Erdbeermousse

Ja genau ich habe Erdbeermousse zubereitet, obschon es noch keine Schweizererdbeeren gibt. Jedoch habe ich noch vom letzten Jahr 🙂 Wir sind fleissige Pflücker auf dem Erdbeerfeld und einen Teil püriere ich und friere das ein. Ohne Zugabe von Zucker oder etwas anderem. Unsere Kinder lieben das Püree zu den Omeletten oder wenn ich ausserhalb der Saison eine Erdbeerquarktorte zubereite.

Die Kinder glusten nach den Erdbeeren, die es nun doch schon eine Weile zu kaufen gibt. Sie schauen ja auch oft meine Kochbücher an und wollten das Erdbeermousse, das im neuen Brunch Kochbuch (klick) von Betty Bossi ist, haben. Die Mousse kam am Sonntag auf unseren Zvieri- Abendessentisch und hat sehr fein geschmeckt, den Kindern haben die Gläschenportionen zudem sehr gut gefallen.

Dieser Post sollte bereits am Sonntag erscheinen, doch hat sich unser Pc verabschiedet, Sang und Klanglos. Der aufgebotene PC Doktor konnte vor Ort nicht helfen und hat ihn mitgenommen. Zu Hause, im PC Krankenhaus, konnte er dann mit einem extra starken Netzteil die Kiste wieder zum laufen bringen und so wird sie uns noch für eine gute Woche zur Seite stehen, danach gibt es was neues. Was schnelleres, was besseres und etwas was viel! Platz haben wird. Naja dank neuer Kamera ist die Fotogrösse auch gewachsen und Frau braucht Platz. Ausgesucht und bestellt ist das schnelle Gerätchen und die alte Kiste wird für die Kinder komplett gelöscht und neu aufgesetzt.
So als Foodbloggerin steht man schnell aussen vor ohne laufenden PC. Obschon ich stolze Besitzerin eines iPades bin. Doch da bin ich nicht eingerichtet für die Bilder von der Kamera runterzuladen, zu bearbeiten und schlussendlich in den Blog zu laden.

Zutaten:

  • 500 Gramm Erdbeerpuree (bei frischen, ebenfalls 500 Gramm purieren)
  • 4 EL Puderzucker
  • 3 EL
  • Zitronensaft
  • 150 Gramm Rahmquark
  • 4 Blatt Gelatine
  • 3 EL siedendes Wasser
  • 2 dl Rahm

Zubereitung:

Die Gelatineblätter in genügendem kalten Wasser mindestens 5 Minuten einweichen. Das Erdbeerpuree mit dem Puderzucker, dem Zitronesaft und dem Rahmquark gut vermischen. Die Gelatineblätter ausdrücken und mit 3 Esslöffel siedendem Wasser auflösen, nun 4 Esslöffel der Erdbeermasse zugeben und verrühren. Dieses zur restlichen Erdbeermasse geben und wiederum gut verrühren. Die Masse kühl stellen bis sie am rand leicht fest wird, glatt rühren. den Rahm steif schlagen und mit dem Gummischaber unter die Erdbeermasse heben. in 8 kleine Gläschen verteilen und mindestens 4 Stunden kühlstellen.

E Guete
Irene

Quelle:

Überraschende Ideen für Brunch von Betty Bossi (klick)

Zucchinicake mit Limoncello

Frühstücken sie noch oder brunchen Sie schon? Überraschende Ideen für Brunch (klick), so heisst das neuste Werk aus dem Hause Betty Bossi. Seit ein paar Tagen habe ich es zu Hause, es hat schon etliche Post- it Zettelchen drin und die Kinder haben sich auch schon rausgesucht auf was sie Lust haben.

Wir brunchen vorallem Sonntags sehr gerne. Gemütlich, mit viel Zeit, wenn alle zu Hause sind, oder gar mit Besuch, herrlich. Zudem ist Betty Bossi für mich ein Stück Kindheiterinnerung, denn schon meine Grossmutter und Mutter hatten etliche Bücher und die Zeitung. Meine Betty Bossi Bücher werden auch häufig von den Kindern hervorgeholt und angeschaut, denn sie wissen bei den gebundenen Rezeptbüchern ist das Mami etwas heikler 😉

Gestern hat es zeitlich nicht gereicht um ausgiebig zu Brunchen, es gab lediglich ein Schnitteli (Butterbrot mit Konfi) und ein Glas Saft, den wir hatten einen Termin mit dem Familienclub. Wir durften frisch geschlüpfte Küken anzuschauen, die Kinder (und nicht nur die) waren hin und weg. Sie durften auch sie in den Händen halten, zudem wissen wir nun wie das vor sich geht bei der Brut im Brutkasten und das die Küken 21 Tage brauchen bis sie schlüpfen.

