Spinatauflauf mit Ricotta und Kirschtomaten

Auf der Suche nach einer Gemüsebeilage, entdeckte ich (wieder) diesen Spinatauflauf. Gemüse gibt es bei uns täglich, meistens in Form von Salat und gekocht. Doch braucht es für mich, wie regelmässige LeserInnen wissen, immer mal wieder was Neues. Da bei uns das Gemüse oft einfach aus dem Dampfgarer kommt, 2-5 Sorten je nach *Gluscht* meiner Familie und vorhanden sein. Dieser Spinatauflauf ist aus dem Kochbuch *Schnelle Küche mit Stil* von Donna  Hay. Das einzige das ich von ihr besitze (Stand heute 😉 ). Ich habe für uns die halbe Menge zubereitet, da ich ihn als Beilage zu gegrilltem Fleisch und Salat serviert habe. Da im Rezept steht das er auch kühl gut gegessen werden kann, wird es ihn sicher bald wieder geben, den es wurde alles aufgegessen!

Zutaten:

  • 250 Gramm Tiefkühlspinat
  • 500 Gramm Ricotta
  • 3 Eier
  • 150 Gramm Kirschtomaten
  • 100 Gramm Gruyère
  • Meersalz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Den Spinat auftauen lassen. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Nun den Spinat gründlich ausdrücken, was am besten in einem Sieb funktioniert.

Den Spinat in eine Schüssel geben und den Ricotta, die Eier dazugeben und alles gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer gut würzen. Die ganze Masse in eine Gratinform geben und die halbierten Kirschtomaten darauf verteilen. Den Käse reiben und ebenfalls darüber geben. Im vorgeheizten Ofen während 1 Stunde backen. Der Auflauf sollte fest und leicht braun sein. Er lässt sich warm aber auch kalt geniessen.

e Guete
irene

mal wieder Bohnensalat

Hier ist es windig und nicht heiss, zu kalt um in die Badi zu gehen aber warm genug für ums Haus. Warm genug auch um zu grillen und draussen zu Essen. Beim Bauer gab es die ersten gelben Bohnen, die schmecken herrlich als Salat. Dieser ist auch recht schnell gemacht und schmeckt am besten wenn er einige Zeit ziehen konnte. Wir mögen ihn mit viel Knoblauch und ausnahmsweise einer eher säuerlichen Sauce. Davon sollte es genügend haben das die gedämpften Bohnen sich schön vollsaugen können. Dazu eine Steak oder eine feine Wurst vom Grill und der Sommer ist auf dem Teller.

Zutaten:

  • 400 Gramm Bohnen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote, grosse Zwiebel
  • 4 EL Rapsöl
  • 2 EL Essig
  • 1 EL weisser Balsamico
  • 1 EL Mayonnaise
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Aromat
  • getrocknete Salatkräuter

Zubereitung:

Die Bohnen gut waschen und rüsten. Im Dampfgarer während 24 Minuten bei 100 Grad weich dämpfen (kann auch gut in einer Pfanne auf die herkömmliche Art gemacht werden). Währenddessen die Sauce zubereiten. Die Zwiebel in feinste Würfelchen schneiden, den Knoblauch schälen und dazu pressen. Das Öl, den Essig, die Mayonnaise, den Senf, die Kräuter und die Gewürze alles in eine Schüssel geben und zu einer sämigen Sauce rühren. Die Bohnen noch heiss dazugeben und gut mit der Sauce vermengen. So erkalten lassen und ab und zu umrühren. Passt bestens zu gegrilltem Fleisch.

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irene

Mozzarella im Hemd – Burger

Sommerküche! Hier ist der Sommer gerade ziemlich nass, doch wir sind optimistisch und bangen auf einen sonnigen Ferienstart. Sommerferien! Zumindest Schulferien 🙂 Hier und da und auch dort ein Schulschlussfest, ein Abschiedsapéro, ein Mittagessen in der Waldspielgruppe, eine Merci- Geschenk- Übergabe. Dazwischen heimtragen von Schulbücher, Turntäschli, Zeichnungen und Werken welche die Kinder im vergangenen Schul- Kindergarten und Spielgruppenjahr angefertigt haben. Daneben die Vorfreude, Ungewissheit und Spannung aufs neue Jahr. Für den Junior wird sich am meisten verändern, er darf nach den Sommerferien in den Kindergarten. Sein Täschli und der Leuchtstreifen sind bereit…… Dazwischen soll der Hunger gestillt und neue Kraft getankt werden um die letzten Stunden erfolgreich zu meistern. Gut angekommen ist bei meinen fleissigen Kindern dieser Mozzarella im Hemd. Mozzarella mögen sie gerne, paniertes sowieso. Alles was nach Hamburger ausschaut kommt auch gut an. Dieser Burger ist schnell zubereitet und kann erst noch mit den Händen gegessen werden!

