Rösti vom Blech, wir retten was zu retten ist > #wirrettenwaszuretten

© widmatt.ch Ofenrösti Regelmässig gibt es Rettungsaktionen der geheimen Blogger- Rettungstruppe. Nun hat es sich ergeben, dass auch ich wieder einmal mit am Start bin.

wir rettenDenn wir retten die Kartoffelgerichte. Kartoffeln kommen hier in der widmatt oft zu kurz, das war schon immer so und ich habe immer wieder Phasen wo ich sie bewusster einplane. Wieso das es so ist, weiss ich eigentlich nicht, denn hier mögen fast alle Kartoffeln in jeder Form. Gschwellti, Rösti, Kartoffelstock, Ofenpommes und Gratin. Ich koche die Gerichte aus Kartoffeln immer selber, den ich mag weder Rösti noch Stock aus der Tüte. Die Kartoffeln kaufe ich beim Bauern im Dorf oder Nachbarsdorf und bereite alles selber zu. Es gab ein, zwei Jahre als die beiden Widmatt Kinder noch Minis waren, da gab es zu meiner Entlastung ab und an mal Stocki aus dem Beutel, für die Kinder, den ich mag den einfach nicht. Nun ist das aber auch 7-8 Jahre her und die Zeit ist da um selber Kartoffelstock zu kochen. Ideal an Kartoffeln ist auch das man sie gekocht ein paar Tage aufbewahren kann. So koche ich gerade Gschwellti immer in grösserer Menge, daraus gibt es Bratkartoffeln, Rösti oder Glungge Kartoffeln. Da wir letzte Woche am Mittagstisch im Dorf feinste Ofen Rösti gegessen haben, war das die Idee. Zurzeit bin ich an drei Abenden auf Nachtessen angewiesen, die sich vorbereiten und programmieren lassen, da ich die Grosse von ihren Schwimmtrainings abhole. Da ist Rösti aus dem Ofen perfekt. Zudem lässt sie sich je nach Saison und Vorlieben auf unterschiedlichste Arten zubereite. Ich habe hier noch rohe Rüebli, gleich auch an der Rösti Raffel gerieben. Anstelle Rüebli lassen sich aber auch Zucchetti, Kürbis, rohe Randen, Kohlrabi etc. mitraffeln. Anstelle der hauchdünnen Pouletbrust, kann auch gut kein Fleisch oder Speckwürfeli reingemischt werden. Ein perfektes Alltagsmenü das auch ideal vegetarisch zubereitet werden kann. Bei uns gab es Endiviensalat an der Haussalatsauce und Randen Salat mit Zwiebeln dazu.

© widmatt.ch Ofenrösti

Ofenrösti mit Rüebli:

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Kilo Kartoffeln, zB. festkochende Annabelle
  • 4 Rüebli
  • 80 Gramm Pouletbrust, hauchdünn
  • 100 Gramm Gruyère rezent
  • 3 EL Bratbutter
  • Muskat
  • Pfeffer
  • 1/2 Salz
  • 6 Eier
  • Molton Sea Salz

© widmatt.ch Ofenrösti

Zubereitung:

Die Kartoffeln am Vortag kochen.

© widmatt.ch Ofenrösti Ich verarbeite gekochte Kartoffeln am liebsten mit Zimmertemperatur. Die Rüebli schälen und an der Rösti Raffel in eine grosse Schüssel reiben. Den Käse dazu reiben und mit Salz, Pfeffer und viel Muskat aus der Mühle würzen. Die Pouletbrust in feine Würfeli schneiden. © widmatt.ch Ofenrösti Die Hälfte der Bratbutter dazugeben und alles gut vermischen. Nun die Kartoffeln schälen und ebenfalls an der Rösti Raffel dazu reiben. Gut vermischen, aber nicht das es einen Brei gibt.© widmatt.ch Ofenrösti Die Rösti auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verteilen.

© widmatt.ch Ofenrösti Mit einem Löffelrücken 6 Löcher vorbereiten. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Rösti darin 25 Minuten backen.

© widmatt.ch Ofenrösti In die Vertiefungen je ein Ei geben und das ganze nochmals 5-8 Minuten backen, je nachdem wie flüssig ihr das Eigelb mögt. Nach dem backen auf die Eier etwas Molton Sea Salz geben. Mit Salat servieren.

© widmatt.ch Ofenrösti e Guete
Irene

 

Folgende Blogs sind bei der Kartoffelrettungsaktion mit dabei:

Anna Antonia – Bratkartoffeln

„auchwas“ und Spitzbuwe

Aus meinem Kochtopf – Tartiflette mit Reblochon. Ein Kartoffelauflauf

Barbaras Spielwiese – Kartoffelpuffer

Bonjour Alsace – Kartoffelauflauf mit Sauerkraut

Cuisine Violette – Kartoffelstampf

Das Mädel vom Land – Vollkorn-Erdäpfelbutterteig-Krapferl

Dynamite Cakes – Kartoffelkekse in süß & salzig

Feinschmeckerle.de – Das perfekte Kartoffelgratin (für mich)