Nun bin ich etwas abgeschweift und wollte eigentlich erzählen das ich aus dem neuen Buch bereits nachgebacken habe, für den Besuch bei meinen Schwiegereltern habe ich den Zucchinicake mit Limoncello gebacken. Ein herrlich feuchter und luftiger Cake. Ich habe, der Kinder wegen, den halben Cake mit Zitronensaft und Puderzucker anstelle des Limoncellos getränkt. Auch wir Erwachsene fanden diesen Teil saftiger. So werde ich ihn beim nächsten Mal mit dem Zitronensaft und Puderzucker und einem guten Schuss Limoncello tränken….

Zutaten:

  • 150 Gramm Butter
  • 200 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 400 Gramm Zucchini
  • 300 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1.5 dl Zitronensaft
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1 dl Limoncello

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die 30 cm Cakeform mit Backpapier auslegen. Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Salz sehr gut verrühren. Nun ein Ei nach dem anderen zugeben und jeweils gut einrühren. Die Masse weiterrühren bis sie heller geworden ist.

Die Zucchini gut waschen und an der Röstiraffel grob reiben, mit dem Mehl und dem Backpulver mische und unter die restliche Masse mischen.

In die Form füllen und in der Mitte des Ofens für eine gute Stunde backen (Stäbchenprobe). Cake aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit einem Holzsspiesschen mehrmals die Oberfläche einstechen. Mit dem Zitronensaft, dem Puderzucker und dem Limoncello tränken.

E Guete
Irene

Quelle:

Betty Bossi Buch *Überraschende Ideen für Brunch* (klick)

Küchengeräte:

Kenwoodmaschine mit Silikon K-Hacken (klick)
BB Messlöffel (klick)

Ovomaltine- Crunchy Cream Muffins

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Wir haben, wie noch 998 andere Schweizer, ein Paket von Buzzer (klick) bekommen. Darin war sehr! viel Ovomaltine Crunchy Cream (klick), die Kinder fanden sich im Paradies 🙂 Das grosse Glas durften sie gleich zum nächsten Zmorge aufmachen, passend kam das Paket vor dem Wochenende und da gibt es ab und zu etwas anderes als die selbstgemachte Konfi (klick). 


Die Ovomaltine Crunchy Cream schmeckt toll, sehr fein! Ich las den einen Kommentar das es sich anfühlt wie auf frischem Schnee zu gehen, treffender könnte ich es auch nicht sagen. Schon als ich das Email bekam, das wir bei der Ovomaltine (klick) Testrunde dabei sind, wusste ich was ich daraus noch backen würde, denn seit Dezember habe ich auf meiner Nachbackliste ein Rezept für einen Ovomaltine Crunchy Cream.- Orangen Guggelhopf. Diesen hat Petra, vom Chili und Ciabatta Blog (klick) nachgebacken.  Ich habe jedoch Muffins gebacken, so können die gut verteilt, eingefroren und getestet werden…..
herrlich luftig und schokoladig schmecken sie. Von den Crunchy Stückchen ist nichts mehr zu spüren, doch haben sie so kleine Schoggisprenkel im Gebäck hinterlassen. 


Das Rezept ist nur zu empfehlen und wird bei uns sicher noch mehr nachgebacken. 


Es ergab 24 kleinere Muffins (Silikonbackförmchen) und 4 grosse. Wenn ich ein 30 er Cakerezept im Muffinblech backe ergibt das 16 Stück.







Zutaten:

  • 375 Gramm Weissmehl
  • 375 ml Rahm
  • 250 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Ovomaltine Crunchy Cream
  • 5 Eier
  • 2 Bio Orange
  • 30 Gramm Vanillezucker
  • 15 Gramm Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Milch



Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C  Ober/Unterhitze vorheizen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die Eier trennen und das Eiweiss mit dem Salz steif schlagen. Den Rahm halbsteif schlagen, dann nach und nach den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und weiterschlagen. 
 