 

Diesem vegetarischen Burger passt zum Blogevent *Sommer vegetarisch*, welchen die beiden Damen vom Blog *wo geht’s zum Gemüseregal* durchführen. Das ist bereits ihr dritter Blogevent. Da dieser Event mit einem Gewinn verbunden ist, und diese/r  innerhalb Deutschland versendet werden kann, nehme ich ausser Konkurrenz teil. Ich bin schon sehr gespannt was da alles Zusammenkommt und werde bei der Zusammenfassung sicher meine Nachkochliste ergänzen können…..

Zutaten:

  • 2 Kugeln Mozzarella (insgesamt ca. 300 Gramm)
  • 2 Eier
  • 4 EL Mehl
  • 8-10 EL Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Bratbutter
  • 4 Hamburgerbrötli zB. diese hausgemachten
  • Ketchup
  • Mayonnaise
  • Salatblätter
  • Tomatenscheiben
  • Zwiebelringe

Zubereitung:

Mozzarella in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Salz und Pfeffer würzen. In einem tiefen Teller die Eier verquirlen und je 2 weitere das Mehl und das Paniermehl geben. 
Nun die Mozzarellascheiben erst im Mehl, dann im Ei und am Schluss im Paniermehl wenden. In einer Bratpfanne die Bratbutter heiss werden lassen und bei mittlerer Hitze die Mozzarellaburger braten. Im Ofen die Burgerbrötchen kurz toasten. 
Auf jedes Brötchen eine Tomatenscheibe, ein Salatblatt und Zwiebelringe legen. 
Den Mozzarella darauf legen und Ketchup oder Mayonnaise darüber geben. Warm serviere.
e Guete
irene

Käsekuchen süss & salzig oder doch Cheesecake?

Alice vom Kulinarischen Wunderlandrief den Käsekuchen- Event aus. Als ich davon las, dachte ich, ja super das gab es bei uns schon lange nicht mehr. Fragte mich aber dann was da wohl alles zusammenkommen wird….. Zwiebeln, verschiedene Käsesorten vielleicht auch etwas ausgefallenere Zutaten wir Oliven oder Tomaten. Naja bis ich dann den dazugehörenden Blogeintrag las, da werden nicht DIE Käsekuchen gesucht, sondern süsse. Bei uns läuft das dann eher unter Quarktorte oder die amerikanische Variante Cheesecake. Was denn nun? Käsekuchen wurde gleich geplant und dann wie so üblich in der Widmattschen Küche um Tage verschoben. Las ich beim Zmorge denn Kindern meine Mittagessenpläne verkündete hatte ich zwei begeisterte und ein zickendes Kind am Tisch! Käse sei ja ok aber bitte nicht in Kuchenform. Wir sprechen hier von der salzigen Schweizervariante. Das zickende Kind, brachte dann aber den Vorschlag ich könne ja Käse und Apfelkuchen backen, dass hätte sie sehr gerne. Da kam mir der Kuchenteiler in den Sinn, denn ich vor etlichen Wochen von Betty Bossi zum Testen zugeschickt bekommen habe. Da ein Kuchen für 5 nicht unterteilt werden muss, kam er bisher nicht zum Einsatz. So gab es zum Mittagessen einen halben Käsekuchen und einen halben Apfelkuchen. Moral der Geschichte, das am Morgen noch zickende Kind bekam während des Kindergartens Lust auf Käsekuchen 🙂

