Der Kühlschrank in der Widmatt- Küche

Vor 2-3 Tagen stiess ich bei G+ (oder war es doch Facebook?) auf den Link wo man in 35 Amerikanische Kühlschränke gucken konnte. Ich amüsierte mich ab den Lebensmittel und Getränke die darin standen, oder zT Foodboxen so weit das Auge reicht und das in einem Singlehaushalt….. Nun haben einige FoodbloggerInnen ihren Kühlschrank fotografiert und in den Blog gestellt, interessant wie ich finde. Da ich neugierig bin und gerne in andere Kühlschränke gucke, ist es nur fair wenn ich den unsrigen auch zeige. Ich war heute Mittag einkaufen, noch fehlt das Fleisch vom Metzger und der Salat, das wird erst am Samstag gekauft. Tomaten/Äpfel/Kiwi und Avocado kann ich gut offen in der Küche lagern, doch Melone/Pfirsiche und Nektarinen sind im Kühlschrank und ich nehme morgens soviel raus wie wir brauchen. E voilà unser Kühlschrank

5 Personen Haushalt mit Katze/ Solothurn- Schweiz/ 
am Donnerstag nach Wochenend- Einakuf fotografiert

weitere Kühlschränke sind bei Zorra, Petra , Walküre, Kaltmamsell und Neko hoffentlich folgen noch ein paar…… (Update 27.7 18.58 )

Aladins Wunderlamm mit Kirschencouscous

Noch ein Grillgericht aus dem *Summertime* Kochbuch von Betty Bossi, mit einem toll klingendem Namen. Aladins Wunderlamm mit Couscou. Bei uns gab es einfach das Wunderlamm, die mit Coucous gefüllte Tomate habe ich mit einem Kirchencouscous ersetzt den ich der Saisonküche gesehen habe. Ich habe ja etliche Kilo Kirschen im Tiefkühler, da der Baum bei meiner Schwester eine riesengrosse Ernte ergab. Für das Lamm brauchte es Harissa, das ist eine scharfe Wüzrpaste die ursprünglich aus Nordafrika stammt, die ich jedoch nicht zu Hand hatte. Jedoch gibt es unzählige Rezepte dazu im Internet und ich habe es mir aus verschiedenen zusammengestellt, somit kann ich auch keine Quellenangabe machen. Mein Lieblingsmann findet Couscous etwas unnötiges, und wenn ich mal Lust auf einen feinen Taboulé- Salat habe, bereite ich den für mich selber zu. Jedoch fand er gerade die Kombination mit dem Lamm und dem Kirschencouscous gut, nein wohl eher sehr fein, denn er hat sich vom Coucous auch nachgeschöpft. Sicher habe ich da auch etwas nachgeholfen, den die Kirsche ist seine Lieblingsfrucht…..Nun hoffe ich, wie so viele, das es doch noch ein paar wärmere Tage gibt dieses Jahr, und somit die Lust den Grill anzuheizen kommt! Den uns hat es herrlich geschmeckt und wieder würden das gerne nochmals geniessen, diesen Sommer!

Kirschen-Couscous Zutaten:

  • 150 Gramm Kirschen 
  • 4 dl Bouillon 
  • 300 Gramm Couscous 
  • 2 Schalotten 
  • 1 Bio-Zitrone 
  • 1 Bund Pfefferminze 
  • 4 EL Olivenöl 
  • Salz 
  • Pfeffer 

Zubereitung:

Kirschen entsteinen und halbieren (ich habe die gefrorenen dazugegeben). Bouillon mit Kirschen aufkochen. Couscous dazugeben, Pfanne vom Herd ziehen. Couscous zugedeckt ca. 5 Minuten quellen lassen. Schalotten schälen und fein hacken. Pfeffrminze fein schneiden. Zitronenschale fein abreiben und beiseitestellen. Zitrone auspressen. Schalotten, Pfefferminze, Zitronensaft und Öl zum Couscous mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kirschencouscous anrichten und mit beiseitegestellter Zitronenschale bestreuen.