Nun mit einem Schneebesen erst die Eigelbe, 
dann die Ovomaltinecreme darunterziehen und die abgeriebene Orangenschale unterrühren. Jetzt mit dem Schneebesen im Wechsel behutsam Mehl, Eischnee und Milch unterheben. 
 
Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen und etwa 30 Minuten backen, mit der Stäbchenprobe kontrollieren . Herausnehmen, auskühlen lassen…..
und geniessen
E Guete
Irene

 

 
Quelle:
 
Küchengeräte:

1 Jahr Widmatt Blog

Wie die Zeit vergeht, nun ist es ein Jahr her seit ich mir kurzerhand einen Blog erstellt habe. Die Idee, die ich dabei hatte war, ein Rezeptarchiv für mich und meine Familie zu erstellen, wo ich auch Bilder (ohne grosses warten) einfügen kann. Anfangs gab es vor allem viele Bilder, kaum Rezepte, einige Motivtorten und wenig Text. Wobei das heute ja zum Teil immer noch so ist, denn obschon ich gerne (und sicher auch viel 😉 ) spreche ist das Texten weniger meine Stärke, und bei grösseren Texten lasse ich gerne meinen Mann darüber lesen. Mein Blog ist oft auch ein kleines Familienprojekt, unsere drei Kinder fotografieren mit Leidenschaft und einer alten Digikompaktkamera ihre Teller und mein Mann unterstützt mich bei meinem Hobby, und dafür danke ich meinen Liebsten von Herzen.
Zur Zeit fotografiere auch ich mit einer Kompaktkamera. Die habe ich vor knapp 5 Jahren gekauft, vor allem aus praktischen Gründen, mit einem Kleinkind und dem Wunsch nach einer grösseren Familie. Sie hat mir auch wirklich gute Dienste geleistet, und nahm mir wenig Platz weg nebst dem ganzen Bagage, den ich mit mittlerweilen drei Kindern hatte. Das ist jedoch eine *kleine* Schande mit meinem beruflichen Hintergrund. So habe ich meinen Sparstrumpf gut gefüttert und konnte mir vor kurzem eine neue Kamera bestellen. Nun kann ich meine Spiegelreflexkamera Nikon D700 abholen, in meinem Lehrbetrieb Foto Meier (klick) in Bern-Bümpliz. Ein tolles Geschenk zum ersten Bloggeburtstag, und ich freue mich *hüfe* fest wenn ich endlich wieder mit der Tiefenschärfe und der Verschlusszeit auf meine Bilder Einfluss nehmen kann.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei euch allen bedanken, die sich Tag täglich hier einklicken um zu sehen was in der Widmatt gekocht und gebacken wird, für die vielen lieben Kommentare, die ihr mir hinterlässt direkt auf dem Blog oder auf der Widmatt Seite (klick) auf Facebook. Auch für die vielen lieben Emails und Feedbacks wenn ihr eines meiner Rezepte ausprobiert habt.
Die letzten Tage war der Bloggeburtstag auch ein Thema in der Familie. Die Älteste findet, dass wir den auch wirklich feiern könnten, die Aussicht auf eine Torte ist verlockend. Die Mittlere findet das aber nicht so toll, denn der Blog würde es ja nicht hören, wenn sie ihm das Geburtstagslied singen würde… und der Kleinste, ja der meint dazu *genau…* was soviel heisst wie meine Schwestern haben schon recht. Anstelle einer Torte  haben wir aus den neusten Kinderrezeptkarten von Betty Bossi *endlich Ostern* (klick) die Ice Tea Chrömli gebacken und dekoriert.

