Artischokensauce mit frischer Pasta

© widmatt.ch Artischockensauce an frischer PastaSeit wir das erste Mal diese Pasta zubereitet haben gibt es sie sicher einmal im Jahr, wenn wir frische kleine Artischocken auf dem Märit finden. Dieses Mal haben wir uns aus Italien Artischocken mit nach Hause gebracht. Serviert haben wir diese herrliche Artischockensauce zu frisch gemachter Pasta aus dem Kenwood Zubehör Pasta Fresca. Man kann natürlich auch frische Pasta kaufen oder auf getrocknete zurückgreifen. Bei uns gab es das als zweite Vorspeise, da wir noch richtig im Italien Flow waren. Artischocken geben einiges zu tun zum Rüsten und produzieren unheimlich viel Abfall. Der Ertrag ist jeweils ernüchternd klein, jedoch lohnt es sich wirklich gut zu rüsten und auch nicht auf Artischocken aus dem Glas oder Büchse zurückzugreifen.

© widmatt.ch Artischockensauce an frischer Pasta

Zutaten:

  • 6 Stück Artischocken klein
  • 2 Zitronen
  • 2 Stück Frühlingszwiebeln, Tropeazwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Butter gehäuft
  • 2 dl Weisswein
  • 2 dl Gemüsebouillon
  • Salz, Pfeffer schwarz, aus der Mühle
  • 400 Gramm Pasta, frisch zubereitet
  • 4 Zweige Minze frisch
  • 4 Stängel Petersilie glattblättrig
  • 50 Gramm Cironé
  • 80 Gramm Crème fraîche

 

© widmatt.ch Artischockensauce an frischer PastaZubereitung:

Die Zitronen auspressen und den Saft beiseite stellen. Die stacheligen Blattspitzen der Artischocken abschneiden und die harten äusseren Blätter entfernen. Den Stiel auf etwa 3 cm zurückschneiden und schälen. Die Artischocken achteln und das innere Heu entfernen. Die Artischocken sofort in Wasser legen, dem etwa 1 dl Zitronensaft beigefügt wurde, damit sie sich nicht verfärben. Die Minze und Petersilie fein schneiden und beiseite legen. Den Käse reiben und ebenso beiseite stellen. Die Frühlingszwiebeln mitsamt schönem Grün fein hacken. Die Artischocken gut abtropfen lassen, falls nötig in kleine Stücke schneiden. In einer weiten Pfanne Olivenöl und Butter erhitzen. Frühlingszwiebeln und Artischocken dazugeben und unter Wenden 5 Minuten dünsten. Weisswein, Bouillon und etwa 1/2 dl Zitronensaft dazugeben und alles zugedeckt etwa 15 Minuten kochen lassen. Nun genügend Wasser für die Pasta aufsetzten. Die Artischocken sollten nun gar sein. Die Crème fraîche mit etwas heisser Kochflüssigkeit von den Artischocken verrühren und zu den Artischocken geben. Ohne Deckel etwas einkochen lassen, bis die Sauce bindet. Das Pastawasser salzen und die Pasta al Dente kochen. Die Artischockensauce mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pasta abschütten. Die Artischockensauce mit den gehackten Kräuter zu der Pasta geben und alles vermischen und sofort servieren.

© widmatt.ch Artischockensauce an frischer Pastae Guete
Irene

 

Pouletgeschnetzeltes an Dörtomaten- Balsamico Sauce

© widmatt.ch Poulet an Dörrtomaten Balsamico Sauce   Pouletfleisch gibt es hier oft, einerseits mögen das bei uns alle und zum anderen kaufe ich es direkt ab Hof, so dass ich immer welche im Vorrat habe. Als ich im Newsletter dieses Geschnetzelte sah, das im Original mit Kalbfleisch zubereitet wurde sah, musste es sofort nachgekocht werden. Tomaten in Öl eingelegt hatte ich noch Resten im Kühlschrank und von daher war es geradezu ideal. Uns hat dieses Fleischgericht sehr gut geschmeckt und darf es so durchaus wieder geben. Reis oder feine Pasta passt sicher wunderbar dazu, wurde auch so empfohlen. Hier wollten die Kinder aber Kartoffelgratin, was ebenso gut dazu gepasst hat.