Harissa Zutaten:

  • 1 EL Chilliflocken 
  • 1 TL Kümmel 
  • 1 TL Kreuzkümmel 
  • 1 TL getrockneten Knoblauch 
  • 2 EL Olivenöl 
  • 1 EL Wasser

Zubereitung:

Die Gewürze im Mörser oder in der Gewürzmühle fein mahlen und mit dem Olivenöl und dem Wasser glattrühren. In einem Glas mit Schraubverschluss kann die Paste ein paar Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Aladins Wunderlamm Zutaten:

  • 4 Lammnierstück a je ca. 150 Gramm 
  • 2 EL Harissa (sieheoben) 
  • Salz 

Zubereitung:

Lamm mir Harissa bestreichen, beim ersten Gebrauch ist zu empfehlen dies eher sparsam aufzutragen, bei Bedarf kann am Esstisch nochmals nachgewürzt werden.In jedes Stück Lamm eine Fleischthermometer stecken. Auf dem Grill bis zur gewünschten Gartsufe beidseitig grillen.

E Guete Irene

Tomaten gefüllt mit Hackfleisch auf Reis aus dem Ofen

Hier ist es kalt und draussen unfreundlich. Wir waren trotz des Wetters zwei Wochen jeden Morgen im Schwimmkurs mit den beiden älteren Widmattkinder. Nachmittags haben wir unser zu Hause genossen. Gluscht nach gegrilltem hatten wir mässig, eher nach Herbstgerichten, Eintöpfe oder zumindest etwas deftigeres. Was der ganzen Familie geschmeckt hat, bis auf unsere Mittlere die sich vom Reis alleine ernährt hat bei diesem Gericht, waren diese gefüllten Tomaten auf Reis aus dem Ofen. Dieses Gericht kann man bestens vorbereiten und im programmierten Ofen kochen lassen. 

Zutaten:

  • 400 Gramm Rindshackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblizehen
  • 2 EL Tomatenpurée 
  • 1/2 dl Rotwein
  • 4 Tassen Reis
  • 8 Tassen Wasser
  • 2 Bouillontöpfli
  • 8 Tomaten
  • 60 Gramm Greiezer rezent
  • Bratbutter/Olivenöl
  • Salz/Pfeffer 
  • Fleischgewürz
  • 1/2 Bund Basilikum

        
Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch rüsten und fein schneiden. In einer Bratpfanne Bratbutter oder Olivenöl erhitzen. Das Hackfleisch mit den Zwiebeln und dem Knoblauch gut anbraten. Das Tomatenpurée dazugeben und auch etwas anbraten, mit dem Rotwein ablöschen und mit fleischgewürz, Salz und Pfeffer kräftig würzen. Beiseite stellen. Bei den Tomaten den Stielansatz rausschneiden und oben einen Deckel abschneiden. Den Reis, das lauwarme Wasser (so lösen sich die Töpfchen besser auf, Alternativ kann auch Granulatbouillon im Wasser aufgelöst werden) und die Bouillontöpfchen in eine Gratinform geben.

Die Tomaten mit einem Kugelausstecher (notfalls geht es auch mit einem Löffel) aushöhlen, den Tomateninhalt zum Reis geben. Die Tomaten mit dem Hackfleisch füllen, ein Stück Greiezer auf das Hackfleisch geben und den Deckel wieder drauf setzten.

Die Tomaten auf das Reis stellen. Ich konnte nicht alles Hackfleisch in die Tomaten schichten, so habe ich den Resten zum Reis gegeben. Das ganze im vorgeheizten Ofen bei 200° Grad, während ca 40 Minuten gar kochen. Den Basilikum fein schneiden und vor dem servieren über den Gratin geben. Ich habe es mit einer Schüssel Blattsalat serviert. Herrlich wars und wird es sicher wieder geben.

