• Advent/ Weihnachten,  lettering,  Schweiz,  Widmatt- Kids,  widmattkreativ

    Martini Märit 10 & 11. 2018

    Ihr lieben, lange, fast zwei Jahren, war es hier still und der widmatt Blog hatte eine Winterschlaf. In dieser Zeit ist unglaublich viel passiert in der widmatt……Lange studierte ich wie es weitergehen soll und wie ich das am besten anstelle. Den Start macht dieser Post, nach dem Motto, einfach probieren…. Änderungen & Ideen stehen bereit, müssen noch etwas reifen…. alles zu seiner Zeit.

    Gekocht wird immer noch, die widmattkids bekommen nach wie vor hausgemachtes Essen und oft auch warmes 😉 aufgrund unserer neuen Familiensituation, seit der Lieblingsmann nicht mehr bei uns sein darf, koche ich nicht mehr mit der gleichen Leidenschaft… lange diente es auch schlicht dazu, uns vier zu ernähren…. so langsam finden wir uns auch da wieder und wer weiss wohin der Weg noch geht. Eines, das wir gelernt haben, das Leben ist einfach nicht planbar.

    Ich habe dafür wieder angefangen Handlettering- und Kreativkurse zu geben. Was im 2016 klein anfing, auch das Ruhen musste, habe ich für mich darin einen perfekten Ausgleich gefunden. Ich habe nun in der widmatt ein Atelier und bin so auch während den Kursen in der Nähe der Kinder.

    Auch dieses Jahr gibt es einen Widmatt Stand am Martinimärit am 10 & 11. November 2018 in Lohn-Ammannsegg. Mit dabei habe ich die neuste Kartenkollektion, handgeletterte Windlichter in verschiedenen Grössen, Tee-handlettering- Adventskalender, widmatt GewürzNüsse, Nidletäfeli und den Adventskalender ÖkoBäg.

    Gwunderig? Ich freue mich über jeden Besuch und jeden persönlichen Kontakt.

    Bis gly

    Irene

  • Advent/ Weihnachten,  aus dem Ofen,  Chrömli, Guetzli & Cookies,  Dessert,  Gewürze,  Nüsse,  Schokolade

    Sablés mit Pistazien & Schokolade

    © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokolade

    Kurz vor Weihnachten, die einen empfinden es als Stress, die anderen sind seit Tagen bereit… und ihr? Ich bin ja die, welche alles so auf den letzten Drücker macht. Nervig manchmal aber einfach ich. Doch wir haben es bisher immer geschafft, manchmal mit Abstrichen und manchmal ganz anders als geplant, aber immer war es genauso wie es sein sollte. Mit Kindern und Schule bis kurz vor Schluss, kann man einfach nicht ganz alles akribisch planen, oder wenn geplant, muss man doch etwas flexibel bleiben. Oft ist das ja auch die Zeit, wo das eine oder andere Kind kränklig ist und so müssen die Pläne so oder so angepasst werden. Ein grosses Ding ist halt auch, das ich immer viel zu viele Ideen im Kopf habe! Unmöglich alles umzusetzen. Bei der Umsetzung sprudelt es dann wieder von neuen, anderen noch besseren Ideen… ein kleiner Teufelskreis, aber auch einfach schön oder? So eine Idee schieb ich schon ewig, Jahre vor mich hin. Sablé backen. Eigentlich einfach, aber es haperte dann bei der Umsetzung, weil natürlich noch jenes und dieses Chrömli dazwischen kam. So nicht in diesem Jahr, ich habe es gleich als erstes gebacken. Ich mag mürbe Weihnachtschrömli sehr gerne und Schokolade ist ja eh mein Ding. Damit die Sablé auch schön weihnachtlich daher kommen, habe ich mein liebstes Kardamom mit rein gegeben. Kardamom ist für mich *ein sich wohl fühlen*, gemütliches Gewürz, die Dänen sagen hyggelig und das finde ich treffend. Dazu etwas Zimt und damit es auch hübsch aussieht ein paar Pistazien. Die geschnittenen Sablés in verquirltem Eiweiss drehen und danach durch den Rohrzucker, so habt ihr noch eine hübsche Randdeko.

     © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokolade

     

    Weihnächtliche Sablé mit Pistazien und Schokolade

    Zutaten:

    • 250 Gramm Butter, zimmerwarm
    • 70 Gramm Rohrzucker, grob
    • 70 Gramm Zucker
    • 1TL Zimt
    • 1 TL Kardamom, gemahlen
    • 2 P Salz
    • 1 1/2 EL Milch
    • 350 Gramm Mehl
    • 25 Gramm Pistazien
    • 120 Gramm Schoggiwürfeli
    • 1 Eiweiss
    • 5 EL Rohrzucker

     

    © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokolade

    Zubereitung:

    Die zimmerwarme Butter mit beiden Zuckersorten und den Gewürzen, mit dem Salz in der Küchenmaschine hell und luftig aufschlagen. Mehl und Milch darunter rühren. Die Pistazien und Schokolade hacken und beides am Schluss kurz aber gut unterrühren. Aus dem weichen Teig, habe ich zwei Rollen von etwa 4cm geformt und in Klarsichtfolie eingepackt. Diese mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gelegt. Das kann aber auch gut ein paar Stunden oder Tage sein. © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & SchokoladeDen Ofen mit Ober- Unterhitze auf 200 Grad vorheizen. Mit einem guten Messer Scheiben von etwa einem halben Zentimeter abschneiden. Diese mit dem Rand durch das aufgequirlte Eiweiss drehen und danach durch den Rohrzucker. © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & SchokoladeDiese Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen während 10 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

    © widmatt.ch Sablé mit Pistazien & Schokoladee Guete
    Irene

     

  • Advent/ Weihnachten,  aus dem Ofen,  Brot & herzhaftes Gebäck,  Chrömli, Guetzli & Cookies,  Cooking Chef,  Fingerfood,  Frühstück & Brunch,  Hefeteig,  Znüni/Zvieri

    Luciabrötchen *Lussekratter

      © widmatt.ch Lucienbrötchen Lussekatter Heute ist der 13. Dezember, da feiern die Schweden, aber auch andere Nordländer das St. Lucia Fest. Da ich nordische Krimis sehr gerne mag und ich dadurch, aber auch von Bildern der St. Lucia Umzüge mit den Mädchen in ihren weissen Röcken mit Kränzen und Kerzen auf dem Kopf, fasziniert bin. Traditionell wird für dieses Wintersonnenwende die Lussekatter gebacken. Ein S geformt aus einem süssen Hefeteig mit Safran. Da im Dezember jeweils schon einiges an Süss kram mit sich bringt, habe ich diese hübsch aussenden Hefeteilchen noch nie gebacken. Heute hat es aber einfach perfekt gepasst. Für die Handlettering- Christmas Challenge, an der ich auf Instagram teilnehme (ihr findet mich auch da unter widmatt) war heute St. Lucia zu Lettern. Ich habe den Schriftzug mit einem einfachen Stift auf eine goldene Papiertüte gelettert und da mussten doch einfach Lucia Brötchen her. Ein süsser Hefeteig braucht bei mir gut und gerne bis zu 2 Stunden bis er um das Doppelte aufgegangen ist. Man kann das ganze beschleunigen und mehr Hefe zugeben, doch dann trocknet das Gebäckstück schneller aus. © widmatt.ch Lucienbrötchen LussekatterIch habe euch die Zutaten für die Lussekatter auf einer Sketchnote festgehalten, da würde ich mich gerne weiterentwickeln und am allerliebsten ganze Rezepte darstellen. Da ich hier auf der Homepage am widmatt- Shop konfigurieren bin und teilweise kurz am Verzweifeln bin, helfen da solche schreib und doodlen Aufgaben ungemein.

    © widmatt.ch Lucienbrötchen LussekatterLucia Brötchen * Lussekatter 

     

    Zutaten:

    • 75 Gramm Butter, zimmerwarm
    • 2.5 dl Milch, handwarm
    • 20 Gramm Hefe
    • 1 Päckli Safran
    • 60 Gramm Zucker
    • 450 Gramm Mehl
    • 1/3 TL Salz
    • 1 Eigelb
    • 1 EL Rosinen

    © widmatt.ch Lucienbrötchen Lussekatter

    Zubereitung:

