


Schon bald ist es zwei Monate her seit unsere Chlini ihren Geburtstag feiern durfte. Das Wetter war kalt und ausgesprochen nass. Die einzige in der Familie die im Sommer Geburtstag hat, wurde trotzdem mit einer Geburtstagsparty im Haus gefeiert. Ihr Wunsch war eine Torte zum Thema Badi- Sommer. 

So entstand diese kleine Motivtorte gefüllt mit drei verschiedenen Schoggimousse. Weil wir traditionell einen Dessertbuffet haben an den Geburtstagsfeiern in der Widmatt, gab es auch noch mini Cupcakes und Cake-Pops. 

Die Cake- Pops sollten glitzernd und mit bunten Streuseln dekoriert sein und auf die den Cupcakes hat es ein Frosting mit Frischkäse und Himbeercurd und teilweise mini Flip Flops oder ebenfalls Glitzerstreusel.
Spaghetti an Safran- Zucchettisauce

Bei Spaghetti kann ich nur gewinnen. Welche Kinder mögen sie schon nicht. Zucchetti haben nun alle Garten Besitzerinnen im Überfluss, richtige Zucchettischwemmen. Da wo einst unser bescheidener Garten war, sind seit zwei Jahren ein riesengrosser Sandkasten und ein Kinderspielhaus. Also keine Zucchettischwemme mehr in der Widmatt. Doch beim Bauern gibt es sie in jeder Grösse zu kaufen, und der beste Schwiegervater hat mir auch welche aus dem Garten mitgebracht. Damit auch wir ein Zucchettischwemme Feeling bekommen, gab es in der Gemüsekiste auch noch 2 Stück. Somit waren diese Spaghetti der Ideale Familienzmittag. Die Sauce mit dem Safran und den Zucchetti hat uns bestens geschmeckt, optisch natürlich ein Traum. Die Tomaten habe ich zusätzlich gehäutet bevor sie zur Sauce kamen. Ein schnelles, einfaches und gesundes Mittagessen das mit einer Schüssel Kopfsalat (ja auch da gibt es haufenweise und beim Bauern bis zu 800 Gramm Köpfe) optimal ergänzt wurde.
Zutaten
- 1 dl Noilly Prat
- 1 Briefchen Safranpulver
- 1 kleiner TL Safranfäden
- 3 kleine Zucchetti, waren bei mir gut 400 Gramm
- 2 Frühlingszwiebeln
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Tomaten, fest
- 3 Zweige Basilikum
- Salz
- 500 Gramm Spaghetti
- 3 Esslöffel Olivenöl
- 1.5 dl Rahm
- schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
- Sbrinz, 3 Jährig
Zubereitung:
In einer kleinen Pfanne den Noilly Prat aufkochen. Das Safranpulver und die Safranfäden beifügen und beiseite stellen. Damit die Safranfäden ihr Aroma entfalten können, müssen sie eingeweicht werden. Zudem sollte der Safran nicht zu hoch dosiert werden, da er schnell bitter schmecken kann. Die Zucchetti waschen und beide Enden abschneiden.

