Granatapfel- Couscous

Aus unseren Ferien in der Toscana haben wir uns Granatäpfel mit heimgebracht. Der nette Gemüse- und Früchtehändler sagte uns, wenn man sie im Kühlschrank aufbewahren würde oder im kalten Keller würden die sich lange halten. Das musste ausprobiert werden. Sie hielten sich wirklich wunderbar, die Haut wurde zunehmend schrumpeliger, was aber für den Geschmack der Kerne keine Einbusse war. So haben wir die letzten Äpfel aufgeteilt als Beigabe in den Fruchtsalat auf dem Weihnachtsdessertteller, für eine herrliche Sauce zu Lammfleisch (noch nicht verbloggt) und eben für diesen Couscous. Die Granatapfelkerne ergaben dem Couscous eine frische und farblich gibt es natürlich sehr viel her. Unsere Kinder finden den Geschmack vom Granatapfel sehr sein, tun sich aber eher schwer mit den kleinen Kernen in den Samen/Kernen. Die Rezeptidee habe ich von der Essen und Trinken.
Zutaten für ca. 8 Portionen
  • 1 Granatapfel
  • 300 g Couscous
  • 1 Stange Zimt
  • 1 EL weiche Butter
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer 
Zubereitung:

Den Granatapfel quer halbieren und die Kerne herauslösen, beiseite stellen. Die Petersilie fein hacken und ebenfalls beiseite stellen. 300 ml Wasser mit Salz und der Zimtstange aufkochen. Den Couscous in eine Schüssel geben und das Salz- Zimtwasser darüber giessen. Den Couscous etwa 3 Minuten, zugedeckt quellen lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Granatapfelkerne, die  Butter und die Petersilie daruntermischen. 
Passt gut zu Geflügel oder Lammfleisch. Macht sich aber auch farblich sehr gut auf einem Salatbuffet.

e Guete

irene
 

Rosenkohl- Brot-Knödel

Gestern Morgen habe ich schon zeitig mit Mittagessen vorbereiten angefangen. Nachdem ich den Rosenkohl vorgekocht habe musste der auskühlen, also Zeit genug um kurz durchs Facebook zu klicken. Da fand ich dann den Eintrag von Petra vom Chili und Ciabatta, über ihren neusten Blog Eintrag. Jawohl genau diese Knödel die bei mir in Vorbereitung waren. Listigerweise stammt das Rezept aus dem Schweizer Kochheftli *Saisonküche*. Bereits letzte Woche war es auf dem Menüplan, doch zum Kochen kam ich nicht. Kein Problem, da ich keinen frischen Rosenkohl kaufen konnte, der einigermassen akzeptabel war, hatte ich tiefgefrorenen gekauft. Ich habe bereits einmal Knödel versucht, die wurden aber nicht so toll. Beim Sieden sind sie mir auseinander gefallen und so sah dieses Mittagessen mässig fein aus. Vom Geschmack her fanden wir es alle ok. Somit ging ich auch etwas vorsichtiger an das ganze Nachkochen, jedoch erwiesen sich diese Rosenkohl- Brot- Knödel als unbedenklich. Keiner fiel mir auseinander. Zwei meiner drei Kinder haben die Knödel gerne gegessen, das dritte hat ein Ameisenmundvoll probiert und es für nicht fein bewertet. Ich bekam 28 Knödel, gemäss Rezept sollten es 16 sein.

Beim formen der Knödel kam mir der aktuell laufende Jahres- Blog- Event von Highfoodality in den Sinn. Spannende Sache finde ich. Das ganze Jahr über wird, pro Monat, zu einer bestimmten Farbe gekocht. Am Schluss soll daraus ein Kochbuch entstehen. Mich faziniert diese Idee und ich bin sehr gespannt was da alles für Farben gefordert werden. Der Januar wird weiss. Nun ganz so rein weiss sind meine Knödel nicht, aber durchaus als cremweiss würden sie druchgehen. Es hat schon etliche Einreichungen in allen Schattierungen von Weiss.Weiss ist ja nicht sehr einfach, Rot und Grün dann schon eher…. oder?

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Zutaten:

  • 200 Gramm Rosenkohl
  • Salz/Bouillon
  • 160 Gramm Toastbrot
  • 2 Eier
  • 0.5 dl Milch
  • 3 EL Mehl
  • 30 Gramm geriebener Greyerzer
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Zwiebel (oder 2 kleine)
  • 3 EL Butter

Zubereitung:

Rosenkohl in Salz- oder Bouillon 8 Minuten köcheln lassen. Aus dem Wasser heben und etwas auskühlen lassen. Das Wasser beiseite stellen. Rosenkohlvierteln und in feine Scheiben schneiden.

 

Brot in kleine Würfelchen schneiden und mit Eiern, Milch, Mehl und Käse gut vermischen. Den Rosenkohl dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse mit feuchten Händen Baumnussgrosse Knödel formen. 

