Laugenbrötli

Als Sonntagsessen stand ein wiederum ein Niedergarbraten auf dem Programm, der sollte nach der Garzeit eine Kruste aus Laugenbrötlicrôutons bekommen, tönt doch schon mal sehr verlockend.Deswegen ging es erste einmal ans Laugenbrötli backen. Das ist absolut keine Hexerei, ich bereite dazu einen Hefeteig mit etwas Butter zu. Der Unterschied macht das Laugenbad nach dem Zweiten gehen lassen.

Zutaten für 15 Brötli a ca 50 Gramm

  • 500 Gramm Mehl
  • 3 dl Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe = 21 Gramm 
  • 40 Gramm Butter
  • 3/4 EL Salz 
  • 1 TL Zucker

Zubereitung:

Die Hefe im handwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen. Die Butter schmelzen und mit dem Mehl, dem Hefewasser und dem Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Mit einem feuchten Küchentuch um das doppelte aufgehen lassen, dauert bei mir jeweils eine gute Stunde. 
Den Teig in ca 55 Gramm Portionen Teilen und daraus Brötli formen. Diese nochmals etwa 30 Minuten, zugedeckt gehen lassen. 
Nun in einer Pfanne etwa einen Liter Wasser und 3 EL Natron kurz vors Kochen bringen ( 70-80°) und die Brötli für ca 30 Sekunden darin baden. Geht am besten mit einer Schaumkelle, ich habe heute eine extra breite Bratschaufel (klick) genommen, die  war sehr praktisch weil sie gerade ist und die Teiglinge so besser ins Wasser rutschen. 
Nach dem Bad die Brötli auf ein Backpapier belegtes Blech legen und Meersalz oder Reibkäse bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° ca 20 Minuten backen. 
Auf einem Gitter auskühlen lassen. Diese Brötli eignen sich auch bestens als Vorrat im Tiefkühler und können einzeln aufgetaut werden, zB mit einem Toaster.
E Guete
Irene

1 Jahr Widmatt Blog

Wie die Zeit vergeht, nun ist es ein Jahr her seit ich mir kurzerhand einen Blog erstellt habe. Die Idee, die ich dabei hatte war, ein Rezeptarchiv für mich und meine Familie zu erstellen, wo ich auch Bilder (ohne grosses warten) einfügen kann. Anfangs gab es vor allem viele Bilder, kaum Rezepte, einige Motivtorten und wenig Text. Wobei das heute ja zum Teil immer noch so ist, denn obschon ich gerne (und sicher auch viel 😉 ) spreche ist das Texten weniger meine Stärke, und bei grösseren Texten lasse ich gerne meinen Mann darüber lesen. Mein Blog ist oft auch ein kleines Familienprojekt, unsere drei Kinder fotografieren mit Leidenschaft und einer alten Digikompaktkamera ihre Teller und mein Mann unterstützt mich bei meinem Hobby, und dafür danke ich meinen Liebsten von Herzen.
Zur Zeit fotografiere auch ich mit einer Kompaktkamera. Die habe ich vor knapp 5 Jahren gekauft, vor allem aus praktischen Gründen, mit einem Kleinkind und dem Wunsch nach einer grösseren Familie. Sie hat mir auch wirklich gute Dienste geleistet, und nahm mir wenig Platz weg nebst dem ganzen Bagage, den ich mit mittlerweilen drei Kindern hatte. Das ist jedoch eine *kleine* Schande mit meinem beruflichen Hintergrund. So habe ich meinen Sparstrumpf gut gefüttert und konnte mir vor kurzem eine neue Kamera bestellen. Nun kann ich meine Spiegelreflexkamera Nikon D700 abholen, in meinem Lehrbetrieb Foto Meier (klick) in Bern-Bümpliz. Ein tolles Geschenk zum ersten Bloggeburtstag, und ich freue mich *hüfe* fest wenn ich endlich wieder mit der Tiefenschärfe und der Verschlusszeit auf meine Bilder Einfluss nehmen kann.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei euch allen bedanken, die sich Tag täglich hier einklicken um zu sehen was in der Widmatt gekocht und gebacken wird, für die vielen lieben Kommentare, die ihr mir hinterlässt direkt auf dem Blog oder auf der Widmatt Seite (klick) auf Facebook. Auch für die vielen lieben Emails und Feedbacks wenn ihr eines meiner Rezepte ausprobiert habt.
Die letzten Tage war der Bloggeburtstag auch ein Thema in der Familie. Die Älteste findet, dass wir den auch wirklich feiern könnten, die Aussicht auf eine Torte ist verlockend. Die Mittlere findet das aber nicht so toll, denn der Blog würde es ja nicht hören, wenn sie ihm das Geburtstagslied singen würde… und der Kleinste, ja der meint dazu *genau…* was soviel heisst wie meine Schwestern haben schon recht. Anstelle einer Torte  haben wir aus den neusten Kinderrezeptkarten von Betty Bossi *endlich Ostern* (klick) die Ice Tea Chrömli gebacken und dekoriert.

