Bienenstich

Bienenstich kenne ich im klein Format, so Portionenstücke.
Oder als schmerzhafte Erinnerung an eine Begegnung mit einem kleinen Insekt. Jedoch als Kuchen oder Torte habe ich das bisher nicht gesehen, jedoch bei Google findet man unzählige Einträge. Kürzlich an einer Tupperparty war das eine Empfehlung, für in einer Backofenform zu backen. Mir gefiel die Idee und so habe ich es folgendermassen gebacken.

Zutaten:

Hefeteig

  • 500 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • 3 dl Milch
  • 20 Gramm Hefe
  • 75 Gramm Butter flüssig
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1/2 TL Salz

Mandelbelag

  • 50 Gramm Butter
  • 70 Gramm Zucker
  • 3 EL Milch
  • 100 Gramm Mandelblättchen

Füllung

  • 2 Beutel Crème Patisserie
  • 5 dl Wasser
  • 2.5 dl Rahm

Zubereitung:

Für den Hefeteig
In der zimmerwarmen Milch die Hefe auflösen, mit dem Mehl, der flüssigen Butter, dem Zucker und dem Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Hefeteig mit einem feuchten Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur ums doppelte gehen lassen. Dauert eine gute Stunde.
Bei Springform den Boden mit einem Backtrennpapier  auslegen und den Hefeteig da reingeben. Mit den Finger gleichmässig bis an den Rand ziehen.
Für den Mandelbelag die Butter, mit der Milch und dem Zucker aufkochen.
Die Mandelblättchen einrühren und auf dem Hefeteig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca 30 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Den Kuchen einmal Quer halbieren.
Für die Füllung den Rahm fast steif schlagen und beiseite stellen. Das Pulver der 2 Beutel in 5 dl Wasser etwa eine Minute einrühren, nun auf höchster Stufe 2-4 Minuten schlagen Den Rahm unterziehen und nun die Creme auf den Boden streichen und mit dem Deckel verschliessen.
E Guete

wer Knoblauch mag…

Gestern haben wir *endlich* die Grillsaison eröffnet, draussen grillieren – drinnen geniessen. Seit einigen Tagen hängt an der Küchenmagnetwand ein Rezept aus dem Chefkoch.de das ich gerne testen will, da genügend Zeit bleibt nebst den anderen Genüssen aus der Küche und der Arbeit ums Haus nehme ich die Knoblistangen in Angriff…… super lecker. Der gestrige Besuch kann sich diese auch als Fonduebrot gut vorstellen, und die Resten waren gefüllt mit Roastbeef, heute auch sehr lecker.

Hier das Rezept, für Knobiholiker darf es gut und gerne ein paar Zehen mehr sein 🙂

Knoblauchstangen
500 g Weizenmehl
1 1/2 TL Meersalz
10 g frische Hefe, zerkrümelt
300 ml kaltes Wasser
1 EL Olivenöl
12 ungeschälte Knoblauchzehen
1 Prise Salz
Mehl zum Bestäuben
1 Ei, mit einer Prise Salz verrührt

Mehl und Salz in einer grossen Schüssel mischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. In einer kleinen Schüssel Hefe mit etwas Wasser glatt rühren. Öl einrühren, in die Vertiefung giessen und das Mehl unterarbeiten, so dass sich ein weicher, aber nicht klebriger Teig ergibt. Wenn der Teig zu klebrig ist, esslöffelweise mehr Mehl unterarbeiten. Sind noch trockene Krümel in der Schüssel, etwas mehr Wasser verwenden.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten geschmeidig kneten. In die Schüssel zurücklegen, mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken und in 1 bis 2 Stunden in einem kühlen Raum auf das doppelte Volumen gehen lassen.
Knoblauch im vorgeheizten Ofen bei 190° 10 Minuten backen, bis sich die Haut schält und die Zehen weich sind. Auskühlen lassen, schälen, dann salzen und mit einem Messerrücken zerdrücken.
Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig in 12 gleiche Teile teilen. Zu Stangen von 20 cm Länge formen und leicht glatt drücken. Knoblauchpaste darauf verstreichen.
Mit Abstand auf die Backbleche setzen und lose mit dem Küchentuch abdecken, dann 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Mit Ei glasieren und im vorgeheizten Ofen bei 220° 10-15 Minuten goldbraun backen. Die Stangen sollten beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen

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