Die Zucchetti ungeschält der Länge nach vierteln und quer in dünne Scheiben schneiden. Eine war bei mir schon etwas Grösser und da habe ich der innere, weiche Teil raugeschnitten.
Die Frühlingszwiebeln rüsten, dabei schönes Grün in dünne Ringe schneiden. Den weisse Teil fein würfeln. Die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein würfeln.
Die Tomaten kurz in kochendes Wasser tauchen und häuten. Nun vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Den Basilikum in feine Streifchen schneiden. Wasser für die Spaghetti aufsetzten. Inzwischen in einer beschichteten Bratpfanne das Olivenöl kräftig erhitzen. Die Zucchetti darin unter gelegentlichem Wenden etwa 2 Minuten anbraten. Dann die Frühlingszwiebeln, sowie den Knoblauch dazugeben und alles eine Minute weiterbraten. Tomaten und Safranflüssigkeit beifügen und alles ungedeckt noch 2–3 Minuten kräftig einkochen lassen. Jetzt das Pasta Wasser salzen und die Spaghetti al Dente kochen. Zuletzt den Rahm an die Sauce geben und erneut aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die abgetropften Spaghetti an die Sauce geben und sorgfältig mischen. Mit den Basilikumstreifen und frisch geriebenem Sbrinz servieren.
E Guete
Irene
Ciabatta Brötchen
Seit letzten Oktober hab ich den neuen Backofen und seit diesem Juni den Kombidampfgarer. Beides Miele Produkte und den Backofen würde ich nicht mehr hergeben. Beim Kombidampfgarer fehlt mir noch die ausreichende Erfahrung, jedoch bin ich schon oft in den letzten Wochen um einen zweiten Ofen froh gewesen. Das dämpfen ist ein anderes als im freistehenden Dampfgarer und deshalb ein Umdenken. Jedoch die Möglichkeit mit den kombinierten Funktionen ist genial. Seit letztem Herbst schiebe ich es vor mich hin, das Brotbacken. Ich war nie wirklich zufrieden mit den Broten welche ich gebacken habe. Sie waren mir jeweils zu kompakt und am nächsten Tag eher pampig. Es gab auch mal die Sauerteigphase, die Brote waren da zwar besser jedoch sind wir uns Hefebrote gewohnt und vor allem die Kinder konnten sich nie wirklich anfreunden mit der leicht säuerlichen Note. So gab es ab und zu die Weizenbrötchen, die kamen gut und da sowieso für den sofortigen Verbrauch bestimmt, auch knusperig. Dieses Ciabatta Brötchenrezept geht ruck zuck, keine 12 oder gar 24 Stunden gehen des Teiges. Was zwar einen herrlichen Geschmack gibt, jedoch oft nicht in meinen Zeitplan passt. Durch das beimischen von Hartweizengriess hat das Brötchen mehr Biss und einen sehr feinen Geschmack. Die Kinder haben es nicht bemerkt und fanden sie auch am nächsten Tag als Badi Zmittag toll. So kann ich diese schnellen Brötchen durchaus empfehlen! Wer keine Klimagarfunktion oder Kombidampfgarer hat, kann auch ein Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen, was einen ähnlichen Effekt gibt.
Zutaten:
- 280 Gramm Weissmehl
- 150 Gramm Hartweizengriess
- 20 Gramm Hefe
- 3 EL Olivenöl
- 3/4 TL Salz
- 2.5 dl Wasser
Zubereitung:
Die Hefe im handwarmen Wasser auflösen. Das Mehl und den Hartweizengriess in die Schüssel der Küchenmaschine geben. das Salz und das Olivenöl dazugeben. Nun das Hefewasser beimischen. Ich habe den Teig mit der Kenwoodmaschine erst auf der Minimum Stufe eine Minute leicht zusammen kneten lassen und dann auf grosser Stufe 8 Minuten kneten lassen. Nun die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch zudecken und den Teig 30 Minuten gehen lassen.

