Rhabarber Mousse mit Kompott

© widmatt.ch Rhabarber MousseDie Saison ist in diesen Tagen zu Ende für die sauren, roten Stangen. Trotzdem schiebe ich noch ein Rezepte ein. Es gibt an manchen Orten noch Rhabarber Stangen zu kaufen. Ab dem 24. Juni sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, so gewährt man der Pflanze genügend Ruhe damit sie im nächsten Jahr wieder mit viel Kraft wachsen kann. Begründet wird oft damit, dass die Oxalsäure bei der Rhabarber zunimmt und sie dann giftig für den Menschlichen Körper ist. Jedoch um solche Vergiftungserscheinungen hervorzurufen müssten wir Rhabarber in grossen Mengen essen. Wenn die Pflanze nicht mehrjährig genutzt wird, kann es dadurch durchaus sein auch nach dem 24. Juni Rhabarber kaufen zu können. Diese Mousse habe ich mit Agar Agar zubereitet da es bei den Geniessern auch Vegetarier darunter hatte. Wer den Kompott mit dem roten Erdbeer- Rhabarber zubereitet, erzielt eine hübsche rote Farbe. Geschmacklich ist der Unterschied klein, da der Kompott mit Zucker gekocht wird. Ich mag den Rohrzucker sehr gerne zu Rhabarber, dieser ergibt aber auch eine dunklere weniger leuchtende Farbe. Den Erdbeerjoghurt habe ich dazu gegeben, weil ich davon noch Resten hatte, er kann weggelassen oder durch Quark ersetzt werden.

© widmatt.ch Rhabarber MousseRhabarer-Mousse mit Kompott

Zutaten für 14 Weck Mini Sturzgläschen à 165ml :

  • 5.3 Gramm Agar Agar
  • 400 Gramm Rhabarber
  • 100 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Rohrzucker
  • 1.5 dl Wasser
  • 250 Gramm Rahmquark
  • 60 Gramm Erdbeerjoghurt
  • 2 dl Vollrahm

 

 

Zubereitung:

Rhabarber in ca. 5 cm lange Stäbchen schneiden. Mit Zucker und Wasser kurz kochen, sodass der Rhabarber noch bissfest ist. Etwas Rhabarber mit wenig Flüssigkeit für die Garnitur beiseite stellen. Davon etwa die Hälfte der Rhabarberstäbchen mit 5 Erdbeeren pürieren und in 16 Weckgläser à 165 ml füllen. Restlichen Rhabarber weiterkochen, bis er weich ist. Den Agar Agar in etwas kaltem Wasser auflösen und zum Kompott geben, diesen während 1-2 Minuten unter Rühren aufkochen. Erdbeer- Joghurt dazu geben und mit dem Stabmixer pürieren. Quark dazugeben und gut verrühren. Kühl stellen bis die Masse beginnt, fest zu werden. Rahm steif schlagen und darunterheben. Creme auf die Rhabarber in den Gläsern verteilen. Im Kühlschrank ca. 3 Stunden fest werden lassen. Mit den beiseite gestellten Rhabarberstäbchen servieren.

© widmatt.ch Rhabarber Moussee guete
Irene

 

© widmatt.ch Rhabarber Mousse

 

Österliche Quarktorte

© widmatt.ch QuarktorteErinnert ihr euch an die Rettungsaktion der Geburtstagskuchen- Torten? Nein, na dann habt ihr etwas verpasst. Der Juef hat bei der Giftige Blonde die Topfenoberstorte gerettet. Für uns Schweizer ist das eine Quarktorte. Wunderbar sah die aus, zwischen zwei Biscuitböden und ohne irgendwas. Sicher, sobald die Erdbeeren hier reif, Rot und süss sind machen die sich sicher besonders gut darin. Ich habe sie nachgebacken und war begeistert. Herrlich luftig, leichtes Zitronenaroma und einfach schön! Die wird es sicher noch das eine oder andere Mal geben. Hier habe ich sie nun im österlichen Deko. Luftig und nicht zu süss passt sie ausgezeichnet an Ostern auf den Tisch. Ob zum Brunch oder Nachmittagskaffee oder als Dessert, egal schmecken wird sie immer.

© widmatt.ch Quarktorte

Ich wünsche euch morgen ein genussvolles Osterfest, geniesst den Tag mit euren Liebsten.

 

Quarktorte 20 cm

 

Zutaten:

Biskuit

  • 4 Eier
  • 80 Gramm Zucker
  • 1 EL Vanillezucker, homemade
  • 80 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Maistärke
  • Prise Salz

 

Füllung

  • 350 Gramm Quark, Natur 3/4 fett
  • 250 Gramm Rahm
  • 130 Gramm Zucker
  • 110 Gramm Milch
  • 5 Blatt Gelatine
  • 3 EL Zitronensaft
  • ½ Zitrone, Schale fein abgerieben

© widmatt.ch QuarktorteZubereitung:

Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die 20 er Springform ausbuttern und bemehlen.

