Sablés mit Pistazien & Schokolade

© widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokolade

Kurz vor Weihnachten, die einen empfinden es als Stress, die anderen sind seit Tagen bereit… und ihr? Ich bin ja die, welche alles so auf den letzten Drücker macht. Nervig manchmal aber einfach ich. Doch wir haben es bisher immer geschafft, manchmal mit Abstrichen und manchmal ganz anders als geplant, aber immer war es genauso wie es sein sollte. Mit Kindern und Schule bis kurz vor Schluss, kann man einfach nicht ganz alles akribisch planen, oder wenn geplant, muss man doch etwas flexibel bleiben. Oft ist das ja auch die Zeit, wo das eine oder andere Kind kränklig ist und so müssen die Pläne so oder so angepasst werden. Ein grosses Ding ist halt auch, das ich immer viel zu viele Ideen im Kopf habe! Unmöglich alles umzusetzen. Bei der Umsetzung sprudelt es dann wieder von neuen, anderen noch besseren Ideen… ein kleiner Teufelskreis, aber auch einfach schön oder? So eine Idee schieb ich schon ewig, Jahre vor mich hin. Sablé backen. Eigentlich einfach, aber es haperte dann bei der Umsetzung, weil natürlich noch jenes und dieses Chrömli dazwischen kam. So nicht in diesem Jahr, ich habe es gleich als erstes gebacken. Ich mag mürbe Weihnachtschrömli sehr gerne und Schokolade ist ja eh mein Ding. Damit die Sablé auch schön weihnachtlich daher kommen, habe ich mein liebstes Kardamom mit rein gegeben. Kardamom ist für mich *ein sich wohl fühlen*, gemütliches Gewürz, die Dänen sagen hyggelig und das finde ich treffend. Dazu etwas Zimt und damit es auch hübsch aussieht ein paar Pistazien. Die geschnittenen Sablés in verquirltem Eiweiss drehen und danach durch den Rohrzucker, so habt ihr noch eine hübsche Randdeko.

 © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokolade

 

Weihnächtliche Sablé mit Pistazien und Schokolade

Zutaten:

  • 250 Gramm Butter, zimmerwarm
  • 70 Gramm Rohrzucker, grob
  • 70 Gramm Zucker
  • 1TL Zimt
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 2 P Salz
  • 1 1/2 EL Milch
  • 350 Gramm Mehl
  • 25 Gramm Pistazien
  • 120 Gramm Schoggiwürfeli
  • 1 Eiweiss
  • 5 EL Rohrzucker

 

© widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokolade

Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter mit beiden Zuckersorten und den Gewürzen, mit dem Salz in der Küchenmaschine hell und luftig aufschlagen. Mehl und Milch darunter rühren. Die Pistazien und Schokolade hacken und beides am Schluss kurz aber gut unterrühren. Aus dem weichen Teig, habe ich zwei Rollen von etwa 4cm geformt und in Klarsichtfolie eingepackt. Diese mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gelegt. Das kann aber auch gut ein paar Stunden oder Tage sein. © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & SchokoladeDen Ofen mit Ober- Unterhitze auf 200 Grad vorheizen. Mit einem guten Messer Scheiben von etwa einem halben Zentimeter abschneiden. Diese mit dem Rand durch das aufgequirlte Eiweiss drehen und danach durch den Rohrzucker. © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & SchokoladeDiese Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen während 10 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

© widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokoladee Guete
Irene

 

Hand Pies mit Quitte und Vermicelles

Hand Pies Quitte Hand Pies, kleine und wie der Name es verspricht handliche Köstlichkeiten. Ein Mürbeteig der wie einen Ravioli gefüllt wird. Wie ihr euch denken könnt, gibt es dafür 1001 Möglichkeit! Ich habe bereits am Anfang der Quitten Saison welche damit zubereitet. Ich mag den Quitten Geschmack sehr und in Kombination mit dem Vermicelles ist es top. Knusperige Hülle und fruchtig Füllung. Quitten gibt es noch, da sie sich bestens Lagern lassen. Den Teig könnt ihr auch 2-3 Tage im Voraus zubereiten, gut eingepackt hält der sich gut im Kühlschrank. Ich mag die Hand Pies frisch am allerliebsten, am nächsten Tag finde ich sie noch ok. Danach müssen sie für mich gegessen sein, weil ich das knusperige sonst vermisse. Der Junior findet sie auch noch am 3 Tagen sehr gut. So sind die Geschmäcker verschieden.

Hand Pies Quitte 4

Hand Pies mit Quitte und Vermicelles:

Zutaten für 10 Stück:

  • 250 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 200 Gramm kalte Butter
  • 100 Gramm Rohrzucker
  • 350 Gramm Quitte
  • 50 Gramm Rohrzucker, grob
  • 100 Gramm Vermicelles
  • .1 EL Kirsch
  • Rohrzucker grob zum bestreuen

Hand Pies Quitte 10

Zubereitung:

Für den Teig, Mehl, Salz und Zucker vermischen. Hand Pies Quitte 5Die Butter in Würfeli schneiden und dazugeben. Alles kurz und am besten mit der Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse reiben. Dauert es zu lange wird die Butter zu weich. Der Teig gut in Folie eingepackt im Kühlschrank während mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Er Kann aber auch vorbereitet werden und länger im Kühlschrank auf die Verarbeitung warten.

Für die Füllung die Quitte mit einem Handtuch entflaumen, schälen und das Kerngehäuse wegschneiden. Das Ganze in Würfeli schneiden. Die Quittenwürfeli mit 1/2 EL Wasser u 50 Gramm Rohrzucker aufkochen und auf kleiner Stufe weich garen. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen zum Auskühlen. Das Vermicelles mit 1 EL Kirsch verkneten und zu 10 Kugeln formen. Den Ofen vorheizen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen.

