auf die Arbeitsfläche ziehen und das Backpapier noch warm von den Böden abziehen. Das braucht etwas Fingerspitzengefühl und wenn es nicht so recht will, lege ich einen feuchten Lappen auf das Papier und so lässt es sich meistens einfacher abziehen. Bedie Böden auf einem Auskühlgitter vollständig erkalten lassen.

Für den Kirschsirup das Wasser mit dem Puderzucker einmal kurz aufkochen und danach auskühlen lassen. Sobald er kalt ist mit dem Kirsch auf etwa 1.75  dl Gesamtmenge auffüllen.

Für die Buttercrème den Puderzucker zu der zimmerwarmen Butter sieben und mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten sehr gut aufschlagen, bis eine weiche, helle Masse entsteht. Den Kirsch so wie sehr wenig rote Lebensmittelfarbe dazugeben und alles gut vermischen. Wer will kann natürlich mehr Farbe dazu geben oder die Buttercrème mit Randen Saft einfärben.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Nun kommt das zusammenbauen: Dafür den Biscuit halbieren.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Einen Japonaisboden auf die Tortenplatte legen und ca. 1/4 der Buttercrème darauf geben. Die eine Hälfte des Biscuit darauf legen und mit der Hälfte des Kirschsirupes tränken. Wiederum ca. 1/4 der Buttercrème darauf streichen und mit dem zweiten Japonaisböden bedecken und erneut mit ¼ Buttercrème bestreichen. Nun kommt das zweite Biscuit darauf, welches mit dem restlichen Kirschsirup getränkt wird. Abschliessend die restliche Buttercrème auf und rund um die gesamte Torte streichen. Nun kann die Torte mit Puderzucker eingestaubt werden und mit einem Messer verziert werden.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte Am besten, zugedeckt einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Die Torte lässt sich gut 3 Tage zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die Japonaisböden werden nicht weich, da die Buttercrèmeschichten sie vor dem Kirschwasser schützen.

widmatt.ch Zuger Kirchschtorte e Guete
Irene

 

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