Für das Biscuit habe ich die Eier ohne zu trennen in der Kenwood Cooking Chef während 12 Minuten auf höchster Stufe geschlagen. Mitgeschlagen habe ich die Prise Salz und beide Zuckersorten. Das Mehl und die Maisstärke gut vermischen und sorgfältig unter die Eimasse heben. In die vorbereitete Springform füllen und während etwa 30 Minuten hellbraun backen. Stäbchenprobe! Alternativ kann auch dieses bewährte Biscuit gebacken werden.

© widmatt.ch QuarktorteDen Biscuit auf einem Gitter vollständig erkalten lassen. Danach halbieren. Wenn das Biscuit zu hoch wird, wie in meinem Fall kann man auch dritteln. Den einen Drittel habe ich den Kindern mit Schokolade bestrichen und zum Zvieri serviert. Den Boden des Biscuits beiseitelegen, das wird am Schluss unsere Deckel, weil er schön gerade ist. Den anderen Biscuitdrittel auf eine Platte geben und einen Tortenring Drumherum geben.

Die Gelatine in kaltem Wasser ungefähr 5 Minuten einweichen. Währenddessen den Quark mit dem Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale gut verrühren. Den Rahm steif schlagen. Die Milch erwärmen und die Gelatine darin auflösen, zu der Quarkmasse geben und gut verrühren. Den geschlagenen Rahm darunterziehen und etwas anziehen lassen. Nun die Masse auf den Biscuit geben und etwas flach streichen. Das beiseitegelegte Biscuit darauf legen und leicht andrücken. Während 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Mit einem Messer entlang des Tortenringes die Torte lösen. © widmatt.ch QuarktorteMit etwas Puderzucker bestreuen und erst danach den Tortenring wegnehmen. Mit Schokohase und Marzipaneier dekorieren.

 © widmatt.ch Quarktorte© widmatt.ch Quarktortee Guete
Irene

 

© widmatt.ch Quarktorte Quelle: Giftige- Blonde/Juef

Adventstiramisù

widmatt.ch Adventstiramisù Ab mitte November kommen hier so langsam weihnnächtliche Gedanken auf Gedanken rund um Adventskalender, Adventskranz und Backpläne. Als ich Kind war, gab es ab meinem Geburtstag Mandarinen und das habe ich auch bis im letzten Jahr so gehandhabt. Der Geburtstag ist auch Stichtag um mir über die Chrömliproduktion den Kopf zu zerbrechen und die Liste zusammen zu stellen, was ich in diesem Jahr backen will. Ich backe jedoch meistens erst nach dem Samichlausetag am 6. Dezember. Bis dahin habe ich genügend Zeit um zig Mal neu planen. Für das Dessertbuffet habe ich ein Dessert aus meinem Favoritenordner hervorgesucht das ich schon eine Weil nicht mehr zubereitet habe. Vor etlichen Jahren, stand es aber regelmässig auf dem Dessertbuffet und fand immer sehr grossen Anklang. So grossen, das ich das Rezept schon ein paar Mal weitergegeben habe und so auch in den Genuss von Adentstiramisù komme, auch wenn ich es nicht selber zubereite. Da mir mein Blog aber auch als Nachschlagwerk dient, muss es unbedingt hier rein. widmatt.ch Adventstiramisù Mit den Spekulatius als Gebäck, den säuerlichen Waldbeeren und der süssen Crème, während ein paar Stunden durchgezogen ist es ein herrliches Dessert mit weihnächtlichem Geschmack auf der Zunge. Durch all die Jahre habe ich den Crème Anteil verringert und so ist er fruchtiger und weniger süss. Angerichtet in Gläsern ein optimales Dessert für die Weihnachtstage oder Adventszeit. Auf unseren Buffets richte ich es meistens in einer Schüssel an.

 

Zutaten für 8-10 Portionen:

  • 200 Gramm Spekulatius
  • 400 Gramm Waldbeeren, gemischt und tiefgefroren
  • 250 Gramm Mascarpone
  • 150 Gramm Quark
  • 4 dl Rahm
  • 150 Gramm Zucker
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 1-2 Clementinen, Abrieb
  • Kakaopulver

 

 

Zubereitung:

Den Rahm mit der Küchenmaschine steif schlage. widmatt.ch Adventstiramisù Mascarpone, Quark, Abrieb der Clementine, Zucker und das Vanilleextrakt glatt rühren. Den Rahm darunter ziehen. widmatt.ch Adventstiramisù Die Zutaten Schichtweise in Gläser oder eine Schüssel füllen. Zuerst etwas Crème, danach zudecken mit Spekulatius und Beeren darüber geben. Ich schliesse mit Crème ab, halte die einzelne Schichten aber dünn. Nun über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Wer mag kann den Tiramisù mit Kakaopulver bestäuben.

widmatt.ch Adventstiramisù e Guete
Irene