Friederike vom Fliederbaum – Mohnstrudel aus Erdäpfelteig

from-snuggs-kitchen – Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

Food for Angels and Devils – Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln

German Abendbrot – Kartoffelpürree und ein Best of Kartoffel

Genial lecker – Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

giftigeblonde – Erdäpfel-Speck Rösti

Jankes*Soulfood – Selbstgemachte Kroketten

kebo homing – Kartoffelblattlen

Kleine Chaosküche – Kartoffelwaffeln

Kochen mit Herzchen – einfache Kartoffelsuppe

Küchenliebelei – Kartoffelpuffer

Lanis Lecker Ecke – selbstgemachte Schupfnudel

lecker macht laune – Smashed Potatoes & more

magentratzerl – Ofenkartoffeln mit Guacamole und Kichererbsencreme

Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Kartoffelmuffins mit Bärlauchpesto

multikulinarisches – Schupfnudeln mit geröstetem Fenchelsamen

Obers trifft Sahne – Kartoffelchips

Paprika meets Kardamom – Simples und vielfältiges Kartoffelgratin

Prostmahlzeit – Erdäpfelknödel mit Fleischfülle

Sakriköstlich – Country Potatoes

SweetPie – Pastinaken Gnocchi

Verboten gut !- Grumbeer ~ Stupperte

widmatt- aus meiner Schweizer Küche Ofenrösti mit Rüebli

1x umrühren bitte aka kochtopf – Kartoffelwedges

 

 

© widmatt.ch Ofenrösti

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55 Gedanken zu „Rösti vom Blech, wir retten was zu retten ist > #wirrettenwaszuretten

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  10. Liebe Irene,
    wunderbare Idee dieses Rezept. Das ist mal eine andere Art von Shakshuka. Muss ich unbedingt so machen. Danke für das schöne Rezept.
    Einen schönen Tag und liebe Grüße
    Ingrid

    • Liebe Sina
      Nun das ist aj nicht allein meine Erfindung, hier in der Schweiz gibt es das ab und an. Aber die klassische Rösti kommt aus der Pfanne. Ich mag halt gerne Rezepte im Blog die auch ohne grossen Aufwand etwas anderen Wind in die Küche bringen und handgemacht sind 🙂 Ei zu rösti passt eh.
      Liebs Grüessli
      Irene

  11. Ich mach meine Rösti immer in der Pfanne, die Idee den Backofen zu nutzen finde ich aber genial. Und dann noch mit Ei – toll *-*

    Mal schauen, wann ich uns mal wieder Rösti mache – die Nachkochliste wächst grad ungemein dank der Rettungsaktion hihi

  12. Dass dir wieder etwas einfällt, das nicht nur unglaublich köstlich klingt, sondern auch eine Augenweide ist, da war ich mir sicher. Der Trick mit dem Ei ist toll. Schon wieder etwas, das mir nie einfallen würde.

  13. Vor ein paar Jahren war ich im Rahmen meiner Ausbildung für einige Tage in der Schweiz. Land und Leute haben mir wirklich sehr gut gefallen, aber es gibt eine Sache die ich zutiefst bereue….ich hab nicht ein einziges Schweizer Rösti gegessen
    ;( Dein Rösti vom Blech sieht ausgezeichnet aus! Besonders die Idee mit dem Ei finde ich klasse 🙂

    Liebe Grüße, Tanja

    • Liebe Tanja
      wobei es hier auch nicht überall richtig gute Schweizer Rösti gibt, leider.
      Das kannst du gut udn gerne selber fabrizieren, die klassiche kommt aus der Pfanne, diese hier aber eine Alternative 🙂
      Liebs Grüessli
      Irene

  14. Ich muss zugeben, so hab ich Roesti noch nicht gemacht, aber ich werd’s bestimmt ausprobieren. Da muss man dann auch nicht ewig in der Kueche stehen. Finde ich echt super!

    LG Wilma

  15. So vom Blech sind die Röstis ja besonders bequem. Ich habe erst wenige Male Rösti gemacht, aber das ist schade. Die sollte es öfter geben! Ein Leben ohne oder mit nur wenig Kartoffeln wäre nix für mich, so sehr ich andere Beilagen und Abwechslung liebe. 🙂

    • Liebe Peggy
      Ich mekre, das es wohl gar nicht so wenig Kartoffeln gibt. Es ist wohl eher mein Empfinden 🙂 Ohne rösti gehts gar nicht, wir mögen sie als Beilage, als Hauptgericht und auch bei einem Brunch darf es gerne mal eine Rösti geben.
      Liebs Grüessli
      Irene

  16. dein Rezept gefällt mir sehr gut mit den Eiern und weil es so unkompliziert und ohne viel Fett im Rohr gemacht werden kann!! Damit kann man ja auch übrig gebliebene Kartoffeln vom Vortag perfekt verwerten, toll
    lg

  17. Aus der Schweiz müssen Rösti kommen! 😉

    Ich wusste gar nicht, dass man sie auch im Ofen machen kann. In der Pfanne habe ich oft das Problem, dass sie sehr fettig waren. Da ist die Ofenvariante natürlich genial. Das merke ich mir.

  18. Pingback: Kartoffelknödel | Food for Angels and Devils

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