Selleriesuppe mit Schaumwein und Apfelwürfelchen

widmatt.ch Selleriesuppe

Auch wenn die Temperaturen hier nicht sonderlich Winterhaft sind, ist jetzt Suppenzeit. Sellerie gibt es bei uns als Grundlage der hausgemachten Bouillon (Rezept folgt) äusserst klein gewürfelt in einer Gemüsesuppe und sonst eigentlich nicht. Ich mag ihn noch als Salat, aber nur von der Knolle die Stange ist so gar nicht mein Ding. Den Kindern geht es ähnlich, wobei sie ganz ehrlich auch nicht so viel Gelegenheit bekommen auf den Geschmack zu kommen. Dieses Süppchen fanden fast alle fein hier bei uns, es ist eher süsslich, was auch noch mit den gebratenen Apfelwürfelchen verstärkt wird. Dazu das erdige, pikante Pilzpesto und ein *chüschtiges* Brot, sowie ein würziger Käse ergibt ein winterliches Abendessen. Davon sollten wir so einige in der Hinterhand halten, wenn wir den Schweizer Wetterfröschen glauben schenken. Kalt, schneereich und so richtig Winter soll es im Februar werden.

 widmatt.ch Selleriesuppe

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rapsöl
  • 300 Gramm Knollensellerie
  • 2 dl Schaumwein
  • 2.5 dl Apfelsaft
  • 4 dl Gemüsbouillon Homemade, allenfalls etwas mehr
  • 180 Gramm Crème fraîche
  • 20 Gramm Butter
  • 1 Apfel
  • 2 EL Ahorn Sirup
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Mélange Blance
  • Cayennepfeffer

 

Zubereitung:

Den Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Öl heiss werden lassen und beides andünsten. Den Sellerie dazugeben und kurz mitdünsten.  Ungefähr 1.5 dl Schaumwein,  den Apfelsaft sowie die Gemüsebouillon dazugeben und alles bei mittlerer Hitze während etwa 25 Minuten einkochen lassen. Das ganze mit dem Pürierstab sehr fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei der hausgemachten Bouillon braucht es mehr Salz, da meine (das Rezept folgt) weder Salz noch irgendwelche Hefeextrakten enthält. den restlichen Schaumwein dazugeben, allenfalls braucht es hier noch etwas mehr Bouillon, je nachdem wie eingedickt das ganze ist, es sollte eine cremige Suppe ergeben. Die Suppe nun durch ein Sieb streichen und anschliessen damit Muskatnuss, Cayennepfeffer und Mélange Blance abschmecken. Nun die Crème fraîche einrühren und die Suppe nur noch heiss werden lassen. Währenddessen den Apfel in kleine Würfeli schneiden und die Butter in einer beschichteten Pfanne zergehen lassen, Die Apfelwürfeli mit dem Ahornsirup kurz darin anbraten. Die Suppe in tiefen Tellern anrichten und etwas von den Äpfeln darauf geben. Dazu passt das  no knead Bread oder ein kräftig dunkles Brot und das Pilzpesto sehr gut.

widmatt.ch Selleriesuppe
E Guete
Irene

No Knead Bread aus dem Topf und endlich gibt es herrliches Brot in der Widmatt

www.widmatt Topfbrot Mühsam und nervig war’s. Das Brotbacken in der Widmatt. Außer bei den Weizenbrötchen (ohne alten Teig und als Brötchen gebacken) und bei den Ciabatta Brötchen, hatte ich selten Erfolgserlebnis. Diese beiden waren aber frisch aus dem Ofen sehr gut, am nächsten Tag aber nicht mehr so wirklich. Ok das Baguette war auch Super, aber rein vom Zeitaufwand her dann doch kein Alltagsbrot für mich. Die Messlatte war hoch und der Zeitaufwand sollte jedoch nicht gleich hoch sein. Mag sicher komisch klingen, doch wir haben hier in der Schweiz die glückliche Lage, doch noch vielerorts gutes Brot kaufen zu können. Nicht nur diese aufgebackenen Teiglinge und Fertigbrote, die nach den ersten Stunden aus dem Ofen genießbar sind, danach aber einfach sättigen und fertig.