Nun ist aber mein Verständnisproblem der Käse- Quark- Cheesecake- Kuchen noch nicht gelöst. Nach kurzer Recherche in meinem Kochbuchgestell fand ich etliche Varianten. Normalerweise wird bei der amerikanischen Version den Boden aus zerbröselten Chrömli (Biscuit) mit Butter hergestellt und bei jenen europäischen die ich fand, war der Boden dann eher ein Mürbeteigboden. Im Nachkochordner fand ich eine Schweizervariante des Cheesecakes und so nahm ich diese Betty Bossi Rezept als Grundlage. Mit Nussstängeli für den Boden. Von meiner Hochzeitstortenproduktion vom letzten Wochenende hatte es noch Mascarpone im Kühlschrank. So habe ich den Frischkäseanteil halb Mascarpone, halb Doppelrahmfrischkäse genommen. Die Kirschen passen ja bestens zur jetzigen Jahreszeit. In einigen Rezepten wird der Chrömliboden während 10 Minuten gebacken, bevor die Füllung darauf kommt. Das habe ich ebenfalls gemacht. Dieser süsse Käsekuchen kam super toll an bei meiner Familie, wenn es für uns auch ein Cheesecake bleibt. Der Einfachheit halber 🙂

 

Käsekuchen salzig und Apfelkuchen

Zutaten:

  • 1 Kuchenteig rund
  • 1 kleine Zwiebel (oder 1/2)
  • 200 Gramm Käse (hier waren es Käseresten, Gruyère, Tilsiter, Bergkäse, Emmentaler)
  • 1 Ei
  • 180 Gramm Joghurt Natur
  • 1-2 EL Weisswein
  • Muskat
  • Paprika
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 Äpfel
  • 1 dl Rahm
  • 1 Ei
  • 1 EL Vanille Zucker
  • 2-3 EL gemahlene Nüsse
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Kuchenteiler in das runde Blech legen und den Kuchenteig darüber legen. Ich habe in der Mitte des Kuchenteilers den Teig halbiert. Beide Kuchenboden hälften mit einer Gabel einstechen.

Nun für den Käsekuchen, den Käse an der Rösti Raffel reiben. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Beides mit dem Joghurt, dem Wein und dem Ei gut mischen, was am besten mit einer Gabel geht. Mit Muskatnuss, Paprika, Pfeffer und Salz würzen. Je nach Käsesorten etwas mehr oder weniger. Die Masse beiseite stellen.

In die einte Kuchenhälfte die Nüsse verteilen. Den Rahm, das Ei, den Zucker und den Zimt in einer Schüssel gut verrühren.

Die Äpfel schälen und ebenfalls an der Rösti Raffel dazu reiben. Alles zusammen auf die Nüsse verteilen. In die noch leere Kuchenhälfte die Käsemasse geben. Beides während etwa 40 Minuten im Ofen goldbraun backen. etwas auskühlen lassen. Zum Käsekuchen passt eine Schüssel Salat.

Cherry- Cheesecake

Zutaten:

  • 200 Gramm Haselnuss-Stängeli
  • 50 Gramm Butter
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 500 Gramm Kirschen
  • 1 1 ?2 EL Zucker
  • 1 Vanillestängel
  • 250 Gramm Frischkäse
  • 250 Gramm Mascarpone
  • 2 EL Weissmehl
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. In einer Springform, von 24cm Durchmesser, den Boden mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen und auskühlen lassen.

Nuss-Stängeli portionenweise in einen Tiefkühlbeutel geben, mit dem Wallholz fein zerstossen oder im Cutter mahlen. Masse mit der flüssigen Butter und dem Wasser mischen.

Masse in die vorbereitete Form verteilen, mit einem Löffelrücken gut andrücken. Den Boden für 10 Minuten bei 180 Grad backen, auskühlen lassen.

Die Kirschen grob hacken (dafür habe ich meine nach dem entsteinen angefroren). Den Vanillestängel, längs aufschneiden und die Samen herauskratzen mit dem Zucker und dem Vanilletängel in einer weiten Pfanne aufkochen. Hitze reduzieren, offen ca. 5 Min. köcheln. Kirschen abtropfen, entstandenen Saft auffangen. Saft auf ca. 1 dl dickflüssig einkochen, in ein Schälchen geben, zugedeckt auskühlen. Vanillestängel entfernen, Kirschen kurz vor dem Backen auf dem Nussboden verteilen. Frischkäse, Mascarpone, Mehl, Eier, Zucker und Vanillezucker gut verrühren, auf den Früchten verteilen.

