Aprikosen- Florentiner *Post aus meiner- WIDMATT- Küche*

Auf der Suche nach einem Dessert für in den virtuellen Picknick-Korb der *Post aus meiner Küche* Tauschaktion bin ich auf das Rezept dieser Aprikosen Florentiner gestossen. Gerade noch saisonal und mal was anderes, ohne die klebrigen kandierten Früchte und es versprach auch nicht so süss zu werden. Gefunden habe ich das Rezept im Betty Bossi Buch *Wunderbar haltbar* Das Rezept würde 28 Stück ergeben, meine vielen aber etwas Grösse aus, und so hatte ich 21 Stück. Wobei ich zum Glück noch etwas Bruch eingerechnet habe, die waren dann aber auch gleich ideal zum Probieren ob das auch wirklich was ist für in das Päckli. Durch die selbsgekochte Konfi, die ich im 2:1 Verhältnis eingekocht und püriert habe, haben die Florentiner eine angenehme süsse. Für mich passt die dunkle, herbe Kuchenglasur sehr gut dazu. Jedoch hatte ich sie doppelt so lange im Ofen wie im Rezept geschrieben steht, denn nach den ersten 4 Minuten und auskühlen waren sie doch noch sehr weich.

Zutaten:

  • 100 Gramm Mandelblättchen
  • 75 Gramm Aprikosenconfi
  • 25 Gramm Butter
  • 3 EL Rahm
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 Beutel dunkle Kuchenglasur

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Pfanne geben und vermischen, unter gelegentlichem rühren bei kleiner Hitze köcheln lassen bis eine dickliche Masse entsteht. Nun auf 2 Bleche, belegt mit Backtrennpapier mit einem Teelöffel Häufchen geben und diese etwas flach drücken.

Ich hatte wohl eher grössere Rondellen und somit lediglich 21 anstelle 28 Stück. Nun im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad 4 Minuten backen, ich hatte meine danach nochmals für 4 Minuten drin. Auf ein Auskühlgitter geben und mit einem Spachtel oder einem Messer etwas die Ränder zusammenstossen, das es schöne Rondellen gibt. Vollständig auskühlen lassen.

Nun die Kuchenglasur gemäss Packungsbeilage schmelzen und die Rückseite der Florentiner damit bestreichen. Wiederum auskühlen lassen. Die restliche Kuchenglasur kann im Beutel wieder aufbewahrt werden und erneut geschmolzen.

e Guete
irene

Crostini mit Zucchetti und Pilzen

Crostini ist Sommerfeeling für uns. Gerade ist bei uns Herbstwetter angesagt und wir können den Sommer wohl verabschieden. Trotzdem oder gerade deshalb hier noch etwas Sommer für auf den Teller. Diese Crostini gab es bei uns in den letzten Wochen ab und zu. Für die Crostini nimmt man ein Baguette oder ein Ciabattabrot, ich mag es wenn es getoastet/geröstet ist und nach dem Belegen am besten sofort geniessen. Was aber auch herrlich schmeckt, dafür mit etwas mehr Aufwand verbunden ist, ist selber aus Pizzateig Brot backen. Längliche Brote formen und diese nach dem backen und auskühlen in Scheiben schneiden, im Ofen rösten und belegen. Herrlich!
Die Pilze schmecken auch ganz toll als Salatbeigabe, etwa auf etwas Lattich Salat, ich kann sie mir aber auch bestens auf Wintersalat vorstellen…. doch bis dahin haben wir ja noch etwas Zeit. Hier habe ich die Pilze für die Crostini auf Lattichsalat angerichtet. Erst den Salat mit Salatsauce mischen, auf den Tellern anrichten und mit den Pilzen bestreuen. Den Rand habe ich mit Cremea di Balsamico dekoriert.

