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    Chutney Rolle

    Die Chutney Rolle waren Teil meiner Weihnachtsschickerei im Rahmen der Post aus meiner Küche. Diese Rolle ist nicht empfindlich und lässt sich durchs antrocknen auch etwas aufbewahren. Ich habe die Hälfte des Original Rezeptes zubereite, weil ich einerseits gerne kleinere Rollen und andererseits nicht alte Rollen haben will. Die Chutneyrolle sind ganz schnell gemacht und von daher wäre es schade die zu lange aufzubewahren. Das gerollte Chutney wird während drei Tagen, luftgetrocknet. Ich habe diesen Vorgang mit dem Ofen getestet und es funktioniert bestens. Mein neuer Freund in der Küche hat die Funktion des Feuchtigkeitsentzuges was optimal ist für einen Dörrvorgang. Ich habe die erste Scheibe zu einem Stück Gruyère getestet und für sehr fein befunden. Die Chutney Rolle schmeckt zudem ausgezeichnet zu Weichkäse, Luzerner Rahmkäse und Sennemutschli, weitere Test stehen noch an.

     

    Zutaten:

    • 100 Gramm Soft-Aprikosen
    • 25 Gramm Pinienkernen
    • 50 Gramm Baumnüsse
    • 25 Gramm Pistazienkerne
    • 100 Gramm Soft-Feigen
    • 20 Gramm kandierter Ingwer
    • 50 Gramm grobkörniger Senf

     

     

    Zubereitung:

    Die Aprikosen würfeln und im Cutter in kleinste Würfelchen schneiden. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett, hellbraun rösten und auskühlen lassen.

    Bei den Feigen den harten Stiel und allenfalls den Blütensatz wegschneiden.

    Die Früchte in kleine Würfeli schneiden, den Ingwer ebenfalls.

    Alle Nüsse grob hacken, nun den Ingwer und die Feigen daruntermischen und alles zusammen durchhacken.

    In einer Schüssel alles zusammen mit dem Senf vermischen und von Hand gut durchkneten. Die Masse Vierteln und zu Rollen drehen, das gerollte Chutney auf Backpapier während etwa 2 -3 Tagen trocknen lassen.

    Was im Ofen bei 40 Grad plus Feuchtigkeitsreduktion beschleunigt werden kann, nach 4-5 Stunden waren die Rollen einpackfertig. Passt Super zu Käse.

    E Guete
    Irene

     

    Quelle: Living at Home 12/20112

  • Advent/ Weihnachten,  Apéro,  aus dem Ofen,  Blog Event,  Chrömli, Guetzli & Cookies,  Fingerfood,  Früchte,  Geschenke & Einmachen,  Käse,  Nüsse,  Vegetarisch,  Winter

    Post aus meiner – Widmatt – Küche *Weihnachtsschickerei*

    Die Päckli-Tausch- Aktion hat zum vierten Mal gestartet und ist diese Woche am Laufen. Für mich ist das die zweite Runde in der ich ein Päckli mit Grüssen aus der Küche auf die Reise schicke.

    Letztes Mal war das Picknick Thema und dieses Mal dreht sich um Weihnachten, Weihnachtsschickerei. Naja das lässt vieles zu und da verliert Frau sich schnell bei der Auswahl. Zumindest mir ging es am Anfang so. Dann liess ich es etwas ruhen, da anderes dazwischen lag und erledigt werden musste/durfte. Schlussendlich habe ich mich dann schnell entschieden was in das Päckli nach Kleinbullerbü eingepackt werden soll. Meine Tauschpartnerin in dieser Runde ist Sabine und ihr Blog Kleinbullerbü. Übers Wochenende habe ich vorbereitet und am Montag fertig gebacken, so konnte abends das Päckli geschnürt werden und am Dienstag zur Post gebracht werden, natürlich per A-Post. Dieses Mal sind keine sehr schnell verderblichen Lebensmittel enthalten. So sahen die eingepackten Komponenten aus. Einerseits ein Säckli von den in der Widmatt heiss geliebten Gewürznüssen, Arabien Style. Im anderen Säckli befinden sich die super feinen Lebkuchen Cantuccini und in den hübschen Rollen ist eine Chutney Rolle eingepackt.

    Mir war es wichtig nicht allzu süsses auf den Weg zu geben, da zurzeit ja vielerorts Chrömli gebacken werden und Süsses in grossen Mengen auf den Genuss wartet. Zudem sind es Lebensmittel die auch ein paar Tage aufbewahrt werden können.