Im Rosenkohlwasser unter dem Siedepunkt 5-8 Minuten zeihen lassen. Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und ohne Fett in der Bratpfanne rösten bis sie braun sind. Die Butter dazugeben und kurz aufschäumen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zwiebeln zu den Knödel servieren. Wir haben noch etwas geriebener Greyerzer darübergestreut.

e Guete 
irene
Küchenhefler:

Broccoli Terrine

Letzten Sommer durfte ich am Kochevent von Electrolux teilnehmen. Bei dieser gelungenen Veranstaltung haben wir als Vorspeise diese Broccoli Terrine zubereitet. Das Rezept stammt hat der Leiter der Fachberatung von Electrolux, roland Astner. Es ist im Buch Dampfgaren erschienen. Diese lässt sich sehr gut vorbereiten. Nebst dem das sie sehr gut schmeckt und bei unseren Gästen toll ankommt, macht sie auch optisch eine gute Figur auf dem Teller. Ein Dampfgarer unterstützt die einfache Zubereitung. Nachdem die Terrine während 30 Minuten gestockt hat, lässt man sie nochmals solange im geschlossenen Dampfgarer ziehen. Bei mir blieb sie bis gut eine Stunde nach der Garzeit im Steamer und konnte daraus noch warm aufgeschnitten werden. Eine perfekte Vorspeise wenn Gäste kommen, zudem auch vegetarisch. Beim dritten Anlauf haben wir es auch geschafft Bilder davon zu machen, vorher ging das Fotografieren beim anrichten und Gäste bewirten unter.

Zutaten:

  • 2 Terrine Formen dreieckig à 400 ml
  • 200 Gramm Broccoli
  • 3 Eier
  • 100 ml Rahm
  • 100 Gramm Rahmquark
  • Salz
  • Pfeffer
  • Klarsichtfolie

Zubereitung:

Die Terrine Form kalt ausspülen und mit Klarsichtfolie auslegen. Das geht bestens wenn die Formen noch nass sind. Genügend Klarsichtfolie nehmen, so dass noch etwas übrig ist, damit wird am Schluss die Terrine zugedeckt.

Den Broccoli in kleine Röschen teilen, so dass sie gut in die Terrine form passen. Nun die Röschen kurz blanchieren und kalt abschrecken. Nachdem sie gut abgetropft sind wiederum in die Terrine Form stellen. Die Eier mit dem Rahm und dem Quark zu einer glatten Masse verrühren und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Die Masse über die Broccoli Röschen verteilen und mit der überlappenden Klarsichtfolie zudecken.

Die Terrinen in den Dampfgarer stellen und bei 90 Grad 30 Minuten garen, den Dampfgarer nicht öffnen und nochmals mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Wer mag kann die Terrinen auskühlen lassen und danach kalt aufschneiden. Wir haben sie noch lauwarm serviert mit etwas Salat.
 

e Guete
irene

Drei Königskuchen, wer bäckt selber?

Heute ist es wieder so weit, wir Schweizer essen Drei-Königskuchen. In Frankreich zum Beispiel, heisst er Galette des rois und in Spanien Roscón de Reyes. Der Kuchen wird am Festtage der heilige drei Könige traditionell gebacken. Doch wer bäckt ihn noch selber? Ich stelle fest, dass immer wieder mehr Leute ihren Dreikönigskuchen selber backen. Als Grund wird angegeben, das die Weinbeeren/Rosinen nicht gerne gegessen werden die üblicherweise im Kuchen zu finden sind. Jedoch backen viele Familien ihren eigenen Drei- Königskuchen, damit sie dies mit ihren Kindern selber tun können. Wer mag darf mir gerne ein Bilder oder einen Link zu seinem Drei- Königskuchen senden. Wäre doch schön wenn wir ein paar selbstgebackene zusammen kriegen oder? 
Bei uns gibt es dieses Jahr wiederum zwei Stück, wie schon im letzten Jahr. Den einen habe ich gestern Abend gebacken, aus Zopfteig zum Frühstück. Der zweite wird nun heute Morgen entstehen, aus süssem Hefeteig mit Schokoladenstückli. Weil auch bei uns die Schokolade den Weinbeeren vorgezogen wird. Unsere Grosse darf am Sonntag ihren Geburtstag feiern und hat anstelle einer Kindergeburtstagsparty ihr beiden Freundinnen zum Übernachten eingeladen. Diese Übernachtungsparty starten wir mit dem Schokoladen- Dreikönigskuchen zum Zvieri. Das Bild davon stelle ich später noch ein.