E Guete
Irene

Johannisbeergelée, entsaftet im Steamer

Wir haben bei uns im Garten 2 ältere Johannisbeersträucher und ein etwas jüngerer Strauch. Dieses Jahr konnten wir sehr viele Johannisbeeren ernten. Ich habe davon zwei Kuchen gebacken und die restliche Menge entsaftet. Das gab 4.3 Liter Saft, welchen ich zu Gelée kochte. Das enstaften im Steamer funktioniert bei den Johannisbeeren einwandfrei, schnell und ohne grosse Schweinerei.

Ich fülle eine Lochschale mit so vielen Johannisbeeren wie Möglich und gebe sie in den Steamer. Eine grosse Schale darunterstellen und bei 100° etwa 1 Stunde entsaften.

Wenn die Stunde um ist, gebe ich die Resten der Beeren in den Kompost, ohne sie gross auszudrücken. Denn so würde der Saft trüb werden. Nun gebe ich die Schraubgläser mit Deckel in den Steamer und lasse diese ebenfalls bei 100° 10 Minuten ausdampfen. Die Gläser lasse ich im geschlossenen Steamer bis ich den Gelée gekocht habe.

Auf 750 ml Saft nehme ich bei diesem Gelée ein Kilo Gelierzucker, beides zusammen aufkochen und während 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Nun eine Minute stehen lassen, hat es danach noch Schaum schöpfe ich diesen ab und fülle den Gelée in die ausgedämpften Gläser mit Schraubdeckel. Diese werden warm zugedeckt und so können sie über längere Zeit langsam erkalten. Ich liebe diesen Gelée, als Aufstrich mit Butter zu einem feinen Zopf oder Brot, und finde er passt auch ausgezeichnet in Kombination mit Käse. Damit lassen sich auch ganz toll Chrömli/Guetzli füllen oder als Teilfüllung in einer Torte verwenden. Bei meinen Schoggifüllungen in den Motivtorten ist eine Schicht Johannisbeergelée enthalten.

E Guete
Irene

Hot Dog Brötli

Unsere Kinder lieben Hot Dog’s, am allerliebsten mit wenig Brötchen und das sehr weich und ein grosses Würstchen dazu. So habe ich nun die Hot Dog Brötchen das erste Mal selber hergestellt, nach einem Rezept das ich bei Zorra gefunden habe. Die Brötchen brauchen einige Zeit zum gehen, schmecken aber sehr fein und sind super weich. Die Kinder waren begeistert. Ich habe das Rezept gleich verdreifacht. So konnte jedes zwei essen, was die kleinen nicht geschafft haben, und der Rest ist nun im Tiefkühlere und gibt ein schnelles Ferienzmittag nach den Schwimmkursen. Zum Formen habe ich ca 120 Gramm Teig genommen, das ergab bei der dreifachen Menge 21 Hot Dog Brötchen.

Zutaten für ca 6 Stück:

  • 350 Gramm Weiss- Mehl
  • 25 Gramm Zucker
  • 25 Gramm Milchpulver
  • 40 Gramm Kartoffelflocken
  • 7 Gramm Salz
  • 25 Gramm Butter
  • 1/2 Würfel Hefe ( ca 21 Gramm)
  • 1 Ei
  • 175 Gramm Wasser

Zubereitung:

Die Butter sollte weich sein. Die Hefe im warmen Wasser mit dem Zucker auflösen. Nun alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und alles gut verkneten.Weiter 4 Minuten auf höherer Stufe durchkneten lassen. Nun den Teig um das doppelte aufgehen lassen, das dauerte bei mir eine gute Stunde. Nun ca 120 Gramm Teigmenge nehmen und daraus längliche nicht zu dünne Brötchen formen. Die auf ein, mit Backpapier belegtes Blech legen, und mit einem feuchten Tuch zugedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft ca 18 Minuten backen, schauen das sie nicht zu dunkel werden. Leicht auskühlen lassen und mit Zutaten nach Wunsch füllen.

Dreifache Teigmenge nach dem ersten gehen.
Teig in ca 120 Gramm Portionen teilen und zu länglichen Brötchen formen
auf ein Belch mit Bachtrennpapier legen und zugedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen
Brötchen vor dem backen
Brötchen nach dem backen
E Guete
Irene