    Die Nüsse zum Beispiel eignen sich bestens dazu, gemütlich die Füsse hochlegen und ein Schlücken Wein trinken und etwas Ruhe geniessen in der doch etwas hektischen Adventszeit.

    Die Chutneyrolle schmeckt prima zu Käse, dazu ein paar Kartoffeln und etwas Salat und ein feines Abendessen ist bereit.

     

    Die Cantuccini werden in Italien zu einem Glas Vin Santo genossen, für mich passen sie zu allem zu jeder Zeit! Ok diese mit Lebkuchengeschmack sind Advents- Cantuccini aber ich mag sie zu Tee oder auch Kaffee, ausprobiert wurden sie bereits zu vielem, den hier in der Widmatt haben sie so gut geschmeckt das es bereits der 4 Backgang war, jene die nun in Kleinbullerbü genossen werden.

    Viele genussvolle Momente mit der Post aus meiner Widmatt- Küche
    irene
  • Fleisch,  Gemüse,  Gewürze,  Hauptgang,  Herbst,  Niedergaren,  Sauce,  Wild,  Winter

    Rehschnitzel mit zweierlei Rosenkohl und Rotkraut

     

     

    Noch gibt es Schweizerwild im Angebot und das nutzen wir aus. Bei unserem Vertrauens- Metzger gab es Rehschnitzel aus heimischer Jagd, mein Lieblingsmann brachte 500 Gramm davon nach Hause. Das hier verwendete Wildbretgewürz haben wir in der letzten Saison hergestellt und jetzt den Rest verkocht, ich werde es gleich wieder zusammenstellen. Es enthält unter anderem Fenchelsamen, Kardamom, Kakao und Ingwer, eine Kombination ganz nach meinem Geschmack. Rosenkohl soll es dazugeben, dies mein Plan. Gerne in einzelne Blätter, nur kurz in der Bratpfanne gedämpft. Das habe ich schon etliche Mal in anderen Food Blogs gesehen. Aber ehrlich, das war mühsam die einzelnen Blätter auszulösen, vor allem weil Frau die ganzen 500 Gramm Rosenkohl an die Familie bringen wollte, ambitioniert zum Anfang und dann habe ich aufgegeben…. die beiden kleineren Widmattkinder kamen zudem dauernd vorbei und haben den gerüsteten Rosenkohl gegessen. So gab es Rosenkohl auf zweierlei Arten. Die Kinder fanden den ganzen in Bouillon gekocht VIEL besser, mir hat der in Blättern ausgelöst mindestens so gut geschmeckt! Gewürzt mit Meersalz und geriebener Muskatnuss war er besonders fein. Und dann gab es noch Rotkohlkopf, dieser lag in der Gemüsekiste unseres Bioabos. Passend zu Wild und schon mal im Haus, keine Frage der wanderte ebenfalls in die Pfanne. Ich mag Rotchabis/Rotkohl am liebsten in Kombination mit Orange. Diesmal habe ich ihn mit Orangenabrieb, Orangensaft, Macis (Muskat-)blüte und Rotwein gekocht, herrlich! Ein Festessen für uns 5, ohne besonderen Anlass, gerade deshalb genossen wir einen Brunello di Montalcino 2004 dazu. Den haben wir in den letzten Toscanaferien gekauft, als kleine Flasche mit 375 ml, von der Menge her Ideal für uns.

    Zutaten:

    • 500 Gramm Rehschnitzel
    • 500 Gramm Rosenkohl
    • 1 Orange
    • 600 Gramm Rotkohl
    • 1 dl Rotwein
    • 1 dl Weißwein
    • 2 EL Cognac
    • 1 große Macisblüte
    • brauner Zucker
    • 1 EL Aceton Balsamico
    • Bratbutter
    • 2 EL Wildbretgewürzmischung
    • Salz
    • Pfeffer
    • Muskatnuss frisch gerieben
    • Gemüsebouillon
    • 2 dl Rahm
    • 1 EL Kalbsfond

     

     

     

    Zubereitung:
    Die Rehschnitzel mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.

     

    Nun den Rotkohl Vierteln und in dünne Streifen schneiden, den Strunk dabei entfernen. In einer Pfanne etwas Bratbutter heiß werden lassen und den Rotkohl kurz anziehen, mit dem Rotwein ablöschen. Von der Orange ungefähr die Hälfte der Schale dazu reiben und die Frucht auspressen. Den Orangensaft sowie die Macisblüte zum Rotkraut geben und den Deckel auf die Pfanne setzen. Sobald es zischt die Herdplatte auf die zweite tiefste Stufe stellen und während etwa 40 Minuten dämpfen. Ab und zu schauen, dass noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist, allenfalls etwas Orangensaft nachgiessen.

