Traumstückchen mit Tonkabohne, das Chrömli im Handumdrehen

Traumstücke tonka  Echt wahr, das sind Traumstückchen. Bezieht sich hier sowohl auf den Geschmack als auch auf die schnelle Zubereitung. Chrömli im Handumdrehen sind das! Die Traumstückchen machen die Runde und auf vielen Blogs sind sie zu finden. Jetzt auch hier in der Widmatt. Gebacken habe ich sie um als Dankeschön den Kindern mitzugeben. Wir hatten FachberaterInnen Workshop der Cocolino Stiftung. Jedes Mal ein gelungener Anlass, bekannte FachberaterInnen und neue BeraterInnen zu treffen. Die Kinder konnten nicht mit und wurden deshalb gehütet, deshalb gab es Traumstückchen als Merci mit auf den Weg. Die Chrömli lassen sich problemlos ein paar Tage in einer Dose aufbewahren. Ich habe als Variante in den einen Teil des Puderzuckers noch Tonkabohne gerieben. Perfekt! Bei nächsten Mal kommt eine halbe Tonkabohne gleich mit in den Teig (deshalb das Rezept angepasst) Karen da hast du was losgetreten mit deinen Traumstückchen, merci!

Traumstücke beide

Zutaten:

  • 250 Gramm Butter
  • 500 Gramm Weißmehl
  • 5 Eigelb
  • 3 EL Vanillezucker
  • 150 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Puderzucker
  • 1 Tonkabohne

Zubereitung:
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Ein Eigelb nach dem anderen unterrühren. Die halbe Tonkabohne zum Mehl reiben und beides zusammen untermischen. Den Teig in Klarsichtfolie einpacken und eine gute Stunde kühlstellen. Nun den Ofen auf 180 Grad vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen. traumstücke formenAus dem Teig fingerdicke Würste Rollen, ich habe sie 1×1 cm breit mit den Teighölzchen gedrückt und auch etwa 1 cm Breite Stücke abgeschnitten.

Traumstücke vor dem backenDie Stückchen auf das Blech legen und während 13-15 Minuten goldbraun Backen. Den zweiten Teil der Tonkabohne zum Puderzucker reiben.

Traumstücke n backenAuf einem Gitter ein paar Minuten auskühlen lassen, erst danach im Puderzucker wälzen.

TRaumstücke i puderzuckerSind sie noch zu heiss verklebt der Puderzucker.

Traumstücke tonka1 E Guete
Irene

 

traumstücke 1Quelle: Karens Backwahn

Print Friendly

23 Gedanken zu „Traumstückchen mit Tonkabohne, das Chrömli im Handumdrehen

  1. Aaaaaaaaah! Irene!!! Aaaaah! Ich will grad auch! Und zum Glück hab ich doch immer Tonkabohnen daheim! Jeah….. obwohl… heute Nachmittag Badi wäre auch nicht ohne… hm… also…. Wir werdens sehen und ich werds ja sicher bloggen, wenns was wird!
    Vielen Dank fürs Rezept
    Gaby

    • Liebe Gaby
      Tonkabohne ist auch ein Grundnahrungsmittel oder? Ich freu mich wenn du die Traumstücken nachbäckst und verbloggst. So dreht Karens Rezept weiter die Runde.
      Liebs Grüessli
      Irene

      • Hab sie also gestern gemacht. Sind leeecker wobei das Formen des eiskalten Teiges nicht so easy war…. hab ihn dann in meinen Händen wieder aufgewärmt, dann gings prima. Würde ihn also das nächste Mal nicht mehr kühlstellen :-))).
        Habe sie Tonkabohnen-Würfel genannt und werds dann irgendwann (mit dem Hinweis auf deinen Ursprung) bloggen!
        LG, Gaby

    • leider sind sie alle, weil sie zu fein waren. gibt es aber wieder. spätestens nächste Woche und dan tausch ich gegen so ein Stückchen Fenchelwurst!
      Liebs Grüessli
      Irene

  2. Liebe Irene
    Das klappt ja wieder bestens…..ich meine das heutige Rezept und das von vorgestern. Denn gestern war ich auf der Suche nach einem Rezept wo ich die 4 Eigelbe (backe gleich die doppelte Menge denn meine Jungmannschaft mit Freunden schafft das glatt !!!!!!) und voilà, heute diese Traumstueckchen mit nur Eigelb. und erst noch rasch zubereitet. Danke dir……beide werden am Freitag gebacken, schon auf der Liste.
    Liebe Gruessli aus dem sonnigen fast heissen Italien.
    Claudia