www.widmatt Topfbrot Im Topf Brot backen ist in und in aller Munde, resp. auf  vielen Blogs zu sehen und im Facebook zu bestaunen. Sandra ist dem Topfbacken verfallen und auch Zorra ist nicht unschuldig das ich nun auch den Topf in den Ofen geschoben habe. Der Topf zog noch im letzten Jahr ein, die Muße war aber der Chrömlibäckerei gewidmet und nicht den Broten. Nun wollte ich es aber endlich wissen. Rezepte lagen auch schon bereit, ohne Sauerteig, das isst hier kein Kind. Ich habe es aber schlussendlich so gebacken wie es hier noch Mehl rumstehen hatte und dabei ist ein absolut herrliches, knusperig Brot entstanden. Das innert Minuten weg war. Aus und vorbei. Mit der dringenden bitte sofort wieder nach zu backen. So wird es hier nun ab und an nach bestem Brot duften und das Tüpfi seinen Dienst tun. Mein Tüpfi hat eine Durchmesser von ca. 28 cm, so dass ich mindestens das 1.5 fache verbacken werde in Zukunft, oder gar das Doppelte. Jedoch haben wir hier noch keine Erfahrung wie es am nächsten Tag schmeckt, aufgrund der minimen Menge an Hefe und dem langen gehen lassen, sollte das aber auch dann noch gut schmecken. ! 28.01.2014 Nachtrag am Ende dieses Eintrages.

Zutaten:

  • 200 Gramm Weißmehl
  • 200 Gramm Ruchmehl
  • 2 Gramm Hefe
  • 300 Gramm Wasser
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

Beide Mehlsorten mit dem Salz vermischen. Im handwarmen Wasser die Hefe auflösen und zum Mehl geben. Mit einer Kelle alles so verführen das eine einheitlich Pappe entsteht.

www.widmatt Topfbrot Mit Klarsichtfolie zugedeckt ca. 18 Stunden stehen lassen.

www.widmatt Topfbrot Nach dieser Ruhezeit den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und von jeder Seite her zur Mitte Falten. Das funktioniert am besten mit einer Teigkarte.

www.widmatt Topfbrot Ein Küchentuch ebenfalls bemehlen und das Brot mit der Fallt Naht darauf legen und mit einem weiteren bemehlten Tuch zudecken. Jetzt 3 Stunden stehen lassen.

www.widmatt Topfbrot Etwa 30 Minuten vor Ende dieser zweiten Ruhezeit  den Backofen samt dem Topf  auf 225 Grad vorheizen.

www.widmatt Topfbrot Das Brot in den heißen Topf kippen und mit geschlossenem Deckel während 30 Minuten Backen. Den Deckel abheben und das Brot abgedeckt nochmals etwa 20 Minuten bräunen lassen. Nun aus dem Ofen holen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

www.widmatt Topfbrot Mein Brötchen hat dabei richtig geknistert und der Rand ist teilweise sogar gesprungen. Was für ein Geräusch! Wir haben das Brot als Beilage zu Ragout und Gemüse gegessen. Absolut zum nachbacken empfohlen!

www.widmatt Topfbrot E Guete
Irene

 

Nachtrag:

widmatt.ch Topfbrot mit Ring

Da mein Brot ja eher Fladenartig war, durch die zu geringe Mehl/Teigmenge im Verhältnis zum Topf. Habe ich im ersten Schritt die Mehlmenge erhöht, doch auch 600 Gramm waren zu wenig. Bereits die Brotmenge mit 600 Gramm Mehl ist für uns zu viel, ich mag frisches Brot. So hatte ich während einer Facebook Diskussion die Idee in den Topf einen Tortenring zu stellen. Dieser habe ich auf 18 cm Durchmesser eingestellt und so ist er ideal für die Teigmenge aus 400 Gramm Mehl. Den Tortenring in den heissen Topf stellen und den Teig da reinkippen. Backen wie gehabt. Das Tortenring-  Topf Brot ist zur Hälfte Weissmehl und Urdinkelmehl.