    In dieser Zeit den Rosenkohl waschen und in Blätter auslösen, was ich ungefähr bei der Hälfte getan habe. Die ganzen Röschen in Gemüsebouillon weich garen.

    Bei uns gab es noch Spätzli als Beilage, diese habe ich in Bratbutter angebraten und in den vorgeheizten Ofen bei 80 Grad reingestellt.

    Die Rehschnitzel mit wenig Salz und etwas Wildbretgewürz würzen und in heißer Bratbutter ganz kurz anbraten, auf eine vorgewärmte Platte geben und ebenfalls in den Ofen schieben.

    Wenn der ganze Rosenkohl gar ist, die Bouillon abgiessen und auf in einer Schüssel ebenfalls in den Ofen schieben.

    Nun mit einem halben Deziliter Weißwein den Bratensatz der Rehschnitzel lösen und fast vollständig einkochen lassen, den Cognac dazugeben und mit dem restlichen Wildbretgewürz, etwas braunem Zucker, Pfeffer und Salz würzen. Den Rahm dazugeben und aufkochen lassen, zurückstellen und einköcheln lassen.

    Nun in einer Pfanne Olivenöl erhitzen und hier die Rosenkohlblätter etwas anbraten, mit dem zweiten halben Deziliter Weißwein ablöschen und mit Muskatnuss und Salz würzen. Auf kleiner Stufe etwas ziehen lassen. Die Blätter dürfen gut noch etwas Biss haben.

    Nun beim Rotkohl die Macisblüte rausfischen und mit dem Aceto, einem Teelöffel braunem Zucker, etwas Rotwein, Salz und Pfeffer abschmecken.

    Nun alles auf Teller verteilen oder aber auf Den Platten auf den Tisch stellen und genießen!

    E Guete
    Irene

    Die Grosse und der Junior wollten ihre Teller selber anrichten

  • Advent/ Weihnachten,  aus dem Ofen,  Chrömli, Guetzli & Cookies,  Dessert,  Geschenke & Einmachen,  Kinder,  Schokolade,  Verlosung,  Widmatt Blog,  Widmatt- Kids

    Adventszeit- Weihnachtszeit- Chrömlizeit Verlosung

    Auch hier in der Widmattküche sind die Pläne für Weihnachten am werden. Vor allem was die Chrömli/Guetzli- Herstellung betrifft. Habt ihr eure Chrömli bereits ausgestochen und in den Schachteln bereit oder seid ihr gerade dabei?

    Hier werden jetzt die Teige gerührt und kühl gestellt. Danach einer um den anderen ausgerollt und ausgestochen. Ich darf dieses Jahr mit meinem neuen Miele-Ofen die Weihnachtschrömli backen.

    Damit ihr nun auch so richtig loslegen könnt, verlose ich ein paar Ofenhandschuhe aus Neopren. Sie stammen aus dem Hause Betty Bossi und sind aus hochwertigem, abwaschbarem Neopren. Praktischerweise können sie gleich unter fliessendem Wasser gereinigt werden oder aber auch bei 40° Grad in der Maschine. Ich finde diese Ofenhandschuhe sehr praktisch, da sie nicht nur die Hände sondern gleich auch die Unterarme vor Verbrennungen schützen.

    Wer gerne so ein Paar Handschuhe will, kommentiert diesen Eintrag. Liebe Anonyme Kommentatoren, schreibt bitte euren Namen in die Textbox, so dass ich euch zuordnen kann. Ansonsten werden die Anonymen Kommentare nicht an der Verlosung teilnehmen. Mitmachen dürfen alle Widmatt-Blog LeserInnen auch ausserhalb der Schweiz. Kommentieren bis am 1. Dezember 2012, danach wird ausgelost.

    Meine Chrömli-Liste wächst zurzeit noch täglich, daneben versuche ich sie auch immer wieder zu kürzen. Das erweist sich als wesentlich schwieriger als neue Sorten aufzuschreiben…. wie schon geschrieben fallen oft die Vanillekipferl aus dem Rennen um sie dann kurz vor Weihnachten doch noch zu backen. Nun sind sie fix drauf und kommen auch nicht mehr weg.