 

Drei Königskuchen süss mit Schokoladenstückli:

Zutaten:
  • 500 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Butter
  • 1 TL Salz
  • 75 Gramm Zucker
  • 20 Gramm Hefe
  • 3 dl Milch
  • 80 Gramm Schokoladenwürfeli
  • 1 Mandel
 
 
Zubereitung:
Die Hefe in der handwarmen Milch auflösen. Die flüssige Butter mit dem Mhel, dem Zucker, dem Salz und der Hefe.- Milch mischen und zu einem Teig verkneten. Die Schokoladenwürfeli dazu geben und diese gut einkneten. Mindestens eine Stunde um das doppelet aufgehen lassen. 8 Kugeln zu je 70 Gramm Formen und in eine Kugel eine Mandel stecken mit dem restlichen Teig die grosse Kugel Formen. Die kleinen Kugeln darum legen, es darf etwas Zwischenraum bleiben, so kann der Kuchen beim backen schön aufgehen. Bei 200 Grad ca 30 Minuten goldbraun backen. Frisch schmeckt er am besten.
wer wohl heute König oder Königin wird?
e Guete
irene 

und hier kommen nun die Bilder der Drei- Königskuchen die in den Küchen meiner LeserInnen enstanden sind. Herzlichen Dank fürs senden.

Corinne Müller hat für ihre Familien diesen Drei- Königskuchen gebacken:

Andrea von www.bützi.ch hat diesen Drei-Königskuchen gebacken: 







Unser Zvieri Drei- Königskuchen mit süssem Hefetig und Schoggistückli sah so aus





Bei Evi Kaufmann sieht der Drei- Königskuchen so aus:

 





Bei Himbeeri von Cakes, Cookies and more kam dieser Kuchen auf den Tisch



und bei Familie Näf, vom gleichnamigen Blog, gab es den Drei- Königskuchen mit rosa und violettem Zucker


Crème brûlée und Willisau-Ringli Mousse

Beides gab es bei uns an der Familien- Weihnachten bei uns zu Hause. Den geschmückten Tannenbaum habe ich ja bereits eingestellt. Da der Hauptgang jeweils üppig ausfällt, soll das Dessert kleiner sein. Da es traditionsgemäss Tischgrill gibt mit Reis und buntem Salat ist zudem das Dessert das einzige wo auch mal etwas anderes aufgestellt werden kann. Damit es wirklich nicht zu gross ausfällt habe ich je einmal das Rezept gekocht/zusammengerührt und in kleine Gläschen verteilt, die ich mit etwas Marzipan auf dem Glasteller befestigt habe. Dazu einen Löffel frische Früchte. Lecker war’s und jeder fand noch Platz dafür…. 

Das Rezept für das Willisau Ringli Mousse stammt von einer Leserin des Widmatt Blogs. Im Dezember errichte mich ihre Email mit der Anfrage ob ich ein solches Mousse Rezept habe. Die Bekannten und jene Rezepte, die im Internet zu finden sind, werden mit Likör anstelle des Orangensaftes gemacht. Deshalb konnte ich ihr leider nicht weiterhelfen. Sie bekam das Rezept dann schlussendlich aus dem Bekanntenkreis und hat es mir zu geschickt. Das musste natürlich getestet werden und hier ist es nun. Es ist sehr einfach herzustellen und schmeckt sehr lecker!

Danke schön liebe C.

Ich habe die Crème Brûlée im Dampfgarer zubereitet, wer keinen zu Hause hat kann sie auch im Wasserbad im Ofen fest werden lassen. Dazu eine grosse Ofenfeste Form nehmen und den Ofen auf 110° vorheizen. Die Förmchen mit der Crème in die grosse Form stellen und diese bis 2/3 der Förmchenhöhe, mit kochendem Wasser füllen. Während 90 Minuten in der Mitte des Ofens fest werden lassen, von Zeit zu Zeit den Wasserstand kontrollieren und bei Bedarf Wasser nachgiessen.

Crème brûlée

Zutaten:
  • 1 dl Milch
  • 3 dl Rahm
  • 1 TL Vanillemark
  • 4 Eigelbe
  • 30 Gramm Rohzucker feingemahlen
  • Rohzucker zum bestreuen

Zubereitung:

Die Milch mit dem Rahm und den Vanillemark aufkochen. Die Eigelb mit dem Zucker zu einer hellgelben Creme aufschlagen und die Rahm-Milchmischung unter Rühren dazu giessen. Die Crème in kleine Förmchen verteilen und mit Klarsichtfolie bedecken. Im Dampfgarer während 30 Minuten bei 90 Grad fest werden lassen. Ich lasse die Crème danach nochmals 30 Minuten im geschlossenen Dampfgarer nachziehen. Die Crème mindestens 2 Stunden auskühlen lassen. kurz vor dem servieren mit Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.

Willisau- Ringli- Mousse

Zutaten:

  • 120 Gramm Willisau Ringli
  • 1.8 dl Orangensaft
  • 3 dl Rahm

Zubereitung:

Die Willisau Ringli in einer grossen Schüssel zerbröseln und mit dem Orangensaft übergiessen. Mindestens 2 Stunde stehen lassen bis sich die Ringli aufgelöst haben. Ich habe zur Sicherheit die Masse noch kurz mit dem Pürierstab gemixt. Den Rahm schlagen und darunter ziehen. Die Mousse in kleine Gläser abfüllen und mindestens 2 Stunden kühl stellen.
e Guete 
irene