© widmatt.ch Poulet an Dörrtomaten Balsamico Sauce

 Pouletgeschnetzeltes an Dörrtomaten- Balsamico Sauce

Zutaten:

  • 1 EL Bratbutter
  • 300 Gramm Pouletfleisch, geschnetzelt
  • 0.5 dl Balsamico Essig
  • 0.5 dl Portweinrot
  • 1 dl Gemüsebouillon
  • 1 Teelöffel Tomatenpüree
  • 50 Gramm Dörrtomaten, in Öl eingelegt
  • 1 dl Rahm
  • 0.5 Bund Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

© widmatt.ch Poulet an Dörrtomaten Balsamico Sauce Zubereitung:

Den Backofen auf 80 Grad vorheizen und eine Platte mitwärmen. In einer Bratpfanne die Bratbutter erhitzen. Das Pouletfleisch mit Salz und Pfeffer würzen und kurz stark anbraten, aus der Pfanne heben und auf die Platte geben. In den Ofen schieben und hier nachgaren lassen. Inzwischen den Bratensatz mit dem Essig und dem Portwein auflösen und gut zur Hälfte einkochen lassen. Durch ein feines Sieb in eine kleine Pfanne umgiessen. Die Bouillon beifügen und das Tomatenpüree unterrühren. Alles wiederum zur Hälfte einkochen lassen. Die Dörrtomaten in feine Streifen schneiden. Mit dem Rahm zur eingekochten Sauce geben und noch so lange kochen lassen, bis sie leicht bindet.

Jetzt das Basilikum in feine Streifen schneiden und zum Schluss mit dem Fleisch in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf die vorgewärmte Platte, wo das Fleisch im Ofen nachgarte geben und servieren.

© widmatt.ch Poulet an Dörrtomaten Balsamico Sauce e Guete
Irene

 

Als Beilage passt Reis, feine Teigwaren. Bei uns gab es nach Kinderwunsch Kartoffelgratin dazu, hat auch gut gepasst.

Quelle: Kochen

 

 

Polpette, venetisch Fleischbällchen

© widmatt.ch  venetische PolpetteHackfleischbällen, Fleischkugeln oder eben Polpette ist bei uns die liebste aller Hackfleischvariationen. Die Kinder mögen sie in brauner, Tomatensauce oder einfach so als Vorspeise serviert. Als es darum ging, Rezepte aus dem Buch Venedig, die Kultrezepte zu testen, mussten natürlich auch Polpette getestet werden. Da war sich die gesamte Familie einig. Normalerweise verwende ich immer Paniermehl anstelle des altbackenen Brotes, ich finde die Masse wird kompakter und die Fleischbällchen zerfallen weniger. Hier habe ich sie aber genau nach Rezept zubereitet und Brotkrume verwendet. Wenn das Brot genügend weich ist und gründlich mit einer Gabel zerdrückt funktioniert es auch so einwandfrei. Als Variante habe ich das Paniermehl angefügt und auch die Variante aus dem Venedig Buch mit Kartoffeln.

 

Polpette, venezianer Art

Zutaten:

  • 80  Gramm Brotkrume (ich: Ruchbrotanschnitt und ein Stück Toastbrot)
  • 100 ml Milch
  • 2 Schalotten
  • 2 EL Peterli, gehackt
  • 10 Gramm Butter
  • 500 Gramm Rindshackfleisch
  • 50 Gramm Parmesan (ich Cironé)
  • 1 Ei
  • 4 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

 

 

 

Zubereitung:

© widmatt.ch  venetische PolpetteDie Brotkrume etwa 20 Minuten in der Milch einweichen lassen. Anschliessend mit einer Gabel zerdrücken. Die Schalotten sehr fein würfeln und in der Butter und etwas Olivenöl anbraten. Auf einem Teller geben und erkalten lassen. Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und das zerdrückte Brot, die angebratenen Schalotten, Käse, Peterli und Ei dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und von Hand sehr gut vermischen und verkneten bis eine kompakte, homogene Masse entstanden ist.

© widmatt.ch  venetische PolpetteNun mit angefeuchteten Händen oder einem kleinen Glacéportionierer, etwa walnussgrosse Kugeln portionieren und von Hand zu kompakten, festen Kugeln drehen.

© widmatt.ch  venetische PolpetteDie Bällchen im Mehl wenden.

© widmatt.ch  venetische PolpetteDa ich nicht zuviel Mehl an den Bällchen wollte, habe ich sie im Mehl gedreht und anaschliessend in einem grossen, feinen Sieb behutsam geschüttelt. Etwas Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen und die Bällchen rundherum anbraten bis sie etwas Farbe angenommen haben. Hitze reduzieren und etwa 10 Minuten garen lassen. Dabei regelmässig wenden.

Als Apéro oder Vorspeise können die Polpette an kleinen Holzspiesschen serviert werden.

© widmatt.ch  venetische Polpettee Guete
Irene

 

Variante:

Anstelle des Brotes können auch 2 Gschwellti (Pellkartoffeln) genommen werden. Diese sollten ausgekühlt und mit einer Gabel zerdrückt werden. Oder aber 4 Esslöffel Paniermehl. Bei diesen Varianten die Milch weglassen, oder nur wenig dazu giessen.

 

Quelle: Venedig, die Kultrezepte

Rezesion des Buches Venedig, die Kultrezepte