    Hier dürfen sich die Widmatt Familienmitglieder am Aussuchen beteiligen und natürlich auch an der Produktion. Es gibt aber auch Chrömli die backe ich im Alleingang, wenn die Widmatt-Kids im Bett und nach Möglichkeit am schlafen sind (ansonsten gucken sie von der Obern Etage via Galerie was ich am Tisch unten werkle….) und mein Lieblingsmann anderweitig beschäftigt ist. Er ist der Testesser und darf muss die Erstverkostung vornehmen.

     

    Einiges habe ich bereits in den letzten Jahren verbloggt wie zum Beispiel diese Rosenkipferl. Die lasse ich dieses Jahr wohl aussen vor und rolle dafür meine geliebten Schokoladenkipferl mit Orange.

     

    Mailänderli müssen natürlich immer sein, meistens reicht ein Backgang nicht, weil hier die Kinder am Werk sind, ich bin da nur der Ofenbediener und helfe wenn nötig beim auswallen.

    Die Schokoladenkugeln Myrta, ein altes Betty Bossi Rezept das in vielen Schweizer Haushalten gebacken wird, setzt die Grosse Jährlich auf die Liste.

    Magenbrot soll es auch geben, so der Wunsch meines Lieblingsmannes. Hier ist er nicht nur Testverkoster sondern dreht meistens die Würfel in der Schokoladenglasur.

    Die Linzerli welche ich letztes Jahr gebacken habe, waren ein aufwändiges aber dafür ein sehr feines Chrömli.

    Die Espressochrömli aus dem neuen Guetzlibuch von Betty Bossi gibt es nun auch schon ein paar Jahre, die sind nicht sehr aufwändig und schmecken herrlich.

    Zu guter Letzt befinden sich die Änischräbeli in meinem Blogarchiv, diese gehören zur Widmatt Weihnachten wie der bunte Tannenbaum.

    Ich sehe hier fehlen noch so einige Rezepte, das eine oder andere werde ich in den kommenden Tagen/Wochen verbloggen.

    Viel Spass beim Backen und viel Glück bei der Verlosung
    irene
  • aus dem Ofen,  Chrömli, Guetzli & Cookies,  Dessert,  Fingerfood,  Kinder,  Motivtorte,  Schokolade,  Sweet Table

    Sweet-Table mit Spidermann, Juniors Geburtstag

    In den Schulferien durfte unser Junior seinen 5 Geburtstag feiern. Eine ganze Handvoll! An seinem Geburtstag waren seine Schwestern ausser Hause und so habe ich mit ihm den Flughafen in Zürich besucht. Die Zuschauerterrasse ist genial gestaltet und wir hatten spannende Stunden beim Flieger zuschauen. Diese Motto sollte sich noch durch seine Geburtstagsaktivitäten durchziehen, denn das Geburtstagskind wünschte sich eine Spiderman Torte. Da ich an einem Tortenprojekt bin (dazu sicher mehr sobald es definitiv ist) habe ich die passende Deko zur Verfügung gestellt bekommen.

    Da sollte nun eine passende Torte kreiert werden. Was gar nicht so einfach war, liegt aber sicher auch daran dass ich mit dem Spinnemann nicht so viel Anfang kann….. Unser Jüngster kennt ihn bestens, hat aber weder einen Film noch ein Comic gesehen. Denn kennt Mann wohl einfach….

    Wiederum die restlichen Komponente für die Sweet Table hatte ich schnell zusammen und hätte noch zig andere, passende Ideen gehabt. Doch waren 5 Gäste eingeladen. Er hat sich eine Kochparty gewünscht, so haben wir mit den kleinen Gästen Pizza gebacken zum Zmittag und wer will danach noch eine XXL- Sweet Table geniessen, nur weil Frau so viel in peto hat? Eben, somit eine kleine, feine Dessertzusammenstellung in den Farben blau und rot.

    Die Torte ist die allerbeste Schokoladentote gefüllt mit Himbeerkonfi, überzogen mit dunkler Ganache.

    Die Cookies sind aus Mailänderliteig hergestellt, einer der einfachsten und besten Chrömliteige für diesen Zweck. Oben ist Fondant drauf. der mit der gleichen Grösse Ausstecher ausgetsochen wurde und schlussentlich noch auf die ofenwarmen Chrömli gesetzt. So braucht es weder Zuckerguss noch Zuckerleim um ihn anzubringen.

    Der Spidermantrank ist Gernadinesirup und noch passende Smartis.

    einen süssen Sonntag
    Irene