- 600 Gramm echte Rotzungenfilet MSC
- 4 Stängel Stangensellerie
- 1 /2 TL Chiliflocken
- 1 Knoblauchzehe
- 7 Zweige glatte Petersilie
- 1 EL Essig zB weisser Balsamico
- 1 EL Honig
- 2 EL Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Bratbutter
Wie so oft gibt es bei uns am Samstagmittag Pasta mit einer Sauce. Das passt für mich bestens als Samstag Mittagessen, wohl weil mein Papi, anno dazumal, jeweils dann Spaghetti gekocht hat. Unsere Chlini ist am Samstagmorgen meistens im Geräteturnen und kommt mit grossem Hunger nach Hause. Da sie unsere heikelste Esserin is,t muss es etwas geben, das auch das Fräulein gerne mag. Mit Teigwaren liege ich da nie verkehrt. Die Sauce überlässt sie, mit einer kleinen Ausnahme, jeweils uns. Wenn dann darf nur etwas gerieben Käse an ihre Portion. Also wegen ihr würde dieser Blog extrem langweilig werden…. aber da noch 2 weitere Kinder und mein Lieblingsmann am Tisch sitzen, wurde diese Fenchel- Curry- Sauce bis auf den letzten Tropfen aufgegessen. Diese Sauce eignet sich auch als Vegivariante für ein Pastabuffet.
Zutaten:
Zubereitung:
Nun fragt ihr euch wieso denn diese Cordon Bleu legendär sind. Der Anfang der hausgemachten Cordon Bleu, nahm den Anfang im Aargau im Jahre 2003. Meine Schwester arbeitet da noch als Koch und half mir ein besonderes Essen für meinen Lieblingsmann zu zaubern. Es sollte keine gekauften sondern hausgemachte Cordon Bleu sein. Von da an wurden die jeweils hausgemacht. Am Anfang habe ich die Plätzli mit einer kleinen Pfanne dünn geklopft, kaufte mir dann in einem Haushaltswarengeschäft einen Hammer. Der war aber für gar nichts und so folgte noch mehr Pfanneneinsätze. In den Familienferien in Ascona, fand ich da auf dem Markt einen tollen Holzhammer mit Metallbeschlag. Das war eine tolle Investition und wir noch heute gebraucht. Irgendwann übernahm mein Mann die Cordon Bleu Herstellung, seither sind es die legendären Cordon Bleu der Widmattküche. Variationen mit confiertem Knoblauch, anderen Käsesorten oder auch Poulet anstelle des Schweinefleisches kommen ab und zu auf den Tisch. Meine Schwester bekommt an ihrem Geburtstag jeweils Widmatt- Cordon Bleu, jedes Jahr. Zubereitet von meinem Lieblingsmann, dafür mal an dieser Stelle ein riesengrosses Dankeschön! Wichtig ist dabei auch das gutes Fleisch verwendet wird. Ich kaufe das Fleisch beim Metzger unseres Vertrauens. In Bätterkinden bei der Metzgerei Pulver. In der Metzgerei werden wir immer gut beraten und bekommen auch bestes Fleisch.
Zutaten:
Zubereitung:
Nun ja hier sagt man ja *Soledurner Märet*, gemeint ist einer der wohl schönsten Märkten der Schweiz. Jeden Samstag und Mittwoch zwischen 7.15 und 12.15 kann man in der Solothurner Altstadt zwischen der St. Ursen Kathedrale und dem Bieltor einkaufen. Es gibt eine Buchreihe das Marktkochbuch, nach Luzern, Bellinzona und Zürich sind nun auch die Städte Bern und Solothurn vertreten. Das Solothurner Buch ist gefüllt mit vielen tollen Bilder, von den Rezepten aber auch vom Märet selber. Unter den Rezepten finden sich auch welche von MarktbesucherInnen oder StandbesitzerInnen. Als erstes Rezept habe ich den Krautstielgratin mit Tomaten nachgekocht. Bei der Recherche im Internet fand ich heraus, dass es üblich ist Krautstiel mit Tomaten zu essen. Oder zumindest um die Krautsiele schmackhafter zu machen, wie ich oft gelesen habe. Ich kenne das so nicht, als Kind gab es bei uns zu Hause viel Krautstiel. Wuchs er doch im Garten und auch die Grosseltern hatten viel davon abzugeben. Meistens überbacken mit etwas Rahm oder Milch, Muskatnuss und viel Käse, so habe ich ihn in Erinnerung. Ich mochte den aber schon als Kind, was bei unseren nur zu einem Drittel der Fall ist. Mir hat diese Variante mit Tomaten aber sehr gut geschmeckt und vor allem bietet sie optisch mehr als wenn nur der Krautstiel gratiniert wird. Wie so oft in letzter Zeit, ersetzte ich Parmesan durch alten Sbrinz. Ich bekomme im Nachbarsdorf beim Käsereiladen 3 Jährigen.
Zutaten:
Zubereitung:
Den Sbrinz fein reiben. Die gewaschenen Krautstiele und Blätter in etwa 3 cm grosse Stücke schneiden. Die Zwiebel fein hacken und in wenig Butter oder Öl andünsten. Krautstiele und Blätter kurz mitdünsten, dann etwas Milchwasser (2/3 Milch, 1/3 Wasser) dazugeben und weich kochen. Mit Salz, etwas Pfeffer und Muskat würzen. Ganz am Schluss den Sbrinz darunterrühren. Die Tomaten waschen und den Strunk entfernen. Nun mit den gekochten Krautstielen ziegelartig in eine Gratinform schichten (5cm Krautstile, dann 2-3 Tomatenscheiben und so weiter). Tomaten mit Salz und Oregano würzen. Möglichst wenig Flüssigkeit miteinfüllen, sonst wird der Gratin zu flüssig. In der Ofenmitte im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad, etwa 20 Minuten backen. Der Gratin sollte knusprig braun sein.