Zutaten:

  • 150 Gramm Butter weich
  • 80 Gramm Eistee- Granulat bei mir „Original Lipton“
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 250 Gramm Dinkelmehl
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1.5 EL Früchtetee ( 1 Beutel Früchtetee in ca 2 EL Wasser für 1-2 Minuten legen)
Zubereitung:
Butter, Eisteegranulat, Salz und Ei mit dem Schwingbesen des Küchengerätes 3 Minuten rühren bis die Masse cremig ist.
 Mehl beigeben und zu einem Teig zusammenfügen, und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
Teig portionenweise 7mm dich auswallen und mit beliebigen Förmchen ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals ca 15 Minuten kühl stellen. Ca 8 Minuten bei 200° im vorgheizten Ofen backen. auf einem Gitter auskühlen lassen.
Puderzucker mit dem Früchtetee mischen so das eine dickflüssige Glasur entsteht. Die Chrömli damit bestreichen und mit beliebigem Dekormaterial garnieren.
E Guete
Irene

Crèmeschnitte, die etwas andere Geburtstagstorte

Nun sind bereits ein paar Tage vergangen seit meine Schwester Geburtstag hatte. Es ist nicht das erste mal das sie mit ihrer Familie ihren Geburtstag bei uns feiert, denn sie liebt das hausgemachte Cordon Bleu aus der Widmattküche, und lässt sich gerne damit an ihrem Geburtstag verwöhnen. Ich finde es zudem toll das sie ihren Tag bei uns feiert, ich liebe es sowieso wenn meine Schwestern mit Familie bei uns zu Gast sind. Das Cordon Bleu hat noch keinen Platz in meinem Blog gefunden, das werde ich aber bald nachholen. Nun gibt es zuerst den Geburtstagskuchen, der eine Crèmeschnitte ist zu sehen. Eine Crèmeschnitte ist ein etwas eigenwilliger Geburtstagskuchen, zumal ja schon etliche bunte Torten in meiner Küche entstanden sind. Da für mich zu einem Geburtstag auch ein Geburtstagskuchen gehört, diese Torten absolut nicht den Geschmack meiner Schwester treffen habe ich eine Alternative gefunden.. Deshalb habe ich ihr dieses Geburtstagsdessert gemacht. Die Crème Patissier habe ich aus einem Büchlein von Betty Bossi (klick), die es oft zu einem der angebotenen Küchenhelfer aus dem Shop (klick) dazu gibt, ich habe mir jedoch damals nicht notiert aus welchem dieser Heftchen ich das entnommen habe.

Zutaten:

  • 2 ausgewallte rechteckige Blätterteig
  • 4 dl Milch
  • 4 El Maizena
  • 4 frische Eier
  • 6 EL Zucker
  • 1 Vanillestengel 
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 dl Rahm
  • 200 Gramm Puderzucker
  • ca 2 EL Wasser

Zubereitung:

Die beiden Blätterteig in je 3 gleich grosse Bahnen schneiden, diese auf ein Backpapier belegtes Blech legen und mit einer Gabel dicht einstechen. Im Ofen bei 200° goldbraun backen, was ca 20 Minuten dauert.
Auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser etwa 5 Minuten einlegen. 
Nun für die Creme Patissier, die Milch, das Maizena, die Eier, den Zucker in eine Pfanne geben. Den Vanillestängel längs aufschneiden und die Samen auskratzen, diese in die Pfanne geben. Alles gut verrühren und nun den Vanillestängel ebenfalls zugeben. Unter kräftigem rühren ca 1 Minute (kann aber je nach Wärme auch etwas länger dauern) köcherln lassen, bis die Masse dick ist. 
Sofort durch ein Sieb in eine Schüssel geben.die Gelatine unterrühren und zugedeckt auskühlen lassen. Das funktioniert bestens mit einer Frischhaltefolie die direkt auf die Creme gelegt wird, so bildet sich auch keine Haut. Die Creme aufrühren und den geschlagenen Rahm unterziehen. 
Nun auf einer Platte 2 zwei Blätterteigbahnen legen und mit je einem Viertel der Creme bestreichen, je eine weiter Bahn Blätterteig darauf legen und mit den letzten beiden Vierteln der Creme bestreichen. die letzten Bahnen als Deckel darauf setzen und die Crèmschnitten für etwa eine halbe Stunde, in den Kühlschrank geben. Nun aus dem Puderzucker und den 2 Esslöffel Wasser, ev braucht es etwas mehr, eine dickflüssige Glasur anrühren und die mit einem Löffel auf die Crèmschnitten verteilen. Nochmals für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. 
E Guete
Das schneiden funktioniert mit einem grossen gezackten Messer am besten.