    • Wie schön das es passt Claudia, wollte heute morgen erst noch umorganisieren, weil es so nun 2 Sweets nacheinander sind. Aber da hier einfach viel gebacken wird und mehr da fotografiert wird ist es wie es ist. Und es passt 😉
      Wir haben einen wunderschönen Spätsommer und tanken Sonne!
      Liebs Grüessli nach Italien
      Irene

  3. Die geistern ja wirklich durch die Gegend- ich muss ran 🙂
    Aber sag mal, eine halbe Tonkabohne? Ich habe mal sehr viel weniger für einen Hefekucheh verwendet und fand das schon grenzwertig.

    • Geistern? Ja, weil sie immer gleich wieder weg sind 😉 also die halbe im Puderzucker zum drehen mag es bestens vertragen. Bleibt ja leider nicht alles dran. Im Teig würde ich ohne Bedenken eine halbe reingeben, in meinen Brownies geb ich auch soviel dazu. Mir war es bis anhin nirgends zuviel, ich probier das aus….
      Liebs Grüessli
      Irene

  4. Die würde ich am Liebsten nachbacken. Nur das mit dieser Tonkabohne ist so eine Sache. Im ganzen Züri Oberland gibt es die nur als ätherisches Oel zu kaufen… Kannst du mir einen Tipp geben wo ich fündig werde? Danke schon jetzt. Sonnige Grüsse, Bea

      • Liebe Irene
        Die Tonkabohnen habe ich ausfindig machen können. Jetzt ist meine ganze Familie inkl. Ich süchtig danach. Nur mein Teig lässt sich nicht rollen. Er ist sehr brüchig (bröselig) und fällt immer auseinander. Die ‚Massenproduktion‘ geht gar nicht… Was mache ich falsch?
        Danke für deine tollen Rezepte!

        • Liebe Bea

          Das ist ja extrem mühsam, verschmälert den gekühlten Teig etwas zu verkneten. Nur etwas, dann wird die Butter etwas warm und der Teig homogener.
          Liebs Grüessli
          Irene

  5. lach…
    WAHNSINN… die Traumstücke erobern noch ganz Deutschland bzw. die Schweiz und wohl auch noch Österreich!

    Ich fass es nicht!

    Liebe Irene, die Idee Tonkabohne mit in den Teig bzw. in den Puderzucker zu geben, ist genial! Werd ich beim nächsten Mal auch ausprobieren!

    Wer wissen möchte, warum ich dieses zarte Gebäck Traumstücke getauft habe, der darf mal hier klicken:

    http://samtundsahne.blogspot.de/2012/08/traumstucke.html

    Diese feinen Kekslein wurden nämlich jahrelang von der Inhaberin dieses süßen Lädchens gebacken… Ich durfte hin und wieder stets aus dem Glas welche „entwenden“… Und bin ihnen ab da erlegen… Ich habe bei meiner Freundin Martina so lange gebettelt, bis ich das Rezept von ihr bekommen habe… (Es stammt noch aus den alten Aufzeichnungen ihrer Mama…) Es handelt sich also um ein langzeit erprobtes Familienrezept… Und sind das dann nicht einfach die besten Rezepte?!

    Wer noch auch noch neugierig ist und den Urspungspost zu dieser faszinierenden Traumstücke-Post-Welle lesen möchte, der darf hier klicken:
    http://samtundsahne.blogspot.de/2013/07/sonntagssue-traumstucke-kekse.html

    Ich hoffe ich spamme Euch nun nicht zu… Aber ich selber bin immer neugierig, welche Geschichte hinter bestimmten Dingen steckt… Vielleicht seid Ihr es ja auch! Ansonsten einfach nicht hinklicken… Da bin ich auch nicht böse… Lach…

    Vielen lieben Dank für Eurer Feedback… Es macht mir eine große Freude Eure Kommentare zu lesen!
    Freut mich, dass Ihr unsere Traumstücke auch so traumhaft findet!

    Liebste Grüße
    Nancy

  6. …….nachgebacken und im Nu verschwunden. Werden wohl auch Italien erobern, nicht nur Deutschland, die Schweiz und Oesterreich…….Tschuessli Claudia

  7. Pingback: Traumstücke – cookingday

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.