Zutaten:

  • 150 Gramm Butter weich
  • 80 Gramm Eistee- Granulat bei mir „Original Lipton“
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 250 Gramm Dinkelmehl
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1.5 EL Früchtetee ( 1 Beutel Früchtetee in ca 2 EL Wasser für 1-2 Minuten legen)
Zubereitung:
Butter, Eisteegranulat, Salz und Ei mit dem Schwingbesen des Küchengerätes 3 Minuten rühren bis die Masse cremig ist.
 Mehl beigeben und zu einem Teig zusammenfügen, und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
Teig portionenweise 7mm dich auswallen und mit beliebigen Förmchen ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals ca 15 Minuten kühl stellen. Ca 8 Minuten bei 200° im vorgheizten Ofen backen. auf einem Gitter auskühlen lassen.
Puderzucker mit dem Früchtetee mischen so das eine dickflüssige Glasur entsteht. Die Chrömli damit bestreichen und mit beliebigem Dekormaterial garnieren.
E Guete
Irene

Blog Award

Von Renata vom Wohnblog (klick) habe ich diesen Award bekommen, vielen Dank!
Ich freu mich!
1) Erzähle sieben Dinge über dich
2) Gib den Award an sieben Blogs weiter
– ich liebe meine Familie über alles und bin mit Leidenschaft zu 100% Familienfrau 
– ich habe drei Kinder zwei Mädchen ( 8 und 4 Jahre) und einen Jungen ( 3 Jahre)
– ich liebe Koch- und Backbücher und habe haufenweise davon 
– ich teste gerne neue Küchenhelfer und Zubehör und finde für alles ein Plätzchen 
– ich wohne mit meinen Liebsten in unserem Haus, wo wir einen kleinen Garten hätten. Jedoch habe ich       absolut keinen grünen Daumen.
– ich freue mich auf die Zeit wo wir wieder draussen essen können, wir haben eine herrliche Pergola
– ich beginne bald eine Ausbildung als Fachberaterin Cocolino (klick)

Nun sollte ich diesen Award an sieben Blogs verleihen. Jedoch ist das so eine Sache mit diesen Blogawards. Einerseits ist die Freude über die Auszeichnung des Blogges, andererseits bedeutet das auch wiederum Aufwand. Aufwand Blogs raus zu suchen die ihn noch nicht verliehen bekommen haben um ihn weiterzugeben.
Viele meiner Lieblingsblogs möchten keinen Award mehr und haben ein 
NO AWARDS-Buttons. 
Ich habe bei mir eine Registerkarte *lesefutter* wo ihr meine häufig gelesenen Blogs findet, aus diesen Gründen verleihe ich diesen Award nicht weiter, sondern empfehle euch gerne diese Blog’s.
Ich habe mir nun auch einen *Bitte kein Award* Button gezimmert.
Liebs Grüssli
Irene

Zitronen – Poulet

Der grösste Teil meiner Familie ist jeweils begeistert wenn es ein ganzes Poulet gibt, die Mittlere kommt da ganz nach dem Mami und bevorzugt die Brust des Vogels 🙂 Deswegen steht das ganze Poulet auch nur selten auf dem Tisch bei uns. Doch dieses Rezept hat mich trotzdem angesprochen. Wiedereinmal fand ich das in der Coopzeitung (klick), und da ich Zitrone sehr gerne mag wurde das Poulet nachgekocht. Anstelle der Kartoffeln die im Rezept mit dem Poulet gebraten werden, habe ich Rüebli dazu gegeben und daneben Reis und Gemüse gekocht. Mir hat es sehr gut geschmeckt und beim nächsten mal werde ich zwei Poulet braten müssen, auch unsere Kinder werden grösser und sie hätten gerne noch mehr davon gehabt.



Zutaten:

  • 1 Poulet (ca. 1,2 kg)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 ½ TL Salz
  • wenig Pfeffer
  • 3 Zweiglein Thymian
  • 1 EL Bratbutter
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Rüebli/Karotten
  • ¾ TL Salz
  • 1 dl Weisswein
  • Bratform ca 3 Liter



Zubereitung:

Poulet innen und aussen kalt abspülen, mit Haushaltpapier trocken tupfen. Von der Zitrone den Abrieb das Salz und den Pfeffer mischen. Poulet innen und aussen damit würzen. 


Thymianzweiglein in das Poulet legen. Poulet rundum mit der flüssigen Bratbutter bestreichen, mit der Brustseite nach unten in die Form legen. 



Knoblauchzehen mehrmals einstechen und die Rübeli schälen und in Stücke schneiden. Beides zum Poulet legen. Im Ofen ca. 15 Minuten, in der unteren Ofenhälfte, des auf 240 Grad vorgeheizten Ofens, das Poulet braten.



Hitze auf 220 Grad reduzieren. Das Poulet rausnehmen und wenden. Wein über die Rüebli träufeln. Die 
Zitrone in Scheiben schneiden, dazwischen verteilen.
 



Poulet  ca. 40 Min. fertig braten. Ich habe dazu Gemüse aus dem Steamer und Reis serviert.


E Guete 

Quelle:

Käsekuchen

Ab und an gibt es bei uns Käsekuchen, ich mag ihn vorallem wenn es haufenweise Salat dazu hat. Für die Kinder gab es Salatgurkenräder, Peperonistreifen und Cherrytomaten , da sie Salat nur bedingt mögen. Die Käsemischung habe ich von unserem Käseladen, praktischerweise wird er da auch gleich frisch geraffelt. Diesmal habe ich rezenten Greiezer, Apenzeller und Jurabergkäse genommen.. Der Belag bei uns nicht so dick, wer mehr möchte kann gut 500 Gramm Käsemischung nehmen.

Zutaten:

  • 1 Kuchenteig rund ausgewallt
  • 300 Gramm Käsemischung
  • 1 Zwiebel
  • 180 Gramm Naturejoghurt
  • 1 Ei
  • 80 Gramm Speckwürfeli
  • 2 EL Milch
  • 1/2 TL Salz
  • Paprika scharf
  • Muskatnuss gemahlen
  • Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und fein schneiden,in eine Schüssel geben und mit den übrigen Zutaten gut mischen, das geht am besten mit einer Gabel. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Paprika würzen. Den Kuchenteig in ein Backblech legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. 
Die Käsemischung darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca 40 Minuten backen. Ich stellen nach der halben Backzeit den Ofen auf 170 Grad. Mit grünem Salat oder rohem Gemüse servieren.
E Guete