Danach auf Der gut bemehlten Arbeitsfläche ein Rechteck von etwa 24/30 Zentimeter ziehen. Mit dem Teighörnchen in 8 Brötchen teilen.
Diese Brötchen auf ein, mit Olivenöl bestrichenes Blech geben und nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Nun den Ofen auf 200 Grad Klimagaren mit 2 Dampfstössen vorheizen. Die Brötchen einschieben und den ersten Dampfstoss auslösen, nach 10 Minuten den zweiten Dampfstösse auslösen und nochmals 5 Minuten Backen lassen.
Herausnehmen und auskühlen lassen.
E Guete
Irene
Panang Curry
Auch wenn die Temperaturen sommerlich heiss sind und in der Widmatt abends häufig etwas vom Grill und verschiedene Salat auf dem Teller zu finden sind, gab es kürzlich dieses Curry. Ich sass in der Badi, die beiden kleinen Widmattkinder in der Schwimmschule und die Grosse lässt es sich bei den Grosseltern gut gehen. Einkaufszettel schreiben und damit verbunden halt auch der Menüplan. Der Himmel verhangen und knapp 25 Grad. Das Panang Curry, welches ich schon im Februar aus dem Migros Magazin riss, war schnell auf beiden Listen. Doch eine Panang Sauce fertig zu kaufen passte mir nicht. Dank Smartphone auch in der Badi schnell online und so nach Rezepten für die Sauce gesucht, und natürlich gefunden. In verschiedensten Varianten und kleinen Abweichungen. Ich habe mir notiert wie ich sie herstellen will und der Einkaufzettel ist um ein paar Zutaten gewachsen. So weit so gut. Später bin ich extra in ein grösseres Einkaufscentrum gefahren als üblich, doch Limettenblätter habe ich nirgends gefunden. Die Rindshuft lag aber schon zu Hause bereit, von meinem Metzger geschnitten und das Gemüse wartete aufs Rüsten.
Denn beim Bauern war ich auch schon und habe die Gemüsemenge ungefähr verdreifacht. Manchmal ist es auch nicht optimal auf dem Land zu wohnen, der Ladenschluss rückte näher und so habe ich eine Panang Paste gekauft, jawohl die gab es da. Ein Kompromiss den ich oft eingehe, den auch für die grüne und rote Currysauce habe ich eine Paste im Kühlschrank. Da uns das Panang Curry herrlich geschmeckt hat, gab es dieses nicht zum letzten Mal. Noch 2-3 Mal mit der Paste und danach sollten auch Limettenblätter eingezogen sein in der Widmattküche. Anzumerken ist aber auch noch, dass wir das Curry bei Sonnenschein und Hitze gegessen haben, und kurz vor den letzten Happen nach drinnen gezogen sind weil ein Gewitter kam. So geht das im Sommer!
Zutaten:
- 500 Gramm Rindshuft, gut gelagert in Streife geschnitten
- 1 Frühlingszwiebel
- 180 Gramm Kefen
- 180 Gramm Bohnen
- 170 Gramm Broccoli
- 1/2 Peperoni
- 2.5 dl Wasser
- 2.5 dl Kokosmilch
- 2-3 EL Panang Curry Paste
- 60 Gramm Erdnüsse gesalzen
- 2 Zweige Basilikum
- 3 EL Erdnussöl
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung:
Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und den Ofen auf 80 Grad vorheizen. Alles Gemüse waschen und rüsten.
Den Broccoli in kleine Röschen teilen, die Kefen ungefähr dritteln und die Bohnen vierteln. Die Peperoni in kleine Würfeli schneiden. Von der Frühlingszwiebel das schöne Grün in Ringe schneiden und die Zwiebel hacken.
Die Erdnüsse grob hacken und die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Eine Bratpfanne mit Deckel heiss werden lassen. Das Fleisch in mindestens 4 Portionen, jeweils während 2 Minuten in etwas Erdnussöl anbraten. In den Ofen zum warmstellen und nachziehen geben. Zwiebel und Gemüse im restlichen Öl bei mittlerer Hitze in derselben Pfanne während 3-5 Minuten andünsten. Wasser und Kokosmilch dazugeben und die Currypaste darin auflösen. Alles zugedeckt während etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Jetzt das Fleisch beigeben und mit den gehackten Erdnüssen und Basilikum garnieren. Dazu passt Basmatireis.
E Guete
irene
Erdbeer-Kardamom-Chutney
Hier ist die Erdbeersaison bald beendet. Hier und da gibt es sie noch, da wo ich sie pflücken gehe wurden die Felder bereits geschlossen. Die Stauden haben alles gegeben und trotz dem erschwerten Start gab es wunderbar aromatische Früchte zu pflücken. Um den Geschmack sonnengereifter Erdbeeren noch etwas länger zu geniessen habe ich diese Chutney zubereitet. Leider schmeckt es so wunderbar gut, dass es schon fast alle ist. Ein Gläschen habe ich verschenkt, dass eine Gläschen das wir geöffnet hatten zum Probieren hat das Abendessen nicht überlegt. Weil das Chutney schmeckt wirklich köstlich und ich könnte es auch einfach so löffeln. Ich werde jedoch beim nächsten Mal Kardamom aus den grünen Kapseln lösen und etwas mörsern, mir ist der Geschmack zu wenig und ich mag Kardamom sehr. Der Ingwer gibt mit der Minze eine erfrischende Note. Anstelle der von mir verwendeten Krausminze kann auch gut eine normale verwendet werde. Da unsere Kinder aber von einer lieben Nachbarin die gekräuselte geschenkt bekamen, habe ich mich da bedient.
Zutaten für 4 Portionen:
- 20 Gramm Ingwer
- 500 Gramm Erdbeeren
- 15 Blätter Krauseminze (entspricht ungefähr 2 Zweigen, bei der normalen wird einer wohl reichen)
- 60 Gramm Rohzucker
- 1 EL Rapsöl
- 2 EL Aceto Balsamico bianco
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 1,5 TL Kardamom, gemahlen
Nachtrag 28.07.2013: 2 TL Kardamomsamen aus grünen Kapseln im Mörser zerstossen anstelle des Pulvers. Geschmacklich viel besser!
Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen und sehr gut abtropfen lassen.
Den Ingwer schälen und fein hacken.
Die Erdbeeren rüsten und in kleine Würfel schneiden. Die Blättchen der Minze fein hacken. Jetzt in einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und den Ingwer darin andünsten.
Den Rohzucker dazugeben und karamellisieren lassen. Mit dem Aceto Balsamico und dem Zitronensaft ablöschen und so lange einkochen lassen bis sich der ganze Zucker aufgelöst hat.
Jetzt die Erdbeeren und den Kardamom dazugeben und einmal kurz aufkochen lassen. Am Schluss die gehackte Krauseminze beigeben und in Gläschen abfüllen. Gekühlt aufbewahren. Passt herrlich zu hellem Fleisch, Fisch oder Taboulésalat.
E Guete
Irene
Quelle: Coop Zeitung Juni/Juli 2013