widmatt.ch Topfbrot mit Ring

 

Mandelblättli und die Weihnachtschrömli in der Widmatt

Mandelblättchen 1  Auch hier ist die Weihnachtschrömli Bäckerei abgeschlossen. Ich fange mit der Guetzlibäckerei immer spät an, erst ab dem Samichlausetag am 6. Dezember. Ich will sie frisch für an Weihnachten und verschenke die Chrömli Säckli aus der Widmatt auch immer erst kurz vor den Weihnachtstagen. Macht das darüber blogge nicht spannender, weil die allermeisten dann ja bereits fertig sind mit dem Backen. Da ich aber nicht bereits im Oktober und Anfnags November vorproduzieren mag, dienen meine Rezepte als Anregung für die nächsten Weihnachtsvorbereitungen. Es heisst doch so schön nach dem Fest ist vor dem Fest oder? Deshalb ging es dieses Jahr irgendwie auch völlig am Widmatt- Blog vorbei, bis heute.

Nachdem uns mein Lieblingsmann noch kurz in Angst und Schrecken versetzt hat, und ich nur noch funktioniere wenn meine Liebsten nicht um mich sind, harzte es zusätzlich. Nun ist aber alles soweit im Lot, der Liebste aller Männer wieder um mich und somit meine Widmattmannschaft wieder komplet. Was bin ich froh. So konnte ich in einem Anflug von nächtlicher Energie die Chrömlibäckerei abschliessen und nun stehen die Chrömlidosen gut gefüllt im Keller.

Die Kollektion in der Widmatt beinhaltet dieses Jahr folgende Chrömli, welche bereits im Archiv zu finden sind:

Spitzbuebe

Espressochrömli

Mailänderli

Orangenschnittli

Zimetsterne 2Zimtsterne

TotenbeinliTortenbeinli

Cantuccini

Schokoladenkugeln

Anischräbeli

Weihnachtsmandeln auf weissund natürlich die herrlichen Weihnachtsmandeln

 

Ich bemerke aber gerade das hier im Archiv doch noch das eine oder andere Standartchrömli fehlt. Die herrlichen Toblerone Sterne, Vanillekipferl und die Bräzeli. In diesem Jahr hat es dafür meine gelibten

Schokoladen- Orangenkipferl und die

Linzerli

nicht im Sortiment. Neu dazu kamen dafür diese Mandelblättli, ein Chrömli das optisch nicht viel hergibt aber äusserst fein und delikat schmeckt.

Mandelblättchen 2

Zutaten:

 

  • 500 Gramm Mehl
  • 375 Gramm Rohzucker gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Prisen Salz
  • 250 Gramm Butter
  • 2 Eier
  • 250 Gramm Mandeln, ganz und geschält

 

Zubereitung:

 

Die Butter schmelzen und etwas auskühlen lassen. Jetzt für den Teig das Mehl, Zucker, Zimt, Bachpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Die beiden Eier zerklopfen und mit der Butter und den geschälten Mandeln zu den übrigen Zutaten geben. Daraus einen homogenen Teig kneten. Diesen in 4 Portionen teilen und daraus rechteckige Stangen formen. Diese Stangen in Klarsichtfolie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Nun 2-3 mm dünne Scheiben abschneiden und auf einem Backpapier belegten Blech auslegen. Vor dem Backen nochmals gut durchkühlen. Den Ofen auf 225 Grad vorheizten und die Mandelblättchen 8-10 Minuten backen. Hier reichten 8 Minuten bestens, da mein Miele Ofen um einiges regelmässiger bäckt als es der alte getan hat, kann es bei anderen Modellen durchaus 10 Minuten sein.

