Linzerli

Nochmals ein neues Wiehnachtschrömli. Zumindest eines der neuen das ich unbedingt notieren muss, damit es nicht mehr vergessen geht. Die Arbeit ist nicht ganz ohne, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wer Linzertorte mag oder Nuss und Confi (Marmelade) der ist hier gut bedient. Meine beiden Lieblingsmännner finden dies Chrömli wunderbar. Bei den meisten Chrömlirezepten ist eine Ruhezeit oder eine Kaltstellzeit angegeben, die ist bei mir in der Regel um einiges länger und vor allem im Kühlschrank. Danach nehme ich immer nur kleine Portionen zum auswallen und so lassen sich die Chrömli am besten ausstechen. Als Auswallhilfe habe ich Teighölzli, damit er auch gleichmässig dünn ausgewallt wird. Was auch sehr empfehlenswert ist, sind Backtrennpapier zum daraus auswallen, so braucht es viel weniger bis kein Mehl und die Chrömli werden viel feiner. Das Rezept für diese speziell, feinen Chrömli stammt aus der letzten Ausgabe des *Kochens*.
Zutaten:
  • 300 Gramm Haselnüsse
  • 200 Gramm Butter
  • 150 Gramm Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanillepaste
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 350 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Himbeerkonfiture
  • Johnaissbeergelee/Eigelb
Zubereitung:

Die Haselnusskerne auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200° etwa 7-8 Minuten rösten, bis die braunen Häutchen platzen. Die Nüsse auf ein Küchentuch geben und aneinander reiben bis sich die Häutchen lösen. Auskühlen lassen. 
200 Gramm dieser Haselnüsse in einem Cutter fein mahlen, ich habe sie nicht ganz fein gemahlen und finde das verleiht dem fertigen Chrömli einen tollen Biss. 
Dazu nahm ich den Küchen Crack, da kann man die Nüsse so mahlen wie sie optimal sind.  Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Salz etwa 5 Minuten in der Küchenmaschine zu einer hellen, luftigen Masse aufschlagen. Die Vanillepaste und den Zimt darunter rühren. Die beiden Eier verquirlen und mit den gemahlenen Haselnüssen ebenfalls dazugeben. Nun noch das Mehl dazu und alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. In Klarsichtfolie gewickelt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Bei mir blieb er über Nacht drinnen. Den Teig zwischen leicht bemehlten Backtrennpapieren auswallen auf etwa 2-3 mm. Daraus Chrömli ausstechen. 
Auf ein Chrömli etwa 1/2 Teelöffel Himbeerconfi geben und mit einem weiteren Chrömli zudecken. Die Menge der Confi hängt von der Grösse der Chrömli ab. Die fertigen Chrömli auf ein, mit Backtrennpapier belegtes, Blech legen. Nun die Chrömli mit Eigelb oder mit erwärmtem Johannisbeergelee bestreichen. Bei mir war einiges an Himbeerconfi übrig, so dass ich sie damit bestrichen habe. Nun die 100 Gramm Haselnüsse grob hacken und die Chrömli damit bestreuen. Die Linzerli im vorgeheizten Backofen, bei 180° etwa 20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühle lassen.
e Guete 
irene
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6 Gedanken zu “Linzerli

  1. Hallo liebe Irene
    Ja, das ist ein neues Rezept, das ich sicher auch nach Weihnachten nachbacken kann.
    Wie jedes Jahr habe ich mit meiner Familie Schweizer Weihnachtsguetzli gebacken. Hier in Italien ein Hit. Wir haben 14 verschiedene Sorten gebacken. Etwa 30 Paeckli sind schon verschenkt worden. Ja, das ist schon fast eine Guetzlifabrik, aber fuer uns ein “Muss”. Ich wünsch dir und deiner Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und dass du mit deinen Lieben genussvolle Momente verbringen kannst.
    Brauche dir wohl nicht zu sagen dass ich deinen Blog immer fleissig lese und auch hie und da was nachkoche. Danke dir von ganzem Herzen, und mach weiter so.
    Eine ruhevolle Zeit und bis bald.
    Liebe Gruesse aus Italien. Claudia

  2. @ Himbeeri, sie fanden nicht nur bei meinen Lieblingsmänner Anklang, das ist ein Chrömli das ich sicher in das Chrömlirepetoire aufnheme :)

    @ Claudia, bei uns sind es 13 Sorten gewesen plus 4 Sorten Pralinen/Schoggitaler. Ich konnte auch grosse Freude bereiten mit verschenkten Chrömli. Für 30 Säckli musstest du und deine Liebsten aber wirklich viel backen. Respekt.

    @ Klärchen, die schmeckne (leider) auch ausserhalb der Weihnachtszeit, so als Minilinzervariante auf einem Dessertbuffet sicher der Hit ;)

    @ Kerstin, bitte bedient dich, sie schmecken auch, wie die Linzertroten ja wohl auch, nach einigen Tagen noch besser.

    @ Lemon, danke dir.

    Grüessli
    Irene

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