Pizzabrot

Zutaten:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe = ca. 20 Gramm
  • 3 dl handwarmes Wasser
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Salz
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Hefe im Wasser auflösen. Das Mehl mit dem Salz vermischen und das Olivenöl dazugeben. Nun mit dem Hefewasser zu einem Teig verkneten. Ich lasse ihn mindestens 7 Minuten in der Maschine. So wird der Teig schön warm und es ergibt ein luftiges Brot. Nun mit einem feuchten Tuch zugedeckt um das doppelte aufgehen lassen. Das dauert je nach Zimmerwärme ungefähr eine Stunde. Nun aus dem Teig zwei längliche Brote formen und bei 220 Grad ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen und danach in Scheiben schneiden und mit etwas Olivenöl beträufelt im Ofen rösten. Für die 16 Crostini`s habe ich eines der Brote gebraucht. Das Andere lässt sich in einem Gefrierbeutel einfrieren, darin über Nacht auftauen und nach dem aufschneiden wie oben beschrieben toasten.

Crostini mit Pilzen in Balsamico ca. 8 Stück

Zutaten:

  • 100 Gramm Champignons
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblizehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Die Pilze putzen und beim Strunk etwas anschneiden, Je nach Grösse halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleinste Würfelchen schneiden. Nun eine Bratpfanne heisse werden lassen und die Pilze in einem Esslöffel Olivenöl rührbraten. Nach etwa 2 Minuten die Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben und nochmals etwa 2 Minuten rührbraten. Nun mit dem Balsamico ablöschen und etwas einziehen lassen. Ab der Platte ziehen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf die gerösteten Brotscheiben verteilen. Passt auch toll über Salat.

Crostini mit Zucchetti und Knoblauch ca. 8 Stück

Zutaten:

  • 50 Gramm Zucchetti
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 40 Gramm Frischkäse mit Knoblauch
  • Salz

Zubereitung:

Die Zucchetti in kleine Würfelchen schneiden, dabei die Kernen rausschneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in kleinste Würfelchen schneiden. Mit dem Olivenöl und den Zucchettiwürfeli mischen und mit etwas Salz würzen. Auf die gerösteten Brotscheiben den Frischkäse streichen und von den marinierten Zucchettiwürfeli darauf geben.

e Guete
irene

Cookies mit weisser Schokolade und Haferflocken

So meine Lieben hier ist es nun! Auf dieses Rezept wird schon gewartet und ich habe es schon vor dem verbloggen weitergegeben weil die Cookies so gut geschmeckt haben. Auf der Suche nach einer *Beilage* zu einer Erdbeercrème habe ich in meinem Google Reader dieses Kekse von Sarah und ihrem Blog (no) plain Vanilla Kitchen gefunden. Sie sind auch schnell zubereitet, einzig das backen, vor allem in der Menge die ich brauchte für den Mittagstisch dauert etwas. Es ist sehr zu empfehlen nur wenige, in meinem Fall 9 Stück auf ein Blech zu geben. Damit sie Platz haben und nicht zusammenkleben. Beim Probebacken habe ich auch verschiedene Arten von Häufchen aufs Blech gesetzt. Mir haben sie am besten geschmeckt, wenn ich von der Masse einen Teelöffel zu einer Kugel gerollt habe und dann nur etwas flachdrücken. In einer Blechdose lassen sie sich auch ein paar Tage aufbewahren, sollte es überhaupt Reste geben. Meine weisse Schokolade ist eine 36% Cuverture von der Firma Felchlin in Tropfenform, die ich zusätzlich gehackt habe. Als Ersatz geht aber auch eine andere weisse Schokolade von guter Qualität.
Zutaten für etwa 50 Stück:
120 Gramm Mehl
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
215 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
55 Gramm brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Ei
180 Gramm feine Haferflocken
170 Gramm weisse Schokolade
Zubereitung:
Die Butter schmelzen und beiseite stellen, dass sie etwas auskühlen kann. Den Ofen auf 175°C (Umluft) vorheizen. 
Die weisse Schokolade hacken. Nun in einer Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Natron und das Salz vermischen. In einer zweite Schüssel die Butter, den weissen Zucker und den braunen Zucker sowie den Vanillezucker verrühren. Das Ei  verquirlen und zu der Zuckermasse hinzufügen. Nun die Mehlmischung darunter rühren und jetzt noch die Haferflocken und die gehackte Schokolade hinzugeben und alles gut verrühren.
Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Darauf leicht flachgedrückte Kugel- Portionen (etwa einen Teelöffel voll) verteilen. Nun die Cookies während 12 Minuten im Ofen backen. Sie sollten an den Rändern etwas Farbe annehmen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Auskühlgitter erkalten lassen. Nun mit dem übrigen Teig wie oben geschrieben weiterfahren.
E Guete
irene