Für etwa 45 Min. in der unteren Hälfte des Ofens backen. Ofen ausschalten. Kuchen anschliessend bei leicht geöffneter Ofentür ca. 15 Min. abkühlen, herausnehmen. Cherry-Cheesecake nochmals etwas abkühlen, Formenrand entfernen, Gebäck auskühlen. Zugedeckt ca. 1 Std. kühl stellen. Cherry-Cheesecake in Stücke schneiden, anrichten. Beiseite gestellte Kirschensauce separat dazu servieren.

E Guete 
Irene

Glungge Pommes/ platt gebackene Kartoffeln

Meistens am Dienstag oder spätestens mittwochs, schreibe ich unseren Wochenplan. Was manchmal auch einfach 10-14 Menüvorschläge sind. Frau will sich ja auch etwas dem Gluscht und dem Wetter anpassen können. In der letzten Woche war das ja wirklich nötig. Kalte Tage anfangs Woche und heisse übers Wochenende. Oft wälze ich dafür meine Kochhefte, picke mir das eine oder andere Kochbuch aus dem Regal, oder von einem der Stapel. Ach ja eine Nachkochliste gibt es auch noch, die hat aber ein Ausmass angenommen wo das Wort Liste eine Beleidigung ist. Also an Ideen hapert es nicht, oft dann eher an derer Umsetzung. Nicht weil kein Wille ist, sondern weil alles wiedermal anders läuft als gedacht und geplant. Dafür hat es auch immer Zeitsparende oder vorzubereitende Rezepte auf meiner Liste. Eines davon hat Petra auf ihrem Blog Chiliund Ciabatte kürzlich präsentiert. Platt gebratene Kartoffeln. Die sahen so toll aus, da wäre ich gleich in die Küche gestanden. Bei mir sollte es noch ein paar Tage dauern, da war die wilde Henne deutlich schneller. Beängstigend schnell für eine Bernerin 🙂 Ich war dann sehr überrascht wie toll das bei meiner Kinderschar ankam. Einzig mit dem Namen waren sie so gar nicht einverstanden, so etwas Feines muss doch einen schöneren Namen als platte Kartoffeln haben. Schnell wurden sie in Glungge Pommes umbenannt, was Pfützen Kartoffeln heisst. Unsere Chlini ass gar die zwei grössten und hat es sich unterdessen wieder gewünscht! Beim ersten Mal habe ich Lagerkartoffeln verwendet und beim zweiten Mal wurden dafür Neue Kartoffeln gekocht. Beide habe ich geschält, was nicht zwingend sein muss. Dazu gab es bei uns einen schnellen Dip, Salat und Rohkost. Ein Essen wo man rechtzeitig beginnen muss, jedoch während die Kartoffeln im Dampfgarer weichkochen und danach 45 Minuten im Ofen knusperig braten bleibt haufenweise Zeit. Ein Rezept das uns alle begeistert hat und somit gleich ins Familienarchiv wandert.

Zutaten:

  • 3-4 festkochende Kartoffeln (pro Person)
  • Olivenöl
  • Fleur de Sel
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Griechischer Joghurt
  • 5 Radisli
  • 5 cm Salatgurke
  • 1/2 Bund

Zubereitung:

Die gewaschenen Kartoffeln im Dampfgarer weich kochen, oder in einem Schnellkochtopf resp. Salzwasser. Nun den Backofen auf 200-220 Grad vorheizen. Je nach Menge macht es Sinn mit Umluft zu arbeiten, da die Kartoffeln viel Platz brauchen. Nun ein mit Backpapier belegtes Backblech nehmen und die geschälten Kartoffeln darauf verteilen. Mit einem zweiten Backpapier und der Hilfe eines Fleischhammers oder einer kleinen Pfanne die Kartoffeln ziemlich platt drücken. Mit etwas Olivenöl bepinseln und mit Pfeffer und Fleur de Sel würzen. Während ca. 45 Minuten im Ofen backen bis sie goldbraun und knusperig sind.

Währenddessen die Salatgurke schälen und entkernen, bei den Radisli das Blattgrün und die Wurzeln abschneiden. Beides in kleinste Würfelchen schneiden. Den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden und alles zum Griechischen Joghurt geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu den Glungge Pommes servieren.

Tipp:
Die Kartoffeln können gut am Vortag gekocht werden und morgens die Kartoffeln bereitmachen und in den programmierten Ofen schieben.

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Irene