Kalbsragout Marengo

widmatt.ch Kalbsragout Dieses Kalbsragout braucht Zeit, Zeit aber vor allem zum schmorren. Also ein ideales Gericht zum vorbereiten oder für einen gemütlichen Familiensonntag. Es ist eines jener Rezepte die seit Urzeiten vorgemerkt sind, einfach weil das dazugehörende Bild gluschtig aussah, weil wir Schmorrgerichte mögen und überhaupt. Jedoch aber auch eines jener, wo wir dann ein anderes vorgezogen haben. Oft gerade bei angekündigtem Besuch zu wenige speziell oder zu oft gehabt in Ähnlicher Form. So habe ich die passende Gelegenheit genutzt, ich hatte noch so vieles zu erledigen, wobei ich wohl eher jene Tage zählen sollte wo dem nicht so ist. Auf jeden fall sollte noch gepackt werden, daneben, dazwischen. Zwei Koffern, einmal für die Grosse ins Skilager und einmal für uns Eltern. Das geht immer schnell und reibungslos, hier in der Widmatt hat es Zauberfeen welche die richtige Wäsche schon gewaschen und sogar verräumt hat und überhaupt… Wunschdenken! Jedoch nimmt gerade in solchen Situationen so ein Schmorrgericht vieles weg, den bereits nach dem Mittagessen habe ich angefangen und dazwischen eben gepackt. Dazu gab es simple und einfach das allererste no Knead Bread. Ihr merkt, ich bin wieder schön hinten nach mit Bloggen, das Brotrezept habt ihr. Weil so simple und einfach, so herrlich hat es geschmeckt. Nebem Tisch die gepackten Koffern, ein perfektes Brot, ein köstliches Schmorrgericht, ein Tisch voller Familie. Gemütlich und unbedingt zum nachholen.

 widmatt.ch Kalbsragout

 

 

Zutaten:

  • 800 Gramm Kalbsragout von der Laffe
  • 1 Kalbsfüsschen
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomaten Püree
  • 2 dl Weisswein (restlichen Schaumwein von der Selleriesuppe)
  • 1 dl dunkler Gemüsejus Homepage (ersatzweise Fleischbouillon)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 150 Gramm Champignons
  • 200 Gramm Saucenzwiebeln
  • 2 Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Bratbutter
  • Mehl

Zubereitung:

widmatt.ch Kalbsragout Den Ragout wie immer mindestens eine Stunde vor dem zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen, länger schadet nicht. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Diesen etwas trocken Tupfen und mit 1-2 Esslöffel Mehl bestäuben. Bratbutter in einer Pfanne heiß werden lassen und den Ragout darin portionenmässig anbraten. Das Kalbsfüsschen ebenfalls gut anbraten. Die Hitze reduzieren  und das Fleisch mit etwa 3/4 Teelöffel Salz und 1/4 Teelöffel Pfeffer würzen. Aus der Pfanne das Bratfett auftupfen, falls nötig. Die Schalotte und den Knoblauch in wenig Bratbutter andampfen, das Tomatenpüree dazugeben und kurz mitdämpfen. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen auf etwa die Hälfte einkochen lassen. widmatt.ch Kalbsragout Nun den dunklen Gemüsejus resp. Fleischbouillon dazugeben sowie das Lorbeerblatt und den Thymian. Das Fleisch inkl. Füsschen ebenfalls dazugeben und zugedeckt während 50 Minuten schmoren lassen. widmatt.ch Kalbsragout In dieser Zeit die Saucenzwiebeln blanchieren oder 15 Minuten im warmen Wasser einweichen lassen, so lassen sie sich besser schälen. Die Champignons putzen und vierteln. Beides nach den 50 Minuten dazugeben und weitere 20 Minuten schmoren lassen. In dieser Zeit die Tomaten enthäuten und entkernen und in grobe Würfel schneiden. Diese am Schluss zugeben und nur Hochheims werden lassen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen. Wir hatten dazu Lauchgemüse und no Knead Bread, ein Stücken Butter aufs Brot ist die optimale Ergänzung. Ein perfektes Essen.

widmatt.ch Kalbsragout
E guete
Irene

 

 

 

 

Quelle: Betty Bossi Fleischküche (Buch vergriffen)

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4 Gedanken zu „Kalbsragout Marengo

  1. Herrlich liebe Irene. Genau solche Gerichte erwärmen mein Herz. Die richtige Zubereitungsart, toll ausgesuchte Zutaten. Viel Liebe und Zeit dem Ragout gegönnt. Besser kann man es wohl nicht mehr machen. Kompliment. Liebe Grüsse Roger

  2. Liebe Irene,

    ja, solche Schmorgerichte sind wirklich für den Winter erfunden worden. Und Deines ist auch noch eine besonders edle Variante. Vielen Dank für Deinen schönen Beitrag. Es freut mich sehr, dass Du dabei bist.

    • Liebe Dorothée
      Ab und an darf es auch was edles sein und es war wirklich herrlich mit dem Brot dazu. Vom Duft darf man schon nicht reden, sonst kommt hier Hunger auf 😉
      Liebs Grüessli
      Irene

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