Zum reinlegen waren sie! Richtig ober fein und schlicht süchtig machend! Die Brownies waren nebst Kaffeecrème und Sauerkirschcookies ein Dessert das wir zu einer Einladung mitgebracht haben. Die Brownies waren der allerbeste Teil davon, wobei die beiden anderen auch fein waren. Ich denke die Gastgeberin wird dies so bestätigen können, mit den Brownies. Brownies sind Hüftgold pur, da sind viele Eier, viel Butter und noch mehr Schokolade drin. Aber ohne diese Zutaten kein Browie. Ich habe sie in einer Gratinform gebacken, was wohl nicht die allerbeste Wahl war, denn ein Brownie soll innen noch feucht sein, dafür dürfen sie aber auch nicht zu lange im Ofen sein. Der Rand war nach 15 Minuten Backen optimal, die Inneren waren aber noch zu weich, zum Löffeln weich. Die habe ich nochmals nachgebacken. Ich werde sie heute bald wieder Backen und sicher bald die optimal Lösung dafür haben. Der nächste Versuch wird die quadratische Springform sein. Das Rezept ist eine Kombination aus vielen, denn es gibt haufenweise Brownies. Mal mit heller Schokolade anstelle der Nüsse, mit Pekan-oder Baumnüssen, mit Cranberries und Vanille. Was das Herz begehrt und den persönlichen Geschmack trifft. Baumnüsse mögen hier nicht alle gleich gerne, jedoch Macadamia Nüsse sind äußerst beliebt. In diesen genialen Brownie passt auch die Königin der Nüsse. Für mich müssen sie kurz geröstet sein und das habe ich auch mit diesen gemacht, sehr zu empfehlen! Dazu helle Schokolade als Einlage und die dunkle Schokolade geschmolzen im Teig. Himmlisch und extrem schoggig! Ein Topping aus dunkler Schokolade und fein gehackter Cranberries wäre sicher das non plus Ultra. In jeder Hinsicht. Ich kann sie euch nur empfehlen und die dazugegebene Tonkabohne ist nicht zu ersetzen, wäre auch schade sie wegzulassen. Kann man natürlich durchaus, doch der Geschmack wird nicht derselbe sein. In vielen Gewürz Läden ist die Tonkabohne zu kaufen, oft sogar einzeln. Ich habe ja einen gewissen Vorrat hier, wie ich bei den Krachmandeln im weihnächtlichen Schokoladenrock geschrieben habe. Und nun stellen wir uns in die Küche, viel Zeit brauchen sie nicht zur zubereiten, dafür etwas Geduld bis sie nicht mehr ganz so heiss sind aus dem Ofen um den ersten Brownie noch warm zu testen.
Zutaten:
- 200 Gramm dunkle, gute Schokolade 65%
- 200 Gramm Butter
- 5 Eier
- 400 Gramm Zucker
- 200 Gramm Mehl
- 100 Gramm Kakaopulver
- 1 EL Vanillezucker
- 1/2 Tonkabohne
- 200 Gramm Macadamia Nüsse
- 200 Gramm weiße, gute Schokolade
- 1/2 TL Salz
Zubereitung:
Die Nüsse bei 170 Grad ungefähr 15 Minuten rösten, sie dürfen ganz leicht Farbe bekommen. Den Ofen auf 150 Grad zurückdrehen und die Nüsse auskühlen lassen.
Währenddessen die Butter und die schwarze Schokolade zusammen schmelzen. Jetzt den Zucker mit den Eiern zu einer feste, hellen Masse in der Küchenmaschine aufschlagen. Die mittlerweile ausgekühlte Butter und dunkle Schokolade langsam dazugeben und weiterschlagen. Nun das Mehl, den Kakaopulver, den Vanillezucker, das Salz und die geriebene Tonkabohne darunter rühren.
Jetzt die weiße Schokolade und die Macadamia Nüsse grob hacken. Ich habe sogar die Hälfte der Macadamia ganz dazugegeben. Beides unter die Masse heben und in eine Form von ca. 25/30 cm geben.
Während etwa 15 Minuten im Ofen Backen. In der Form auskühlen lassen und in Stücke schneiden. Ich habe die Randabschnitte in einer Chrömlidose bis zu 5 Tage problemlos aufbewahren können, danach waren alle bis auf den letzten Krümel aufgegessen gewesen.
e Guete
irene
Ergänzung vom 21.01.2013:
Nun habe ich sie erneut gebacken. Wie in den untenstehenden Kommentaren zu lesen ist, hatte Gaby um einigeslänger bis sie fertig gebacken waren. Im erneuten Backversuch habe ich sie in einer Quadratischenspringform von 24cm Kantenlänge gebacken. Dabei die Zuckermenge um 100 Gramm reduziert. So blieben die Brownies während 28 Minuten bei 170 Grad Ober-Unterhitze im Ofen. In der Springform auskühlen lassen und erst danach in Stücke schneiden.
Barbara hat die Brownies nachgebacken mit Mandeln und in ihrem Blog veröffentlicht.



