    Die Hefe in der Milch auflösen und mit der Butter und dem Zucker, sowie dem Safran vermischen. Das Mehl und Salz zugeben und alles zu einem weichen Hefeteig verkneten. Ich lasse den Teig etwa 12 Minuten in der Maschine kneten. Mit einem feuchten Tuch abdecken und um das doppelte gehen lassen. Den Ofen auf Intensivbacken (oder Ober-Unterhitze) 240 Grad vorheizen. © widmatt.ch Lucienbrötchen LussekatterWenn der Teig genügend gegangen ist in 8 Stücke teilen und Stränge daraus drehen. © widmatt.ch Lucienbrötchen LussekatterDie zu einem S Formen und auf ein Backpapier belegtes Blech legen. Die fertigen S mit Eigelb bestreichen und in die Schnecken die Rosinen verteilen. Die Lucia Brötchen in den Ofen schieben und während 8 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Die Brötchen schmecken auch wunderbar wenn sie noch warm sind.

    © widmatt.ch Lucienbrötchen Lussekattere Guete
    Irene

     

  • Advent/ Weihnachten,  Chrömli, Guetzli & Cookies,  Dessert,  Geschenke & Einmachen,  Schokolade,  Sirup & Likör

    Kandierte Oragenscheiben mit weisser & dunkler Schokolade _> Schokoladensöckchen

    © widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade © widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade Ein Projekt das sich über Tage dahinzog, wenn nicht gar Wochen. Denn der richtige Zeitpunkt muss gefunden werden, um eine Woche jeden Tag Zeit zu haben, nicht viel aber zu Hause sollte man schon sein. So wurde das kandieren von Orangenscheiben von Januar zu Februar und schlussendlich zu Ende März geschoben. Orangen bekam ich noch, herrlich duftende im Türkischen Laden. Denn wenn so viel Arbeit investiert wird muss es zwingend auch ein gutes Produkt sein das veredelt wird. Ich habe so grosse Orangen gekauft das ich gleich die dreifache Menge an Sirup zubereitet habe. Davon zerren wir bis zur nächsten Saison, den nebst herrlich kandierten Orangenscheiben gibt es auch den Sirup mit viel feinstem Orangenaroma. Ich habe schlussendlich die Orangenscheiben geviertelt, allenfalls könnten auch kleinere Exemplare gekauft werden.

    © widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade

    kandierte Orangenscheiben mit Schokoladen Füsschen

    Zutaten:

    (davon habe ich die dreifache Menge zubereitet)

     

    • 5 dl Wasser
    • 200 Gramm Zucker
    • 100 Gramm Traubenzucker
    • 500 Gramm Orangen, unbehandelt
    • 450 Gramm Zucker
    • 70 Gramm weisse Kuvertüre
    • 70 Gramm dunkle Kuvertüre

     

    Zubereitung:

    Tag 1:

    Das Wasser mit den 200 Gramm Zucker und dem Traubenzucker in einer grossen Pfanne aufkochen, Hitze etwas reduzieren und etwa 20 Minuten zu einem Sirup köcheln lassen. Den Boden und den Deckel der Orangen abschneiden und den Rest in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden. Dabei die Kerne entfernen. Die Scheiben in den heissen Sirup legen, so dass sie alle mit der Flüssigkeit bedeckt sind. Da diese etwas schwimmen, habe ich einen Teller auf die Orangen gelegt. Zusätzliche einen Deckel auf die Pfanne und 24 Stunden ziehen lassen.© widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade

    Tag 2:

    Nun die Orangen aus dem Sirup nehmen, oder vorsichtig den Sirup abgiessen in eine andere Pfanne, 100 Gramm Zucker dazugeben und aufkochen, Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen. Den heissen Sirup wiederum über die Orangenscheiben giessen oder diese in den Sirup legen. Wiederum 24 Stunden ziehen lassen.

    © widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit SchokoladeTag  3 & 4:

    an den folgen drei Tagen den Vorgang von Tag 2 wiederholen.

    Tag 5:

    Das Prozedere von Tag 2 wiederholen, nun sind jedoch lediglich noch 50 Gramm Zucker dem Sirup hinzuzufügen. Die eingelegten Orangenscheiben nun 2 Tage, also 48 Stunden ziehen lassen.

    © widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokolade

    Die Orangenscheiben aus dem Sirup heben, diesen unbedingt in Flaschen abfüllen, der kann mit Wasser verdünnt als Sirup getrunken werden oder aber für Dessert oder über Glacé zum süssen verwendet werden. Die Orangenscheiben auf Backpapier welche auf Gitter liegen auslegen und während 10-12 Stunden bei 60 Grad im Ofen trocknen lassen. Die Orangenscheiben sollen nicht mehr kleben, ansonsten noch etwas weiter trocknen lassen. Die Scheiben je nach Grösse halbieren oder vierteln. diese Stücke erst in geschmolzene weisse Kuvertüre tunken (meine hatte wohl etwas zu viel Wärme erwischt) gut trocknen lassen und danach in schwarzer Kuvertüre tunken. Die Scheiben in Dosen, getrennt mit Pergamentpapier verschlossen aufbewahren.

    © widmatt.ch kaniderte Orangenscheiben mit Schokoladee Guete
    Irene
  • Advent/ Weihnachten,  Chrömli, Guetzli & Cookies,  Dessert,  Eier,  Rezept im Glas,  Schokolade,  Schweiz

    Brunsli- Mousse

    © widmatt.ch Brunsli Mousse © widmatt.ch Brunsli Mousse Zack! Und schon ist sie da, Weihnachten 2015. Der Tannenbaum steht, ist aber nach wie vor ungeschmückt, ansonsten wie jedes Jahr äs bitzeli überrascht das es doch schon der 24 ist. Kennen wir ja, oder? Braucht ihr noch ein feines Dessert? Schokolade als Alternative zum Panna Cotta mit Lebkuchen von gestern?

    © widmatt.ch Brunsli Mousse Dann bitte hier, ein Brunsli Mousse. Kennt ihr Brunsli? Die Schweizer Fraktion wird nicken, der Rest eher Ratlos schauen. Brunsli ist ein Weihnachtschrömli aus Schokolade und gemahlenen Mandeln. Ein klassisches Schweizer Weihnachts- Chrömli, und da ohne Mehl und somit Glutenfrei oft gebacken. Auch in der widmatt werden jährlich Brunsli gebacken, in diesem Jahr sogar spezielle für die in Übersee weilende Schwester, da es ihr Lieblingschrömli ist. Jedoch fehlt das in meinem Archiv, das muss irgendwann nachgeholt werden… Auf jeden Fall ist hier nun eine Schokoladenmousse mit Mandeln, die zum Schluss untergehoben werden und so eben nach diesen Brunsli schmecken. Absolut fein!

    © widmatt.ch Brunsli Mousse Ich wünsche euch ein lichterfülltes und genussvolles Weihnachtsfest, geniesst die Zeit mit euren Liebsten.

     

    Brunsli Mousse

    Zutaten für 8 Gläschen à 160 ml:

    • 2 frische Eigelbe
    • 1/2 TL Zimt
    • 2 EL Zucker
    • 100 Gramm dunkle Schokolade, 68%
    • 2 dl Rahm
    • 1 EL Kirsch
    • 2 frische Eiweiss
    • 1 Prise Salz
    • 1 EL Zucker
    • 80 Gramm geschälte, gemahlene Mandeln

    © widmatt.ch Brunsli Mousse

    Zubereitung:

    Den Rahm in der Küchenmaschine steif schlagen. In eine Schüssel füllen und die Schüssel der Maschine gut auswaschen. © widmatt.ch Brunsli Mousse Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Die Eiweisse in der Küchenmaschine mit der Prise Salz steif schlagen, den Esslöffel Zucker beigeben und so lange schlagen bis der Eischnee glänzt und man den Zucker nicht mehr knirschen hört. Den Eischnee ebenso umfüllen und nun braucht man die Schüssel nicht auszuwaschen. Die Eigelbe mit den 2 Esslöffel Zucker und dem Zimt luftig und hell aufschlagen. Die Schokolade, Kirsch und den Rahm dazugeben und beides sorgfältig darunterziehen. Nun den Eischnee und die Mandeln ebenfalls sorgfältig darunter ziehen und die Masse in einen Spritzsack füllen. © widmatt.ch Brunsli Mousse Damit die Weckgläschen gut zur Hälfte füllen und mindestens 6 Stunden kühl stellen.

    © widmatt.ch Brunsli Mousse e Guete
    Irene

    © widmatt.ch Brunsli Mousse

    Hinweis: Der Kirsch kann gut weggelassen werden, am Rezept verändert sich damit nichts.

    © widmatt.ch Brunsli Mousse Quelle: Coop Zeitung