MandelblättliE Guete
Irene

 

Quelle: Guetzle mit Betty Bossi (vergriffen)

 

 

Lebkuchen Panna Cotta, das ideale Weihnachtsdessert

Lebkuchen Panna Cotta 2   Auf der Suche nach einem passenden Dessert rief ich meine Blogreader auf. Es gab einige Vorgaben, da bereits ein Christstollen angekündigt war und ich hatte die spontane Idee dass zu dem Stollen unbedingt Orangenfilets sein müssen. Der erste und somit letzte Beitrag zeigte mir dieses Lebkuchen Panna Cotta. Perfekt, etwas Cremiges und doch weihnachtliches. Sandra hat dazu einen warmen Apfelkompott geliefert, die Äpfel gab es bei mir schon im und zur Suppe und Orangen passen ja ebenfalls zu Lebkuchen. Dieses Panna Cotta lässt sich ideal vorbereiten und ist auch kein Aufwand. Perfekt für die kommenden Weihnachtstage. Ich habe es in Mini Gläschen abgefüllt und gleich so serviert. Die Dekoration ist bei mir ein Stern aus gehackten Pistazien und getafeltem Lebkuchen.

Lebkuchen Panna Cotta

Zutaten für 4 Portionen:

Panna Cotta

  • 400 Gramm Rahm
  • 40 Gramm Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/4 TL Lebkuchengewürz
  • 2 1/2 Blatt Gelatine

 

Dekoration:

  • 4 Gläschen von etwa 1.5 dl
  • 1-2 Orangen
  • 1 Stückchen Lebkuchen
  • 2 EL gehackte Pistazien

Widmatt Weihnachtsdesser ankündigung FB

Zubereitung:
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rahm mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Lebkuchengewürz in eine Pfanne geben und aufkochen. Auf kleiner Stufe während etwa 5 Minuten köcheln lassen und ab und zu umrühren. Die Gläschen kalt ausspülen und bereitstellen. Die Pfanne vom Herd zeihen, die ausgedrückte Gelatine mit dem Schwingbesen einrühren. Die ganze Masse durch ein Sieb giessen und auf die Gläschen verteilen. Zugedeckt während mindestens 6 Stunden kühl stellen. Die Orangen habe ich filetiert, und auf dem Teller angerichtet. Den Lebkuchen mit einer feinen reibe raffeln und darüber streuen, dieses Pulver eignet sich auch bestens anstelle der Pistazien als Dekoration.

 

Lebkuchen Panna Cotta 1e Guete
irene

 

Lebkuchen Panna Cotta 3

 

Quelle: Sandi`s Süsse Welt

Widmatt Präsent-Täschchen bei Littlefeet ua. mit Peperonata dolce

littelfeet Adventskalender  Ab heute bis und mit 15.12 wird bei der Facebookseite von littlefeed ein Präsenttäschchen aus der Widmatt verlost. Darin findet sich ein Glas Kürbis- Quitten Chutney, von den geliebten Gewürznüssen aus der Widmatt und ein Glas Peperonata dolce. Dieser süsse Peperoni Aufstrich hat es in sich und mag auch Fans von nicht Süssem zu überzeugen. Sie schmeckt hervorragend zu Käse, am besten rezenten oder aber mit Mozzarella auf einem Crostini. Wer kein Glück hat bei Stefanies Auslosung kann die Peperonata in der widmatt.ch beziehen oder sich an den hauseigenen Herd stellen. Denn es ist keine Hexerei.

littelfeet Adventskalender 1

Zutaten:

  • 1 Kilo rote Peperoni (Paprika)
  • 1 Peperoncini
  • 300 Gramm Rohrzucker grob
  • 50 Gramm Rohrzucker Mascobado (im Claro Laden zu kaufen)
  • 1 TL Salz

Peperonata

Zubereitung:

Die Peperoni waschen und in kleine Würfel schneiden. Dabei die inneren, weissen Häutchen wegschneiden und natürlich den Stielansatz und das Kerngehäuse ebenfalls. Die Peperoncini ebenfalls fein schneiden, dabei entkernen. Alles zusammen mit 5 EL Wasser in eine Pfanne geben und zugedeckt während etwa 10 Minuten weich garen. Nun das Ganze mit dem Pürierstab fein pürieren. Wer es absolut fein will gibt es durch einen Pass vite. Alles zurück in die Pfanne geben und nochmals während 5-10 Minuten zu einer Confi einkochen. In sterilisierte Gläser füllen und gut verschliessen. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.

Peperonata 1

 

Viel Glück und e Guete
Irene