Zitronenschnitten, die gehen immer!

widmatt.ch Zitronenschnitte Eines der meist besuchten Rezepte hier in der widmatt ist der getränkte Zitronencake. Saftig, erfrischend und beliebt. Auch bei meiner Familie unseren lieben Freunden und Nachbarn. Vor allem aber mögen ihn alle drei Widmattkinder. Also ein Lieblingsessen meiner Kinder. Die einen dürften nun denken dass es bei einem Dessert nicht ganz so schwierig sein dürfte, das ist sicher so, aber die Geschmäcker unserer Kinder sind verschieden und es gibt es selten das wirklich etwas alle als Lieblingsessen bezeichnen würden. So passt das allerbestes zum Eventthema von Yushka, *Lieblingsessen unserer Kinder*
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    http://www.sugarprincess-juschka.blogspot.de/

 
 

  

Der Cake ist im Grunde ein ganz normaler Gleichschwerteig mit etwas Zitronenabrieb, nach dem backen mit Zitronensaft und Puderzucker getränkt. Schon mein Grosi hat oft und mit wenigen Ausnahmen Gleichschwer- Cake gebacken. Das Wort Gleichschwer kommt von den Mengenverhältnissen, Mehl, Butter, Zucker und Eier zu gleichen Teilen. Da mein Grosi Bäuerin war, musste das oft nebenher gebacken werden. Euer gab es nicht genormte sondern das was am Morgen aus dem Hühnerstall genommen wurde. Ob das nun Zwergeier oder riesen Eier war, sie wog die Eier kurz ab und dazu gleich viel Zucker, Mehl und Butter. Diese auch oft selbstgemacht. Hier ist das Gleichschwer- Verhältnis etwas aus den Fugen geraten, ich gebe etwas mehr Mehl hinzu.

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Im Sommer kamen dann Himbeeren, Rhabarberstückli, Aprikosen oder sonstige Beere rein. Genau, das was halt im Garten zum Ernten war, gab es Zitronencake oder Schokoladenstückli war wohl gerade Beerenernte in der Pfanne gelandet um für den Winter Konfitüre zu kochen.

ichbacksmir tastesheriffSo ist dieser Zitronencake für mich euch ein Stück Kindheitserinnerung und passt somit bestens zu dem Dauerevent von Claretti von Taste- Sheriff *ich backs mir* Im Juni war das unter dem Motto Omis Rezepte. Da das Rezept bereits im Archiv ist und auch sehr oft gesucht und gefunden wird, hier nun eine abgewandelte Version. Als Blechkuchen gebacken. Hat den Vorteil dass er nur 18 Minuten im Ofen braucht und sich kleiner portionieren lässt. für die Glasur habe ich nur die Hälfte zum Tränken genommen in den Resten nochmals Puderzucker gerührt und so eine optisch hübsche, weisse Glasur erhalten.

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Zutaten:

  • 250 Gramm Butter, zimmerwarm
  • 250 Gramm Zucker
  • 4 Eier
  • 300 Gramm Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Salz
  • 2-3 Zitronen
  • 250-300 Gramm Puderzucker

widmatt.ch Zitronenschnitte

 

Zubereitung:

 

Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die Zimmerwarme Butter, Salz und mit dem Zucker hell und luftig aufschlagen. Nun ein Ei ums andere dazugeben und immer sehr gut unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Abrieb einer Zitrone vermischen und dazugeben, kurz und gut vermischen. Die Masse auf ein Blech, welches mit Bachpapieren ausgelegt ist bestreichen. Meines hat eine Grösse von 31 x 38cm. Damit der Teig einigermassen gleichmässig im Blech verteilt ist, verstreiche ich ihn mit einem Spachtel, welchen ins Wasser tauche. Den Blechkuchen im vorgeheizten Ofen während etwa 18 Minuten backen. Stäbchenprobe; und wenn da nichts mehr anhaftet ist er durch. Aus dem Ofen holen und die Hälfte des Zitronengusses mit einem Pinsel darauf verteilen. Erkalten lassen und den restlichen Puderzucker im Zitronenguss einrühren, je nach dem braucht es etwas mehr Puderzucker, es soll eine eher dickflüssige Glasur entstehen. Diesen auf den Kuchen giessen und vorsichtig verteilen.

 

widmatt.ch Zitronenschnitte
e Guete
Irene

 

 

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6 Gedanken zu „Zitronenschnitten, die gehen immer!

    • Liebe Sandra
      Das frische Obst ist hier 0815 und gibt es jeden Tag, üblicherweise sind auch erst die Vitamine auf dem Tisch bevor der Kuchen kommt 🙂
      Liebs Grüessli
      Irene

    • Liebe Yushka
      Sehr gerne 😉 richte ich am Mittagtisch aus bei dir in die grosse Runde auch *äs Liebs Grüessli*
      Irene

  1. Liebe Irene,
    vorgestern hatte ich mich gefragt ob das wohl möglich ist den getränkten Zitronencake (den ich schon zig mal gemacht hab) auch als Blechkuchen (Schnitten) zu machen da dies um irgendwo Kuchen mit zu bringen (wenn man zB Geburi hatte) praktischer ist.
    Und dann habe ich das bei Google eingegeben und bin so auf deinen super schönen Blog mit vielen inspirierenden Rezepten gestossen. Ich habe dann die Zitronenschnitten gleich ausprobiert (nur die hälfte des Teiges und Guss/Glasur) und diese ins Training mitgenommen die gingen weg wie nix und ich wurde mit Lob überhäuft welches ich gerne auch an dich weitergebe :-)!!! Einzig hatte ich am Schluss zu viel Glasur :-/, obwohl ich da auch nur die hälfte gemacht hab, weisst du zufällig ob und wie lange ich die aufbewahren kann (ich hab sie mal in ein kleines Tupper umgefüllt und in Kühlschrank gestellt)?
    Liebe Grüsse aus Basel Barbara

    • Liebe Barbara
      Ich hatte bisher nie übrige Glasur. Saft gibt es gut 1 dl von den Zitronen. Ich habe bis anhin Glasur 1-2 Tage luftdicht verschlossen aufbewahrt. Sollte aber durchaus ein paar Tage halten. Liebs Grüessli und danke für die Komplimente, Irene

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