Hand Pies Quitte 6Den Teig etwa 4 Millimeter dünn ausrollen, was ich am liebsten mit Teighölzchen mache, dann ist er überall gleich dick. 20 Blümchen oder Rondellen von etwa 6 cm Durchmesser ausstechen. 10 dieser Blumen auf ein Backpacker/ Blech legen.

Hand Pies Quitte 8In die anderen in der Mitte sternenförmig drei Mal einschneiden. Jeweils knapp 1 cm zum Rand freilassen.

Hand Pies Quitte 7In die Mitte der Kreise auf dem Backblech je einen Kugel Vermicelles legen und darauf die Quittenwürfeli verteilen. Die Ränder mit etwas Wasser befeuchten.

Hand Pies Quitte 11Die eingeschnittenen Hälften vorsichtig auf die Füllung geben und die Teigränder mit etwas Druck gut verschließen. Jetzt die Pies mit etwas Wasser bepinseln und 2-3 EL Zucker darüber streuen. Die Pies im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, sie sollten goldbraun sein.

Hand Pies Quitte 9Auf einem Gitter auskühle lassen.

Hand Pies Quitte 2e Guete
Irene

Pouletbruts Walliser Art

© widmatt.ch Pouletbrust Walliserart Es gibt uns noch 🙂 mich erreichen viele liebe Nachfragen, was den los sei. Es komme so wenig bis gar nichts Neues im Blog. Ich kann euch beruhigend, die widmatt läuft. Die Kinder sind gesund und der Lieblingsmann ebenso. Ich habe just etwas viel zu tun (wann schon nicht) und darf mein Geburtstagsgeschenk kennenlernen. Der Cameo Silhouette Plotter ist eingezogen und muss natürlich getestet werden, ich bin verliebt. Das Maschindli kann ganz tolles und wenn ich es begreife werden wir ein Dream Team. Daneben bin ich ab und zu am doodlen, zeichne und skizziere. Diese Bilder veröffentliche ich auf meinem Instagram Kanal. Daneben zicken meine Zähne etwas rum und ich habe ein Dauer Abo beim Zahnarzt gelöst, unfreiwillig und nicht mit grossem Vergnügen. Manchmal ist es ein Zahn, manchmal meine Trigeminus- Neuralgie (ein Gesichtsnerv der ebenso zickt). Diesen ominösen Nerv habe ich aber schon fast im Griff und so ist der nicht mehr hinderlich um wieder etwas mehr in der Küche zu stehen. Manchmal muss es aber eben auch schnell gehen, ihr lest ja überall kreative Baustellen und Projekte. So gab es kürzlich diese einfachen aber super fein schmeckenden Pouletbrüste. Ich will den Liebsten ja keine gelotterte Kartonschachteli auftischen. Die Pouletbrust brate ich wie üblich, sehr heiss in Bratbutter an. Nur so 1-2 Minuten pro Seite. Natürlich sind sie dann nicht gar, aber die guten kommen ja noch in den Ofen und ich mag saftige Pouletbrüste. Das Wetter ist ja passend für das eine oder andere gemütliche Raclette und ich bin da immer darauf bedacht die eine oder andere Scheibe guten Raclettekäse aus meiner Dorfchäsi übrig zu haben. Die Pouletbrüste auf Tomatenscheiben aus dem Biokistchen gebetet mit herrlichem Raclettekäse zugedeckt geht das Ganze in den Ofen. Dazu etwas Reis aus dem Steamer und eine Schüssel Salat und eine zufriedene Familie hat eine warme und wärmende Mahlzeit. Nicht zu vergessen das ich dabei auch noch das eine oder andre Minütchen Zeit habe für eines der kreativen Projekte, das Essen wird ja von alleine fertig.

Pouletbrust Walliser Art

Zutaten für uns 5

  • 5 Schweizer Pouletbrüste (ich rechne pro Person 120 Gramm, das reicht hier bestens)
  • Tomaten, je nach Grösse
  • 200 Gramm Raclettekäse
  • Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika/Fleischgewürz
  • Thymian
  • Rohrzucker

© widmatt.ch Pouletbrust Walliserart

Zubereitung:

Die Pouletbrüste mit Senf und Fleisch Gewürz (meine Mischung hat Paprika edelsüss, Salz und Pfeffer) würzen. © widmatt.ch Pouletbrust Walliserart In einer Bratpfanne Bratbutter erhitzen und die Brüste auf jeder Seite während 1-2 Minuten heiss anbraten. Das Fleisch in eine Gratinform geben. Die Tomaten vom Strunk entfernen und auf das Poulet verteilen. © widmatt.ch Pouletbrust Walliserart Die Tomaten mit etwas Salz und wenig Rohrzucker so wie etwas Thymian würzen und mit dem in Möckeli geschnittenen Raclettekäse bedecken. Für mich muss nun unbedingt etwas Muskatnuss darüber gerieben werden, am besten schmeckt sie frisch aus der Mühle. Das ganze bei 180-200 Grad 20 Minuten gratinieren. Wenn es vorbereitet wird, kann das ganze gut bei 80 Grad im Ofen parkiert werden und am Schluss die Temperatur für 10 Minuten auf 200 Grad erhöhen. Das Pouletfleisch gart bei 80 Grad bestens nach und bleibt schön saftig. Dazu gab es Salat mit der Salatsauce vom Lieblingsmann und Basmatireis.

© widmatt.ch Pouletbrust Walliserart e Guete
Irene

 

Hinweis:

Die Gratinform ist meine allerliebste von Betty Bossi. Teflon beschichtet und es passen 2 nebeneinander in den Ofen.