 

Pouletbrust an Heidelbeersauce

In unserer Region haben wir einen tollen Beerenhof, da gibt es diverse Beeren zum selber pflücken. Was einerseits die Kinder lieben und auch ein Erlebnis ist. Im Frühjahr waren wir ab und zu dort zum Erdbeerenpflücken und nun ein paar Mal in den Heidelbeersträuchen. Schon allein der Altwyden- Beeren Hof hinterlässt jedes Mal einen äusserst positiven Eindruck und die Beeren sind einfach herrlich. Beim Heidelbeeren ablesen sind wir immer um einiges schneller als bei den Erdbeeren. Was in keinster Weise mit dem *schnouse* (probieren) zu tun hat, den alle drei lieben Beeren sehr. Aber die Sträucher sind höher und so besser zum Ablesen. Mit fast 5 Kilo Beeren sind wir kürzlich nach Hause gekommen. Viele davon haben wir natürlich einfach so gegessen, ein paar sind in den Tiefkühler gewandert und mit einem Teil davon habe ich diese fruchtige, wunderschön in der Farbe und toll schmeckende Sauce gekocht. Gesehen habe ich sie bei Nina auf ihrem *Ninas kleiner Foodblog*. Wie sie mag ich es auch wenn Früchte im Essen sind. Nina hat erwähnt das sie das nächste Mal die Crème Fraîche würzen würde, das habe ich berücksichtig und mit den Gewürzen nicht gespart. Der Aufwand ist gering und durch die Marinade und die Crème fraîche zu den Heidelbeeren sehr zu empfehlen nach zukochen.
Zutaten: 
  • 4 grosse Pouletbrüste
  • 1 TL bunte Pfefferkörner
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 4 EL Olivenöl
  • 1  Zitrone
  • 200 Gramm Crème fraîche
  • 200 Grammfrische Heidelbeeren
  • Salz

 
 
 
 

Zubereitung:
 
Die Pfefferkörner und die Wachholderbeeren im Mörser zerstoßen. Den Thymian, der Abrieb der Zitronenschale und das Olivenöl dazugeben. Die Pouletbrüste darin 2 Stunden marinieren. Das marinieren stand im Rezept nicht, mir kam es aber gelegen, da wir Besuch hatten zu diesem Essen. Nun die Pouletbrüste mit etwas Salz würzen und kurz in der heissen Bratpfanne auf beiden Seiten Farbe annehmen lassen. Nun Das Fleisch in eine Gratinform geben und im vorgeheizten Ofen für 10- 15 Minuten garen lassen. In der Zwischenzeit die Zitrone auspressen und mit der Crème fraîche verrühren, da würde ich beim nächsten Mal sparsamer damit umgehen und nur die Hälfte vom Saft verwenden. 
Nun die Crème fraîche und die Heidelbeeren um und über das Fleisch verteilen und nochmals für 10 Minuten in den heissen Ofen.

e Guete
irene

Schildkrot- Torte, Auftragstorte

Ich habe einiges zu tun, was Tortenbacken anbelangt. Wobei aber ja eigentlich das Dekorieren die Torten so speziell macht. Hier eine Auftragstorte für einen Geburtstag, es war eine Überraschung die gelungen war. Das Geburtstagskind findet Schildkröten toll und so durften drei nachmodellierte die Geburtstagstorten zieren. Ich hatte wirklich grossen Spass beim Modellieren und finde die Farben einfach nur toll! Passt doch bestens für eine Sommerparty.


Gefüllt ist die Torte mit einer Crème aus Himbeeren und Mascarpone, einem Himbeerspiegel in einem hellen Biskuit.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für den Auftrag und das Vertrauen und dem Geburtstagskind nachträglich alles Liebe zum Geburtstag.

Merci irene